Je suis Paris?

Ich bin nicht Paris, aber mein Mitgefühl gilt den unschuldigen Opfern des Terrorakts in Frankreich. Es wird sich nur nichts ändern, außer dass die Frequenz von Terrorakten in Europa sich der israelischen Annähern wird.

Die Politiker werden nicht in der Lage sein, dieses Problem zu lösen; denn dazu wäre es erforderlich einige unbequeme Wahrheiten auszusprechen, insbesondere diese:

Die Zunahme der muslimischen Bevölkerung in Europa geht mit einer erhöhten Terrorfrequenz einher.

Nicht jeder Moslem ist Terrorist, sogar sehr wenige. Das ändert aber nichts daran, dass ein gewisser Prozentsatz radikal ist und man in die Köpfe nicht hineinschauen kann und wir auch ein liberales Europa nicht aufgeben sollten aus Angst – denn wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren (der Satz ist nicht von mir, ich stimme aber 100%ig damit überein). Die Konsequenz ist, dass wir die muslimische Einwanderung in Europa minimieren müssen.

Wer hilft dann den armen Kriegsflüchtlingen? Na wir, vor Ort bzw. in muslimischen Nachbarstaaten der Krisenherde. Einwanderung zu stoppen bedeutet nicht, dass wir Menschlichkeit aufgeben müssen. Abgesehen davon könnten wir mal dafür sorgen, dass kein Obdachloser mehr auf der Straße schlafen muss – die waren zu großen Teilen sogar mal Einzahler ins Sozialsystem.

Die Schrumpfung der europäischen Bevölkerung mit Einwanderung zu kompensieren ist wie ein altes rostiges Auto neu zu lackieren ohne den Rost vorher zu entfernen. Die Rostentfernung in Europa ist es dabei, die Voraussetzungen zu schaffen, dass man sich wieder vermehren möchte: Gute staatliche Schulen für die Kinder, die Möglichkeit, sich ohne Parteizugehörigkeit eine Karriere zu erarbeiten und ein Preisniveau, das ein Leben nach dem europäischen Traum (Einfamilienhaus, 2 Kinder, 2 Autos) mit 1-1,5 Gehältern ermöglicht. Die Lösung sind nicht höhere Löhne (das Bruttolohnniveau inkl. Arbeitgeberabgaben ist hoch genug), sondern niedrigere Preise durch weniger Vorschriften und weniger Bevormundung und natürlich ein liberales Gesellschaftsrecht ohne Männerrepression (letztere verhindert nachhaltig Familiengründungen).

Leider eine Illusion. Wir schaffen das nicht. Unangenehme Wahrheiten will keiner hören, den meisten geht es gut genug bzw. man hat sich mit dem System arrangiert, ein Systemwechsel ist für zwanghaft risikoaverse (weil überschuldete) Staaten, Unternehmen und Menschen nicht erwünscht. Er wird kommen, aber nicht weil gewünscht, sondern notwendig und unumgänglich.

2 Gedanken zu “Je suis Paris?

  1. Die zu hohen Preise aufgrund unnützer Vorschriften sind nur ein Teil des Problems. Den größten Brocken macht die hohe Abgabenquote aus. Ein Angestellter liefert zwischen 75% und 80% seiner Arbeitsleistung dem Fiskus ab.

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    1. Fairerweise muss man dazusagen, dass man natürlich auch etwas dafür bekommt; natürlich bei Weitem nicht das was man einzahlt. Ein Zehent (10%) wie im Mittelalter wäre eigentlich ein fairer Wert…

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