Barwertmethode

Oft wird Frauen unterstellt, sie würden mit Zahlen nicht so intuitiv umgehen wie Männer, ihre mathematische Begabung wäre unterdurchschnittlich und Ähnliches – dem möchte ich hier entgegentreten. Frauen habe eine extrem hohe implizite finanzmathematische Begabung!

Der Barwert ist der Wert zukünftiger Zahlungen zu einem gegebenen Zeitpunkt, vereinfacht ausgedrückt: Man stelle sich vor, jemand habe einen Rentenanspruch bis zum Lebensende – dann gibt es eine Statistik zur Lebensdauer, Abzinsung etwaiger Inflation, etc. – man will also die Frage beantworten: Wieviel ist der Rentenanspruch (nach definierten Parametern) zum heutigen Zeitpunkt wert? Wieviel müsste man mir zahlen, damit ich auf den Anspruch verzichte? (Weniger wäre ein Verlust, mehr wäre ein Gewinn)

Wer es nachlesen will, kann es hier tun: https://de.wikipedia.org/wiki/Barwert

Man sieht, es ist keine ganz triviale Aufgabe. Frauen hingegen können diese Methode binnen Sekunden anwenden, ganz ohne Stift und Papier. Sie sehen einen Mann, sehen seinen Beruf, Auto, Job, Ausbildung, Position, Mentalität und können intuitiv diesen Mann mit anderen Männern im Hinblick auf das zukünftige Erwerbspotential und damit die verbundene Versorgerqualität vergleichen. Sie wissen nicht mal, wie ein Barwert definiert ist und das es ihn überhaupt gibt und trotzdem wenden sie die Methode vollautomatisch an.

Die einzige Schwierigkeit, die Frauen haben ist dabei mangelnde Lebenserfahrung: Männliche Blender können mit Roleximitat, Leasingporsche und Geschichtenerzählen die Ausgangsbasis für die weibliche Barwertberechnung derart verfälschen, dass der feminin errechnete Versorgerbarwert nicht der Realität entspricht und so zu weiblicher Fehlentscheidung (Alpha fucks) führt.
Gottseidank gibt es das westliche Scheidungsrecht, so können solche Fehlentscheidungen ohne nachhaltige finanzielle Schäden für die Frau einfach korrigiert werden – Das Spielchen kann dann mit etwas mehr Lebenserfahrung nochmals begonnen werden, solange der 35. Geburtstag noch entfernt ist.

Wer es nicht glaubt, der kann sich ja bei Ebay einen Ferrari-Zündschlüssel ersteigern und den Schlüsselbund beim nächsten Barbesuch dann gezielt ablegen – vorher halt den Peugeot-Schlüssel oder was auch immer abnehmen…

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