Wer zahlt, schafft an

Dieses bekannte Sprichwort beschreibt, wie es überall auf der Welt läuft. Man hat sich daran gewöhnt, damit arrangiert, es akzeptiert. Denn das verdiente Geld kann man dann selbst wieder nach Belieben einsetzen, um seine Bedürfnisse zu befriedigen.

Wie gesagt, es gilt überall – stopp! Fast überall, außer in der westlichen Ehe. Im Normalfall bringt der Mann den überwiegenden Teil der Kohle mittels Erwerbsarbeit (oder Selbständigkeit) nachhause. Man dürfte also davon ausgehen, dass er das Familienoberhaupt ist und sagt, wo es lang geht. Dem ist aber nicht so (im Allgemeinen) – Warum?

Dazu müssen wir etwas weiter in das Thema einsteigen: Eine Ehe ist ein Vertrag zwischen drei Parteien: Mann und Frau, die eine Willenserklärung abgeben und dem Staat, der sich mittels Gesetzen da dazwischen reinschleimt und die Spielregeln definiert.

Jetzt könnte man sagen: Hey, logisch – in unserem männerverachtenden System ist logisch, dass die Frau dadurch in der Ehe die Oberhand hat, aber das ist dann doch zu kurz gedacht. Schließlich zwingt niemanden den Mann zu einem derartig nachteiligen Vertragsverhältnis.

Warum wird denn überhaupt geheiratet? Der Wunsch geht meist von der Frau aus, die sich aus der Ehe einen Versorgungsanspruch ableitet – das ist die Motivation der Frau: Versorgung für sich und den Nachwuchs (in letzter Zeit mehr für sich als für den Nachwuchs, aber das ist eine andere Geschichte). Der Mann hingegen sucht Sex und erhofft sich aus der Ehe eine lebenslange Versorgung mit Sex, damit er die durchaus anstrengende Weiberjagd aufgeben kann und sein Aufwand/Ertrags-Verhältnis für den gewonnenen Sex verbessern kann. Klar ist abwechslungsreicher Sex mit unterschiedlichen Partnerinnen aufregender, ab man wird alt und gemütlicher.

Zum Zeitpunkt der Eheschließung ist das Verhältnis Versorgungsleistung vs. sexuelle Aktivität derart ausgeglichen, dass es beiden Parteien genügt, um der Eheschließung zuzustimmen. Und danach spielen die Rahmenbedingungen derart hinein, dass es zu weniger Sex, dafür aber mehr Versorgungsansprüchen kommt.

Das müssen Frauen gar nicht vorsätzlich planen – diese Verschiebung geschieht schleichend, weil es in der menschlichen Natur liegt, sich lieber auszuruhen, wenn es die Lebensumstände zulassen und es keinen anderweitigen Druck gibt; das Gesellschaftssystem sorgt nur dafür, dass die benachteiligte Partei keine Mittel zur Einhaltung des Tauschvertrages in der Hand hält.

Jeder Mann kennt den Umstand, dass sich der Sex in der Ehe reduziert und belügt sich mit AMIGA. Jeder Mann weiß, dass die Hälfte aller Ehen scheitert und die Konsequenzen für den Mann im Normalfall katastrophal sind und belügt sich mit AMIGA. Wenige Männer wissen über die weibliche Hypergamie Bescheid, sonst würden sie nicht heiraten, denn Hypergamie und Ehe schließen sich aus („In guten wie in schlechten Tagen“ & „Bis dass der Tod euch scheidet“ sind mit Hypergamie inkompatibel).

Männer, informiert euch über Hypergamie und beobachtet das Verhalten von Frauen auf diesen Aspekt hin – inklusive eurer eigenen Frau/Freundin, wenn ihr eine habt; ihr werdet erschrecken! Das fatale an der Hypergamie ist, dass es kein Allgemeinwissen ist, dass es im Biologieunterricht nicht thematisiert wird (betrifft ja nicht nur die menschliche Spezies) und darum ein Mann diesen Umstand gar nicht am Radar hat, obwohl er im Fall der Eheschließung zu einer 50%igen Chance sein Leben ruinieren wird.

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