„Diese Schenkel erzählen eine Geschichte von Sieg und Mut“

Bekanntermaßen ist all jenes abgrundtief böse, bei dem sich auch nur eine einzige Frau schlecht fühlen könnte. Im konkreten Fall geht es um den Einsatz von Photoshop in der Werbung.

Es wird ein unrealistisches Frauenbild vermittelt, damit können Frauen angeblich nicht umgehen und es führt zu schwersten psychischen Belastungen.

Darum gibt es auch einige Modefirmen, die damit werben, auf Photoshop gänzlich zu verzichten und laut Eigenaussage auch drastische Umsatzsteigerungen zu verzeichnen haben. Es könnte natürlich auch sein, dass die Umsatzsteigerung auf die Publicity rund um den Photoshop-Verzicht zurückzuführen ist und nicht unbedingt auf die nun „natürlicheren“ Models.

Die ganze Story inkl. Anschauungsmaterial und dem im Titel angeführten Zitat gibt es hier: http://schaufenster.diepresse.com/home/mode/modenews/4994298/Plus-Size_Korper-mit-Rollen-und-Dellen?gal=4994298&index=5&direct=&_vl_backlink=/home/mode/index.do&popup=

Nun ist es so, dass ich selbst nicht wie George Clooney aussehe, auch nicht über den Reichtum von Bill Gates verfüge und schon gar nicht über den Verstand von Stephen Hawking. Und wisst ihr was? Ich komme damit zurecht! Ich habe zumindest aufgrund dieser Umstände keine außergewöhnlichen psychischen Belastungen bei mir feststellen können. Ich weiß, was ich bin und kann und damit zufrieden. Ich weiß auch, dass in den Medien nicht die Wirklichkeit verbreitet wird.

Und vor allem: Ich fordere nicht, dass in Ocean’s Fourteen in Zukunft nur noch kleinwüchsige Männer mit Bierbauch mitspielen müssen.

Auf den Körper zu setzen ist aufgrund biologischer Umstände immer nur eine Kurzfriststrategie (was in manchen Situationen durchaus angemessen sein kann), allerdings sollte man immer eine Langfriststrategie (die auf dem Verstand basiert) im Hintergrund entwickeln und nicht danach jammern, dass alles so schlecht und ungerecht ist. Das gilt für beide Geschlechter gleichermaßen.

Zum Abschluss noch ein Klassiker:

Barbie stand in den letzten Jahren im MIttelpunkt kontroversieller Diskussionen. Feminstinnen sagen, sie repräsentiert ein unrealistisches, ungesundes und unfaires Schönheitsideal, welches zu einer Krise bei jungen Mädchen und ihrem Selbstbewusstsein führt.
Barbie stand in den letzten Jahren im MIttelpunkt kontroversieller Diskussionen. Feminstinnen sagen, sie repräsentiert ein unrealistisches, ungesundes und unfaires Schönheitsideal, welches zu einer Krise bei jungen Mädchen und ihrem Selbstbewusstsein führt.

4 Gedanken zu “„Diese Schenkel erzählen eine Geschichte von Sieg und Mut“

  1. Ja also ich denke auch, dass die betreffende Firma deswegen den Umsatz steigern konnte, weil sie mit ihrem „Natürlichkeitsgetue“ viel Publicity erreicht haben. Das ist eine „Drittvariable“ in dem Fall. Kann auch noch andere Gründe haben.

    Und nochwas: Dass immer wieder in der öffentlichen Propaganda behauptet wird, dass Mädchen und Frauen unter den Fotoshop-Model-Fotos in der Werbung leiden, ist meiner Ansicht nach eine Nebelkerze. Ein typisches Ablenkungsmanöver, das über die wahren Probleme hinwegtäuschen soll.
    Eine ähnliche Nebelkerze wie die Legende vom „bösen Patriarchat“….. das angeblich Frauen heute noch in ihrer Sexualität einschränkt….

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  2. „Es könnte natürlich auch sein, dass die Umsatzsteigerung auf die Publicity rund um den Photoshop-Verzicht zurückzuführen ist und nicht unbedingt auf die nun „natürlicheren“ Models.“
    Eben. Virtue signaling funktioniert, gutmenschliches Geschwalle ist zum Kaufanreiz fuer Linksverstrahlte geworden. Gegenmassnahme von Gehirnbenutzern: Die Produkte von Firmen die derart werben nicht kaufen.

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  3. Das zeigt doch nur sehr schön auf wie es mit dem wahren „Selbstbewusstsein“ der heutigen Frauen bestimmt ist. Wer sich sowas heute noch antun möchte, der hat noch nicht genug gelitten.

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