Erfolgreicher MGTOW werden: 1/3 Hirn, 1/3 Biologie, 1/3 pures Glück

Mit 40 Jahren ein MGTOW zu sein ist leicht: Man hat selbst viel erlebt und im Bekanntenkreis ist auch Einiges abgegangen. Aber im Alter von 20 oder 25 ein echter MGTOW zu sein ist schwer: Zu wenig Erfahrung und zu hoher Sex-Drive vernebeln einem das Hirn. Natürlich spreche ich jetzt für mich: Damals (mit 20-25 Jahren) war das Internet noch nicht so ein integraler Bestandteil, Männer konnten sich nicht so austauschen wie heute.

Daher ist es heute in jungen Jahren prinzipiell leichter, ein MGTOW zu sein. Ich wusste immer schon diffus, das Heiraten und Familie kein fairer Deal sind/waren/sein werden.

Nun zurück zur Überschrift: Um ein MGTOW zu sein, braucht es das Hirn – die rationale Überlegung, was die Gesellschaft im Großen und die Frau im Kleinen fordern und ob es das wert ist. Mit zunehmendem Alter und entsprechender Erfahrung wird das besser: In Abwandlung eines berühmten Spruchs könnte man sagen: „Wer mit 20 nicht der Faszination von Frauen erlegen ist, hat kein Herz – wer mit 40 immer noch der Faszination von Frauen erliegt, hat kein Hirn“.

Das bringt mich zum 2. Drittel der MGTOW-Zutaten: Die Biologie. Mit 15-25 bestimmt das Testosteron dein Leben und pumpt das Blut vom Hirn in andere Körperregionen. Später lässt das nach, zumindest bei vielen Männern – es gibt aber auch Ausnahmen: Ich habe 50jährige Freunde, die immer noch permanent auf Weiberjagd sind – das sind in meinen Augen arme Schweine, getrieben von einem unnatürlichen Hormonhaushalt. Diese finden das selbst nicht so schlimm, ihr Bankkonto ist aber immer leer, da sämtliche Ressourcen in dieses „Hobby“ fließen.

Und nun zum 3. Drittel: Das pure Glück. Wenn mir mir Anfang 20 eine meiner Freundinnen ein Kind angehängt hätte – mein Leben wäre anders gelaufen. Ich wollte nie ein Kind, aber das ist vielen Frauen Nüsse egal. Heute bin ich viel vorsichtiger, aber in jungen Jahren habe ich schon mal den Spruch „Ich nehm eh die Pille“ geglaubt. Ich hatte also pures Glück. Ein Nachsatz: Ich habe studiert, die meisten meiner Sexualpartnerinnen waren aus dem studentischen Umfeld. Danke an den Feminismus, in dem Alter glauben die Frauen noch an die spätere große Karriere und stellen den Kinderwunsch zurück, deshalb kann man mit Anfang 20 in dieser Schicht wirklich noch relativ „alimenterisikofrei“ durch die Gegend vögeln.

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