Männer sind alles Vergewaltigungsporno-Schweine!

…meint EMMA, das Magazin von Alice Schwarzer, die sich schon mit Steuerhinterziehung und interessanten Auffassungen zum Kachelmann-Fall hervorgetan hat.

Ein lila Pudel beschreibt in seinem Artikel http://www.emma.de/artikel/die-wahrheit-im-zentrum-steht-der-schmerz-263689 eine Welt, in der Männer nur noch durch Ansehen von Vergewaltigungspornos sexuellen Genuss ziehen können. In dem durch diese Schweine errichteten Patriarchat muss die Frau von heute bestehen.

Um sein Weltbild zu untermauern, nimmt man 40 Frauen, die in einem Krisenzentrum für vergewaltigte und misshandelte Frauen arbeiten – also durchwegs mit Männern (bzw. Erzählungen über diese) zu tun haben, die nicht einen repräsentativen Querschnitt darstellen. Diesen zeigt man dann solche Vergewaltigungspornos und stellt mit Freude fest, dass diese nach 3 Stunden Dauerkonsum davon angeekelt sind. Nun macht man den gedanklichen Sprung, in dem man diese Pornos als Mainstream bezeichnet und behauptet, dass sich dies der Durchschnittsmann ansieht. Voilá – der Durchschnittsmann ist ein Schwein! Und diese Männer sind dann z.B. als Richter in einer patriarchalen Stellung, also fragt man rhetorisch: „Wenn eine Frau vor einen Richter tritt, der am Vorabend Sopornos IV gesehen hat, kann sie erwarten, dass er sie als vollwertigen Menschen wahrnimmt?“ Natürlich nicht, alles Schweine und ausbaden müssen es die Frauen.

Soweit die Schwurbel-Logik, der MGTOW-Blog hat zur Verifizierung der aufgestellten Behauptungen selbstlos die branchenweit anerkannte Aggregationswebsite PornHub besucht, um sich streng wissenschaftlich ein Bild von der Lage der männlichen Sexualphantasien zu machen. Durch die anonyme Nutzung sollte sich ein repräsentatives Bild ergeben: Die 5 verbreitetsten Kategorien sind Amateur, Teens, Hardcore, Große Titten und Brünette. Erst auf Platz 36 kommt „Harter Sex“, davor noch richtige Special-Interest wie Kleine Brüste oder Shemales. Auf Platz 13 kommen übrigens Schwulenpornos, wenn man jetzt annimmt dass sich ca. 10% der Männer vom eigenen Geschlecht angezogen fühlen (Quelle Wiki), dann müssen also deutlich weniger als 10% der Männer sich von den harten Pornos angezogen fühlen – keine Rede mehr davon, dass dies breiter Mainstream ist. Im Artikel hingegen wird das einfach behauptet, offenbar auch der psychologische Effekt der Projektion, denn der Autor schreibt wörtlich „Männer wie ich“. Er schaut sich also solche Pornos an, schämt sich dafür, dehnt das auf alle Männer aus und schleimt sich so in der Emma-Redaktion als geläutertes Schwein ein.

Unabhängig davon ist anzumerken, dass eine solche Phantasie ja noch lange nicht in die Tat umgesetzt werden muss oder auf alle Frauen projiziert werden muss (in Anlehnung an das Beispiel mit dem Richter): Nur weil mir eine üppige Oberweite gefällt, betrachte ich ja von der Natur weniger gesegnete Damen nicht als Untermenschen.

Es gibt vielleicht inzwischen mehr „seltsame“ Pornos, aber das ist einfach der kapitalistisch determinierten Differenzierung des Angebots geschuldet. Schließlich gibt es auch Pornos mit Kleinwüchsigen und da fällt mir beim besten Willen niemand ein, der das als Phantasie haben könnte, das ist eher Belustigung – siehe auch der „Erfolg“ von Sachsen-Paule.

Noch ein schönes Zitat ohne Quellenangabe „Sie geben pro Jahr allein in den USA zehn Milliarden Dollar für Pornografie aus.“. Die USA haben ca. 320 Millionen Einwohner, wenn wir jetzt seeehr großzügig annehmen, dass 150 Millionen Männer Pornokonsumenten sind, dann gibt jeder Mann vom Teenager bis zum Greis ca. 70 Dollar pro Jahr für Pornos aus. Das erscheint mir auch sehr hoch gegriffen bei der Vielzahl an frei verfügbaren Videos.

Auch wenn wir uns noch weiter selbstlos vertiefen wollen, so stellen wir fest, dass der beliebteste Pornostar eine gewisse Lisa-Ann ist (MILF nennt man sowas, nicht zu verwechseln mit der Islamischen Befreiungsfront), einer Mia Khalifa (muslimische Darstellerin mit viel Holz vor der Hütte) und Dillion Harper (so ein Teenage-Next-Door-Girl mit eigenartig zusammengewachsenen Brüsten). Die flexible Mia Malkova bringt es nur auf Rang 10. Auch hier fällt nach intensiver Studie auf, dass schmerzerfüllte Vergewaltigungspornos ganz und gar nicht Mainstream sind.

Lieber Robert Jensen (Auto bei EMMA): Meines Wissens gibt es keine einzige Pornodarstellerin, die zu ihrer Profession gezwungen wurde. Ökonomischer Zwang zählt nicht, der trifft auch Männer oder glauben Sie, dass Müllmann oder Kanalräumer Jobs sind, die aus Begeisterung ergriffen werden? In der Pornoindustrie kann eine attraktive junge Frau sehr schnell viel Geld verdienen. Sie kann jederzeit aufhören, sie kann jederzeit den Dreh abbrechen. Menschliche Sexualität ist vielfältig und ein Porno nur ein Abbild davon. Wir müssen das nicht alles verstehen, aber was zwei (oder mehr 🙂 Erwachsene in ihrem vollsten Einverständnis hinter verschlossenen Türen machen, geht niemanden etwas an. Nennt sich Eigenverantwortung (bei Linken ein wenig geschätzter Begriff) und Selbstbestimmung (das kommt sogar im Feminismus vor).

Frauen haben das Recht, mit ihrem Körper zu tun, was immer sie möchten. Porno, Stripclubs und Prostitution sollten verboten werden.
Frauen haben das Recht, mit ihrem Körper zu tun, was immer sie möchten. Porno, Stripclubs und Prostitution sollten verboten werden.

Allgemeiner Hinweis: Feministische Ansichten lassen sich IMMER mit einer stringenten Logik widerlegen.

Risikofaktoren Scheidung: So findest du die richtige Frau

Wir Männer lieben das logische Vorgehen bei der Lösung von Problemen. Mit diesem Artikel kannst du endlich die Frau deines Lebens finden und dein Scheidungsrisiko minimieren.

Dazu also erstmal eine Bestandsaufnahme:

Je nach Berechnungsmethode beträgt das Scheidungsrisiko in den USA nicht 53% sondern nur ca. 40-50% laut diesem englischsprachigen Artikel. Eine tolle Nachricht! Das ist so wie die Aussage „Hier ist ein Becher mit 100 Bonbons, statt 53 sind nur 40 vergiftet – Lass es dir schmecken!“.

Lassen wir den Sarkasmus und betrachten wir die Risikofaktoren (gültig für Amerika, aber sicher auch für Westeuropa größtenteils gültig):

Zusammenleben vor der Ehe: +50-80% Scheidungsrisiko
Minderjährigkeit bei Eheschließung: +32% Scheidungsrisiko
Große Altersdifferenz: +100% Scheidungsrisiko
Ausbildung: Universitätsabschluss führt nur zu 27% Scheidungsrisiko, also ca. der Hälfte
Eheberatung: Ohne Ehevorbereitungskurs ca. 30% mehr Scheidungsrisiko (wird eher eine Scheinkorrelation sein, christliche Paare lassen sich seltener scheiden, so meine Vermutung)
Familiäres: Wenn die Eltern schon jeweils nicht geschieden sind, reduziert sich das Risiko um 14%
Geschiedene: Wer schon mal geschieden war, lässt sich auch wieder scheiden
Einkommen: Wenn das HAushaltseinkommen über 50.000 USD pro Jahr liegt, reduziert sich das Scheidungsrisiko um 30% – klar, der Hypergamie steht weniger Auswahl zur Verfügung.
Überzeugungen: Wenn beide an die Ehe als lebenslange Einrichtung glauben, dann ist das gut – sehr lustig, eine Nullaussage.
Religiosität: 47% weniger Scheidungsrisiko.
Kinder: Der wichtigste Faktor überhaupt: Beide möchten Kinder und das Kind wird erst ehelich geboren – bis zu 400% Scheidungsrisiko
Sexuelle Erfahrung: Als Jungfrau heiraten hilft – zahlen gibt es nicht.
Einr-Raucht: Wenn einer Raucher ist und der andere nicht, steigt das Scheidungsrisiko signifikant. Es muss also der andere zum Rauchen anfangen…

Die Suche nach meiner Traumfrau kann beginnen:

Ich suche also eine ca. 35jährige christliche Akademikerin, die noch bei Ihren noch immer verheirateten Eltern wohnt, keine Kinder will und noch Jungfrau ist. Sie ist nicht Nichtraucherin und soll gerne mit mir in den EHevorbereitungskurs gehen.

Den Text könnte ich eigentlich auf Parship einfügen, ob sich da eine Frau angesprochen fühlt?

Eine alternative Methode zur Risikoabsicherung wäre natürlich die Scheidungsversicherung.

Die lila Pudel rennen wieder

Am 14. Februar war wieder Valentinstag, der Tag an dem zumindest einige Frauen weniger unzufrieden sind, nämlich die Floristinnen.
Alleine die Lufthansa hat 20 Millionen Rosen nach Deutschland gebrachtl, von Topfpflanzen, Milka-Hüftgoldmachern und anderem Tinnef ganz zu schweigen. Es ist also ein riesiges kommerzielles Event.

Müsste man einem Alien das menschliche Verhalten am Valentinstag wissenschaftlich erklären, würde das in etwa so aussehen:

Das allzeit paarungsbereite Männchen praktiziert einmal jährlich ein UNterwerfungsritual, an dem es Teile seine selbst erarbeiteten Vermögens in extrem kurzlebige Konsumgüter wie Schnittblumen investiert, die ihm selbst keinerlei Freude bereiten, um sich von dem ihm nahestehende Weibchen Wohlwollen zu erkaufen.

Da wir – wie immer wieder in den Medien lautstark und oft postuliert – in der Zeit der Gleichberechtigung leben, möchte ich daher alle Pudel daran erinnern, dass am 14. März die Herzensdamen sich revanchieren können – dann findet der leider viel zu wenig beachtete und allgemein bekannte „Steak & Blowjob“-Day statt. Dies sollte auch für Vegetarier kein Problem sein, an diesem Tag doch mal ein Stück Fleisch in den Mund zu nehmen.

Weibliche Zivilcourage beendet jahrelange Massenquälerei in Limburg!

Aufstehen, sich nicht in der Masse verstecken – diese beispielhafte Zivilcourage hat eine Limburgerin gezeigt und einer jahrelangen staatlich verordneten Massenbelästigung ein Ende gesetzt: Abertausende Limburger und LimburgerInnen, sowie Menschen in Limburg mit anderen sexuellen Identitäten, die man mit einem * im Text markieren kann, litten unter dem Glockenspiel des Rathauses. Sadistische Beamte stellten ein Repertoire zusammen, dass die Gefühle von Vegetariern, Veganern, Frutariern und (zumindest, aber nicht abschließend) Tierschützern grob und wiederholt verletzten.

„Fuchs du hast die Gans gestohlen“ heißt das Lied (und weiter „gib sie wieder her, sonst wird dich der Jäger holen mit dem Schießgewehr“), auch wenn es nur instrumental gespielt wurde, so hat es der Dame, die in Hörweite des Glockenspiels durch kapitalistische Umstände zwangsweise einer Erwerbstätigkeit in Büroräumen nachgeht, doch wiederholt Unbehagen bereitet.

Während andere die Qual aus Angst vor staatlicher Repression oder aus gleichgeschalteter Gleichgültigkeit ertragen mussten, schritt die Dame zur Tat und forderte den Bürgermeister auf, die unsägliche Melodie aus dem Glockenspiel zu entfernen, und auf weitere Traumatisierung der Limburger Bevölkerung zu verzichten. Mit Erfolg! Wir danken der Veganerin für ihre mutige Tat, sie ist uns ein leuchtendes Vorbild. Die zusätzliche Einschaltung einer Genderbeauftragten war hingegen nicht notwendig, da Mörder (vulgo Jäger) laut allgemein bekannter Meinung nicht gegendert werden müssen und durch Entfernung des Liedguts dieser Fall nicht vor einer Kommision für Geschlechtergerechtigkeit im Glockspielliedgut behandelt werden muss.

Quelle: Die Presse


Osteuropäische Frauen

Osteuropa ist ein sehr ähnlicher Kulturkreis, in dem de facto Feminismus und Political Correctness nicht Fuß fassen konnten. Was liegt also näher, als sich dort die Frau für’s Leben zu suchen?

Bereits im Jahr 2010 begleitete der österreichische Privatsender ATV liebeshungrige Österreicher bei der Suche nach einer Frau in Osteuropa: Das Geschäft mit der Liebe – Frauen aus dem Osten

Dazu wurden natürlich Macho-Kandidaten ausgesucht, berechnende Damen und gefilmt wurde an heruntergekommenen Locations, um das Bild der armen Golddiggerin zu konstruieren – ein Funken Wahrheit ist immer dabei. Das Ziel der Sendung war natürlich nicht, dass die Männer tatsächlich eine Frau finden, sonst wäre die Sendung ja gleich zu Ende.

Zurück zum eigentlichen Thema: Frauen aus dem Osten – ein guter Deal? Wie so oft im Leben gibt es da keine klare Antwort. Man glaubt oft, dass der Feminismus die Beziehung zwischen den Geschlechtern vergiftet hat, vergisst aber darauf, dass Heiraten auch schon vorher für den Mann kein besonders guter Deal war.

Osteuropäische Frauen sind faul, unfreundlich, willig, familiär, materialistisch und wenig hypergam

Faul: Es gibt in Osteuropa klare Rollenbilder. Die Frauen träumen davon, in einem schönen Haus beim Kind alleine zuhause zu sein. Es wird das Haus saubergehalten und gekocht. Alle anderen Tätigkeiten (Rasenmähen, Schneeräumen, kleine Reparaturen – alles was körperlich anstrengender ist als ein Putztuch zu halten) hat der Mann zu erledigen. Selbst ist die Frau, is nicht.

Unfreundlich: Eine ungebundene Frau, die einen fremden Mann in der Öffentlichkeit anlächelt, gilt als Kurva (Hure). Das gilt selbst in Dienstleistungsberufen wie bei einer Kellnerin. Selbstverständlich nicht in gehobenen 4 und 5 Sterne Hotels, wo internationale Gepflogenheiten herrschen, aber wer in Osteuropa mal in ein billiges Cafe oder ein ländliches Gasthaus geht, wird das schnell bemerken. Das gilt übrigens nicht nur für Ausländer: Die Kellnerin wird den Landsmann genauso schroff behandeln, das darf man nicht persönlich nehmen. Auch sonst wird in der Ehe wenig gelacht.

Willig: Sex ist (ausgenommen im christlichen Polen) keine besonders große Sache. Wer einen Freund hat, schläft mit ihm. Ein Mann braucht das. Keine Frau fühlt sich deswegen „benutzt“.

Familiär/Materialistisch/Wenig hypergam: Diese 3 Eigenschaften fasse ich zusammen, da Sie miteinander in Beziehung stehen. In Osteuropa gibt es kein ausgeprägtes Sozialsystem: Ausgenommen von ein paar 60+ Leuten trauert keiner dem Kommunismus hinterher, dem Staat wird grundsätzlich misstraut, Steuern zu hinterziehen ist „oberste Bürgerpflicht“ und gesellschaftlich keineswegs verachtet. Das Sozialsystem ist (wie früher bei uns) die eigene Familie – man hilft, also Leuten, die man kennt. Natürlich gibt es dann auch Hierarchien und ein junges Familienmitglied hat sich einem älteren unterzuordnen – Selbstverwirklichung ist kein Thema. Nachdem Frauen jetzt nur „weibliche“ Tätigkeiten ausüben, ist es mit Geldverdienen und Selbsterhaltung nicht weit her. Das Geld muss der Mann heranschaffen, die Frau gibt es aus (das ist wohl überall auf der Welt so). Deshalb ist es für eine Frau sehr wichtig, dass der Mann langfristig das Leben sichern kann. Ob er jetzt besonders schön ist oder sie ihn besonders liebt, ist zweitrangig. Dafür ist der gesellschaftliche Druck, bei einem ausgesuchten Partner zu bleiben sehr hoch – es gibt also wenig Hypergamie (im Sinne von „ich tausche meine Partner wie die Unterhosen, wenn etwas besseres daherkommt“). Eine Frau verlässt ihren Mann allerhöchstens, wenn er ein Alkoholiker ist, sie schlägt oder sich sonst strenge Verfehlungen geleistet hat. Umgekehrt auch: Ein Mann darf seine Frau nur verlassen, wenn sie die Kinder vernachlässigt oder eine ganz wilde SChlampe ist. Sonst bleibt man zusammen, auch wenn da kein Funken Liebe mehr vorhanden ist. „So ist das Leben eben“ wird ihnen jede ältere Slawe bestätigen.

Was können wir daraus lernen?
Nun, es bleibt festzuhalten, dass eine Familienbindung in Osteuropa deutlich stärker vorhanden ist, Fehlanreize wie gerichtlich einklagbarer Ehegattenunterhalt ist kaum durchzusetzen. Ein Mann, der also von der Weitergabe seiner Gene träumt und Verheiratetsein als oberstes Lebensziel ansieht, wird IN OSTEUROPA sicher glücklicher als im Westen. Ich betone das „IN OSTEUROPA“, da es nichts nützt, sich eine Frau aus dem Osten zu importieren, sie wird viel Heimweh haben und dann möglicherweise den Verlockungen westlicher Scheidungsgesetze erlegen sein: Dann heißt es zahlen, obwohl die Frau einen verlässt, und lieber wieder im Osten bei ihrem Clan hockt. In Osteuropa ist es jedoch sehr schwer gutes Geld zu verdienen, als Unternehmer möglicherweise, wobei das im Ausland immer mit Risiken behaftet ist.

Interessant kann es für Männer sein, die in einer größeren Firma tätig sind und als gutbezahlter Expat ins Ausland geschickt werden. Das will meist keiner machen, darum wird es ganz gut bezahlt. Wenn dieser sich dann dort langfristig etwas aufbaut, wird er eine gute Auswahl knackiger Damen vorfinden. Die Golddiggerinnen kann man schnell aussortieren, denn die wirklich brauchbaren Frauen nehmen einen in die Familie mit und stellen dich den Eltern und Großeltern vor, eine Golddiggerin macht das nicht.

Für einen MGTOW ist das natürlich trotzdem keine Option, denn du bist auch in Osteuropa nicht frei in deinen Entscheidungen: Alles rund ums Haus und Budget betreffend entscheidet deine Frau, alle größeren Entscheidungen müssen mit dem Ältestenrat abgestimmt werden und du musst natürlich viel von deinem Geld für unnötigen Tand ausgeben. Dafür bekommst du eine stabile Familie und regelmäßig Sex. Für Familienmänner ist es also eine Option, wenn sie die Rahmenbedingungen vorfinden und Gefallen daran finden, in Osteuropa zu leben (dort gibt es auch schöne Flecken).

Hinweis: Zum Heiraten nicht geeignet.
Hinweis: Zum Heiraten nicht geeignet.

„Du verstehst das nicht, du hast ja keine Kinder“

Wie ich diesen Satz hasse! Jedesmal könnte ich demjenigen/derjenigen laut ins Gesicht schreien: „Doch! Ich verstehe das und GENAU DARUM habe ich keine Kinder“

Jetzt wo der 40iger näher rückt, häufen sich Beschwerden von gleichaltigen Geschlechtsgenossen der reproduktiven Klasse. Es kann kein Neuwagen mehr sein, es geht sich nur ein Gebrauchter aus. Irgendwie sind die laufenden Kosten der großen Kredithütte auch höher als gedacht und bei einem Haus ist immer irgendwas. Die Kinder sind im ungünstigsten Zeitpunkt krank und die Ehegattin hat noch sooo viele Wünsche, sowohl finanzieller als auch zeitintensiver Natur.

Ständig wird betont, wie glücklich man ist.

Ich betone das nie, bin ich den wirklich glücklich? Ich bin nicht unglücklich, aber ich habe noch genügend Träume. Wenn ich morgen vom LKW überfahren werden würde, dann wäre das blöd. Für viele Väter in meinem Bekanntenkreis wäre das die Erlösung – das ist wohl der Unterschied.

Ich will damit gar nicht sagen, dass Vaterschaft der Schlüssel zum Unglück ist. Es ist ja sicher ganz nett, wenn man seine Gene weitergibt und sich so an der großen Evolutionsgeschichte ein Stück weit beteiligt. Es ist das Rundherum, das einen fertig macht. Offenbar ist im westlichen Kulturkreis Vaterschaft und Familienleben immer mit einem großen Kredit verbunden. Von den Mänern geht das nicht wirlich aus, die wissen, dass sie diesen Betrag auch irgendwann erarbeiten müssen. Ich brauche keine Hochglanzküche um 20.000 Euro, in der dann nie gekocht wird, denn die könnte ja schmutzig werden und was denken dann die Besucher, für die die Protzküche eigentlich angeschafft wurde. Es darf ja auch kein einfacher Sonnenschirm für die Terasse sein, es muss ein riesiges Sonnensegel sein, das quer durch den Garten gespannt ist – am Wichtigsten: Es muss größer als das vom Nachbarn sein. (Darum habe ich keine Nachbarn, ja – solche Wohnlagen gibt es auch)

An alle sich noch nicht reproduziert habenden Männer da draußen richte ich eine Botschaft: Euer Hoden ist bis ins hohe Alter in der Lage, Samen zu produzieren. Damit könnt ihr euren Kinderwunsch in einen späteren Teil des Lebens verlegen. Dies bedingt konsequenterweise dann natürlich eine deutlich jüngere Sexualpartnerin für das gemeinsame Fortpflanzungsprojekt, was ich jetzt aber nicht als Nachteil sehen würde. Und vielleicht kommt ihr mit 40 anhand eures Bekanntenkreises drauf, dass ihr das gar nicht wollt. Dann habt ihr alle Optionen und könnt euch für die für euch beste davon entscheiden. Frauen haben dieses Glück aufgrund der Biologie nicht und stehen daher unter (vermeintlichem?) Druck und werden diesen an euch weitergeben, garantiert.

Das Leben als Privatier

Das neue Jahr beginnt hervorragend: Bürokratische Behörden und betrügerische Kunden vermiesen einem das Leben. Einfach alles hinschmeißen und als Privatier leben? Da kommen sofort die Mahner, die sagen: Geld macht nicht glücklich, der Mensch braucht eine sinnvolle Beschäftigung, blablub.

Um es kurz zu machen: Mir war in meinem Leben noch nie langweilig – ausgenommen, wenn ich irgendwo in einem Wartezimmer auf einen Termin warten musste, der natürlich nicht zur vereinbarten Zeit stattfindet. Aber wenn ich es selbst in der Hand habe, dann finde ich immer eine Beschäftigung. Deshalb macht mir diese Warnung keine Sorgen.

Zuwenig Geld zu haben wohl auch nicht. Statussymbole brauche ich nicht, Konsumorgien sind für mich auch nur anstrengend und funktionierende Dinge wegzuwerfen bereitet mir Unbehagen. Gottseidank sorgt die Industrie mit immer geringerer Qualität dafür, dass die Sachen immer schneller kaputt werden und ich deshalb nicht so ein Unbehagen haben muss – Danke, geplante Obszoleszenz! (Das ist übrigens unabhängig davon ob man im Billig- oder Premiumsegment einkauft, leider.)

Ein Privatier hat aber auch Verantwortung – nämlich für seine Finanzen. Die zugehörigen Entscheidungen sollte man nicht der Bank überlassen, man lässt sich ja auch nicht eine Ehefrau vom Psychologen vermitteln. Das Wichtigste: Spesen und laufende Kosten niedrig halten. Geringe Depotgebühren, ETFs, steuerliche Optimierung über Gesellschaftskonstruktionen, Wahl des Wohnsitzlandes, etc. Das ist alles zu überlegen. Man sollte schon vorher damit anfangen, damit man etwas übt, bevor die Privatier-Phase ernst wird. Ich übe jetzt schon lange und trotzdem kann ich immer noch besser werden.

Der Weg zum Privatier führt im Regelfall über die Selbständigkeit. Direkt von einem Angestelltenverhältnis zu wechseln, erscheint mir eine zu große Veränderung. Als selbständiger Unternehmer bist du für viele, viele Dinge verantwortlich – es redet dir keiner rein, es erinnert dich auch keiner oder leitet dich an. Ein hervorragendes Training für ein selbstorganisiertes Leben. Denn ein Privatier ist auch ein Unternehmer, nur eben ohne Kunden bzw. ist er sein einziger Kunde, was im Anbetracht der letzten Kunden für mich eine Wohltat darstellt.

Als kinderloser, unverheirateter Mann braucht es nicht viel. Als Anregung kann man mal diverse Reiseblogs lesen von Menschen die seit Jahren unterwegs sind. Dann bekommt man ein Gefühl, was man so in verschiedenen Teilen der Welt mittelfrist benötigt. Ich denke, dass man mit 1500 EUR ganz gut durchkommt, mit 2000 lebt es sich schon nett. Vorausgesetzt, man hat schon eine Immobilie oder lebt sonst irgendwie ohne Mietkosten.

Bei den ganzen Schuldnerberatungen im Fernsehen wird immer bei den variablen Kosten angesetzt, in meinen Augen ist das falsch: Die Fixkosten, die jedes Monat anfangen zwingen einen zur regelmäßigen Arbeit. Ein teurer Handyvertrag, nur weil es das 0 Euro Samsung Galaxy Edge oder iPhone sein muss? Schade ums Geld.

Ich könnte mir problemlos eine neue S-Klasse hinstellen. Das würde Erinnerungen wecken, da ich schon mal eine alte S-Klasse besaß und der Fahrkomfort überragend ist. Aber 100.000 EUR einfach so ausgeben. Sinnvoll angelegt, Inflation berücksichtigt, aber auch Kapitalverzehr bis zum statistischen Lebensende kalkulierend, komme ich da auf ca. 300 EUR pro Monat an Ausschüttung. Ich habe also die Wahl: Jetzt eine S-Klasse kaufen (Unterhaltskosten nicht berücksichtigt), die in 10 Jahren vielleicht noch 10% wert ist oder bis zum Ende meines Lebens 300 Euro bekommen – also ca. 15-20% meines monatlichen Bedarfs? Nur weil ich einmal ein Auto haben wollte? Meine Persönlichkeitsstruktur is so, dass ich mich an Dingen nicht langfristig erfreuen kann und die Abwechslung brauche. Also lasse ich das mit der S-Klasse.

Ich würde aber gerne mehr von der Welt sehen, nicht als blöder Tourist, sondern mal einige Wochen hier oder da wohnen, mich in die dortige Lebensweise einfügen – das Ziel: Mein ideales „Alters-„domizil zu finden. Schneeschaufeln ausgeschlossen, das weiß ich jetzt schon aufgrund traumatischer Kindheitserfahrungen.

Eine Frau hat da voraussichtlich kaum Raum: Denn Frauen wollen das Sichere, den Nestbau, die Vermehrung – diametral entgegengesetzt zu meinen restlichen Jahrzehnten. Ich mag Natur, ich mag Reisen, ich mag die neuen Erfahrungen und bin von jeder Art von Kinderlauten schnellsten genervt. Wenn Menschen von Ihren Wünschen, Träumen und Vorlieben nicht zusammenpassen, dann ist es eben so – ich scheide damit aus dem Genpool der Evolution aus. Auch egal.