Gender Purchase Gap

Der Gender Pay Gap ist eine abgelutschte Sache – Feministinnen meinen ernsthaft, dass Frauen weniger bezahlt werden als Männer. Dabei ist der Kapitalismus unerbittlich: Wenn Frauen weniger Geld bekommen, würde die Wirtschaft nur mehr Frauen anstellen – Gewinnmaximierung ist schließlich das Unternehmensziel.

Bei internationalen Gehaltsvergleichen wird – zu Recht – die Kaufkraft im jeweiligen Land berücksichtigt; ein hohes Gehalt in der Schweiz ist nett, aber wenn man das hohe Preisniveau berücksichtigt, ist der Unterschied zwar immer noch gut, aber nicht mehr dramatisch.

Genau dieses Konzept fehlt bei allen „Gender Pay Gap“-Artikeln. Es ist scheißegal, wie viel man verdient, es kommt drauf an, wieviel man sich kaufen kann.

Nun treffen Frauen (je nach Studie) zwischen 75% und 85% aller Kaufentscheidungen. Klar sind diese nicht gewichtet, d.h. eine Kaufentscheidung für eine Zahnpasta ist gleich viel wert wie eine Kaufentscheidung für einen PKW. Wer kennt es nicht: Die Ehefrau sagt „Wir brauchen…“ und damit ist die Diskussion beendet. Der Mann hat als Hauptverdiener zumeist gar nicht die Zeit, all diese Kaufentscheidungen zu treffen; so ergänzen sich die Geschlechter: Der eine füllt das Konto, die andere leert es – Yin-Yang in der westlichen Konsumgesellschaft!

4 Gedanken zu “Gender Purchase Gap

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