„Du verstehst das nicht, du hast ja keine Kinder“

Wie ich diesen Satz hasse! Jedesmal könnte ich demjenigen/derjenigen laut ins Gesicht schreien: „Doch! Ich verstehe das und GENAU DARUM habe ich keine Kinder“

Jetzt wo der 40iger näher rückt, häufen sich Beschwerden von gleichaltigen Geschlechtsgenossen der reproduktiven Klasse. Es kann kein Neuwagen mehr sein, es geht sich nur ein Gebrauchter aus. Irgendwie sind die laufenden Kosten der großen Kredithütte auch höher als gedacht und bei einem Haus ist immer irgendwas. Die Kinder sind im ungünstigsten Zeitpunkt krank und die Ehegattin hat noch sooo viele Wünsche, sowohl finanzieller als auch zeitintensiver Natur.

Ständig wird betont, wie glücklich man ist.

Ich betone das nie, bin ich den wirklich glücklich? Ich bin nicht unglücklich, aber ich habe noch genügend Träume. Wenn ich morgen vom LKW überfahren werden würde, dann wäre das blöd. Für viele Väter in meinem Bekanntenkreis wäre das die Erlösung – das ist wohl der Unterschied.

Ich will damit gar nicht sagen, dass Vaterschaft der Schlüssel zum Unglück ist. Es ist ja sicher ganz nett, wenn man seine Gene weitergibt und sich so an der großen Evolutionsgeschichte ein Stück weit beteiligt. Es ist das Rundherum, das einen fertig macht. Offenbar ist im westlichen Kulturkreis Vaterschaft und Familienleben immer mit einem großen Kredit verbunden. Von den Mänern geht das nicht wirlich aus, die wissen, dass sie diesen Betrag auch irgendwann erarbeiten müssen. Ich brauche keine Hochglanzküche um 20.000 Euro, in der dann nie gekocht wird, denn die könnte ja schmutzig werden und was denken dann die Besucher, für die die Protzküche eigentlich angeschafft wurde. Es darf ja auch kein einfacher Sonnenschirm für die Terasse sein, es muss ein riesiges Sonnensegel sein, das quer durch den Garten gespannt ist – am Wichtigsten: Es muss größer als das vom Nachbarn sein. (Darum habe ich keine Nachbarn, ja – solche Wohnlagen gibt es auch)

An alle sich noch nicht reproduziert habenden Männer da draußen richte ich eine Botschaft: Euer Hoden ist bis ins hohe Alter in der Lage, Samen zu produzieren. Damit könnt ihr euren Kinderwunsch in einen späteren Teil des Lebens verlegen. Dies bedingt konsequenterweise dann natürlich eine deutlich jüngere Sexualpartnerin für das gemeinsame Fortpflanzungsprojekt, was ich jetzt aber nicht als Nachteil sehen würde. Und vielleicht kommt ihr mit 40 anhand eures Bekanntenkreises drauf, dass ihr das gar nicht wollt. Dann habt ihr alle Optionen und könnt euch für die für euch beste davon entscheiden. Frauen haben dieses Glück aufgrund der Biologie nicht und stehen daher unter (vermeintlichem?) Druck und werden diesen an euch weitergeben, garantiert.

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Das Leben als Privatier

Das neue Jahr beginnt hervorragend: Bürokratische Behörden und betrügerische Kunden vermiesen einem das Leben. Einfach alles hinschmeißen und als Privatier leben? Da kommen sofort die Mahner, die sagen: Geld macht nicht glücklich, der Mensch braucht eine sinnvolle Beschäftigung, blablub.

Um es kurz zu machen: Mir war in meinem Leben noch nie langweilig – ausgenommen, wenn ich irgendwo in einem Wartezimmer auf einen Termin warten musste, der natürlich nicht zur vereinbarten Zeit stattfindet. Aber wenn ich es selbst in der Hand habe, dann finde ich immer eine Beschäftigung. Deshalb macht mir diese Warnung keine Sorgen.

Zuwenig Geld zu haben wohl auch nicht. Statussymbole brauche ich nicht, Konsumorgien sind für mich auch nur anstrengend und funktionierende Dinge wegzuwerfen bereitet mir Unbehagen. Gottseidank sorgt die Industrie mit immer geringerer Qualität dafür, dass die Sachen immer schneller kaputt werden und ich deshalb nicht so ein Unbehagen haben muss – Danke, geplante Obszoleszenz! (Das ist übrigens unabhängig davon ob man im Billig- oder Premiumsegment einkauft, leider.)

Ein Privatier hat aber auch Verantwortung – nämlich für seine Finanzen. Die zugehörigen Entscheidungen sollte man nicht der Bank überlassen, man lässt sich ja auch nicht eine Ehefrau vom Psychologen vermitteln. Das Wichtigste: Spesen und laufende Kosten niedrig halten. Geringe Depotgebühren, ETFs, steuerliche Optimierung über Gesellschaftskonstruktionen, Wahl des Wohnsitzlandes, etc. Das ist alles zu überlegen. Man sollte schon vorher damit anfangen, damit man etwas übt, bevor die Privatier-Phase ernst wird. Ich übe jetzt schon lange und trotzdem kann ich immer noch besser werden.

Der Weg zum Privatier führt im Regelfall über die Selbständigkeit. Direkt von einem Angestelltenverhältnis zu wechseln, erscheint mir eine zu große Veränderung. Als selbständiger Unternehmer bist du für viele, viele Dinge verantwortlich – es redet dir keiner rein, es erinnert dich auch keiner oder leitet dich an. Ein hervorragendes Training für ein selbstorganisiertes Leben. Denn ein Privatier ist auch ein Unternehmer, nur eben ohne Kunden bzw. ist er sein einziger Kunde, was im Anbetracht der letzten Kunden für mich eine Wohltat darstellt.

Als kinderloser, unverheirateter Mann braucht es nicht viel. Als Anregung kann man mal diverse Reiseblogs lesen von Menschen die seit Jahren unterwegs sind. Dann bekommt man ein Gefühl, was man so in verschiedenen Teilen der Welt mittelfrist benötigt. Ich denke, dass man mit 1500 EUR ganz gut durchkommt, mit 2000 lebt es sich schon nett. Vorausgesetzt, man hat schon eine Immobilie oder lebt sonst irgendwie ohne Mietkosten.

Bei den ganzen Schuldnerberatungen im Fernsehen wird immer bei den variablen Kosten angesetzt, in meinen Augen ist das falsch: Die Fixkosten, die jedes Monat anfangen zwingen einen zur regelmäßigen Arbeit. Ein teurer Handyvertrag, nur weil es das 0 Euro Samsung Galaxy Edge oder iPhone sein muss? Schade ums Geld.

Ich könnte mir problemlos eine neue S-Klasse hinstellen. Das würde Erinnerungen wecken, da ich schon mal eine alte S-Klasse besaß und der Fahrkomfort überragend ist. Aber 100.000 EUR einfach so ausgeben. Sinnvoll angelegt, Inflation berücksichtigt, aber auch Kapitalverzehr bis zum statistischen Lebensende kalkulierend, komme ich da auf ca. 300 EUR pro Monat an Ausschüttung. Ich habe also die Wahl: Jetzt eine S-Klasse kaufen (Unterhaltskosten nicht berücksichtigt), die in 10 Jahren vielleicht noch 10% wert ist oder bis zum Ende meines Lebens 300 Euro bekommen – also ca. 15-20% meines monatlichen Bedarfs? Nur weil ich einmal ein Auto haben wollte? Meine Persönlichkeitsstruktur is so, dass ich mich an Dingen nicht langfristig erfreuen kann und die Abwechslung brauche. Also lasse ich das mit der S-Klasse.

Ich würde aber gerne mehr von der Welt sehen, nicht als blöder Tourist, sondern mal einige Wochen hier oder da wohnen, mich in die dortige Lebensweise einfügen – das Ziel: Mein ideales „Alters-„domizil zu finden. Schneeschaufeln ausgeschlossen, das weiß ich jetzt schon aufgrund traumatischer Kindheitserfahrungen.

Eine Frau hat da voraussichtlich kaum Raum: Denn Frauen wollen das Sichere, den Nestbau, die Vermehrung – diametral entgegengesetzt zu meinen restlichen Jahrzehnten. Ich mag Natur, ich mag Reisen, ich mag die neuen Erfahrungen und bin von jeder Art von Kinderlauten schnellsten genervt. Wenn Menschen von Ihren Wünschen, Träumen und Vorlieben nicht zusammenpassen, dann ist es eben so – ich scheide damit aus dem Genpool der Evolution aus. Auch egal.

Sexualtrieb im Zeitraffer – die weibliche Perspektive

Kindergarten: Die Buben wollen beim Puppenspielen nicht mitmachen, sind aber sonst ganz nett.

Grundschule:
Buben sind blöd.

Frühe Teenagerzeit: Oh mein Gott, der XY (Sänger/Schauspieler/etc. im Alter von 17-25 Jahren, der vorzugsweise mit nacktem Oberkörper zu sehen ist) ist ja sooo süß! Was würde ich für eine Nacht mit dem geben! Die Jungs in meiner Klasse sind total unreif, igitt.

Mittlere Teenagerzeit: Mein Freund ist 5 Jahre älter, hat ein Auto und viel Geld! Wir vögeln oft miteinander – die Jungs in meinem Alter sind völlig uninteressant.

Späte Teenagerzeit: Die alten Typen sind nur an meinem Körper interessiert. Dafür sollen diese Arschlöcher ordentlich blechen. Die 40jährigen sind besonders notgeil, da sie so alte zerknitterte Ehefrauen haben – die lassen besonders viel springen.

Frühe 20er (nur akademisches Umfeld): Frauen sind die besseren Menschen – schöner, klüger und intelligenter. ICH werde eine große Karriere machen. An Männern habe ich undendlich viel Auswahl, ich probiere die mal durch – der temporär Beste darf sich mein „Freund“ nennen.

Mittlere 20er: Irgendwie klappt das mit der Management-Karriere nicht, schuld ist die „gläserne Decke“ des Patriarchats. Ich werde mir einfach einen von den oberen Managern angeln, das wird mein Karriereturbo!

Späte 20er/Anfang 30er: Diese Manager-Arschlochtypen wollen maximal vögeln, diese ganze Berufsscheiße kotzt mich nur noch an. Meine beste Freundin ist jetzt Mutter, die kleine ist ja soooo süß! Die haben auch ein schönes Einfamilienhaus am Stadtrand. Sowas will ich auch – ich brauche einen Mann, der genug verdient, aber sonst sich mir unterwirft. Der X aus meiner früheren Klasse, der immer so pickelig war, der ist jetzt Ingenieur bei einem großen Konzern und hat ein schönes Auto, den könnte ich eigentlich mal auf Facebook anschreiben…

Mitte 30er: Der X ist jetzt mein Mann, ich bin Mutter, das Haus ist brandneu. Eigentlich sollte ich glücklich sein, wenn der X nicht so ein Loser wäre – aber er bringt genug Geld heim, ein Zimmer im Keller reicht ihm und sonst hält er die Klappe.

Späte 30er: Der X dieser Arsch, hat der tatsächlich eine Affäre mit einer 20jährigen. Und er meint, dass wäre sein gutes Recht, nur weil er die Liebesschwüre von meinem brasilianischen Fitnesstrainer gelesen hat und wir seit Monaten keinen Sex mehr hatten (gottseidank, dieses Orgasmus vortäuschen, damit er endlich aufhört, ist scheißanstrengend). Ich will die Scheidung, das wird er büßen! Das Haus, das Kind, alles meins. Wenigstens verdient er gut, dann brauche ich nicht zu arbeiten.

Hinweis: Aufgrund mangelnder weiblicher Geschlechtsteile ist diese Darstellung reine Fiktion, Zufälligkeiten mit einer Vielzahl an Vertretern der weiblichen Spezies sind aber durchaus beabsichtigt.

Sexualtrieb im Zeitraffer

Kindergarten: Die Mädchen sind ein bisschen komisch mit dem ganzen Puppenspielen aber sonst ganz nett.

Grundschule: Mädchen sind blöd.

Frühe Teenagerzeit: Oh Mann, warum wachsen überall die Brüste? Und die Hüften und im Sommer der Bikini. Ich muss mir täglich einen von der Palme wedeln, um überhaupt noch einen klaren Gedanken fassen zu können!

Mittlere Teenagerzeit: Warum verarschen die mich bloß? Warum kriege ich keine ab? Warum stehen die nur auf ältere Typen? Aber ich gebe nicht auf, ich suche mir ein Mauerblümchen, dem kann ich wenigstens meine Zunge in den Mund stecken und den Busen massieren.

Späte Teenagerzeit: Endlich komme ich zum Stich! So viel Aufwand habe ich reingesteckt, um endlich mal Vögeln zu dürfen. Den Aufwand war es zwar nicht wert, aber geil war es. Wann darf ich endlich das nächste Mal? Ich könnte jeden Tag 3x – problemlos.

Frühe 20er (nur akademisches Umfeld): Nachdem die Frauen eh schon alle wild herumgevögelt haben, komme ich jetzt auch mal dran, weil ein weiterer Stecher macht für sie das Kraut nicht fett, aber ich gebe alles darum. Es fällt mir mittlerweile relativ leicht, eine rumzukriegen (entsprechenden Aufwand, tw. finanziell, vorausgesett). Da die Mädels alle dank Feminismus von der Powerfrau-Karriere träumen, ist die Sorge vor einer Schwangerschaft gering, das Thema Kind ist weit weg. Eigentlich die beste Zeit im Leben eines Mannes, was den Sex betrifft – aber das weißt du zu dem Zeitpunkt noch nicht. Ich vögele mehrmals die Woche, manchmal mehrmals täglich.

Mittlere 20er: Ich bin schon ganz müde, von den zahlreichen Hochzeitseinladungen. Naja, man kann dort immer Frauen kennenlernen. Aber irgendwie haben sich die Themenkreise gewandelt: Da wird soviel von Hausbau und Familie geredet, so ganz langweilige Themen halt. In meinem Freundeskreis sind schon manche unfreiwillig Vater geworden, da muss ich jetzt auch etwas aufpassen. Ich vögele ein paar Mal pro Woche.

Späte 20er/Anfang 30er: Ich trage keinen Ehering, das fällt allen Frauen, die ich kennenlerne, sofort auf. Wenn ich von meinem gutbezahlten Job  erzähle, beugen die sich mit dem Dekolleté immer etwas weiter vor. Frauen sind echt einfach zu durchschauen, langweilig irgendwie. Zum Sex geht es geschwind, die meisten Frauen fragen gar nicht mehr viel nach verhütung, komisch. Ich vögle ab und ab mal, irgendwie ist es fade geworden.

Mitte 30er: Die Hochzeitseinladungen bleiben aus – es heiratet keiner mehr, aber die Scheidungswelle hat begonnen. Die Frauen steigen mittel bis gut und sehr gut aus, manche Männer kommen mit einem blauen Auge davon, andere sind echt im Arsch daheim. Gut, dass ich dieses Ehezeugs nicht probiert habe. Die einzigen Frauen, die mich jetzt noch als Versorger in Betracht ziehen, sind die Übriggebliebenen. Wenn ich mir diese Damen so ansehe, brauche ich kein Vögeln mehr, ab und zu ein Porno tut es auch.

Späte 30er: Meine Freunde haben früher immer erzählt, welche geilen Hasen sie gerade abgeschleppt haben. Mittlerweile erzählen sie mir nur mehr, an welcher Wunscherfüllung der Kindesmutter sie gerade arbeiten. Oft kommt der Satz „Du kannst das nicht verstehen, du hast ja keine Kinder“. Mein Bekanntenkreis besteht fast nur noch aus Kinderlosen, der reproduktive Teil der Bevölkerung hat sich in seine kreditfinanzierten Eigenheime zurückgezogen.

Weiter bin ich noch nicht, vielleicht aktualisiere ich diesen Post ja in ein paar Jahrzehnten…

Männer werden nicht erwachsen - wir wechseln nur die Flaschen
Männer werden nicht erwachsen – wir wechseln nur die Flaschen

Hypergamie erkennen: It’s not a bug, it’s a feature

Im letzten Post fragt User Sendo in einem Kommentar wie man Hypergamie erkennen kann und ob Frauen prinzipiell nur nach dem Geld gehen.

Zuerst mal die gute Nachricht: Frauen gehen nicht nur nach dem Geld – klar, ist materielle Versorgung ein wesentlicher Punkt bei der Partnerwahl, aber es kommt auf das Gesamtpaket an (vgl. Leiter-Theorie).

Nun die schlechte Nachricht: Hypergamie ist bei Frauen im Hirn fest verdrahtet und evolutionstechnisch gesehen auch äußerst sinnvoll (aber wie alle menschlichen Eigenschaften bei jedem Individuum unterschiedlich stark ausgeprägt). Die Evolution schert sich nun mal nicht um Nebensächlichkeiten wie die sexuellen Bedürfnisse von Beta-Männern. Frauen sind das Standbein der Evolution (fast alle sollen sich fortpflanzen, da eine Schwangerschaft ein großer Aufwand ist), Männer das Spielbein (nur die besten sollen sich fortpflanzen und so die Menschheit weiter entwickeln). Diese Entwicklung basiert auf den Präferenzen verstorbener Frauen-Generationen.

Männer legen viel Wert auf die Optik bei der Partnerwahl, denn ein attraktives Äußeres ist meist ein Zeichen für hohe Fruchtbarkeit (da haben wir sie schon wieder die Evolution). Die Natur hat uns daher 2 Augen und ein gutes räumliches Sehvermögen gegeben, so können wir schon von weitem auch unter dicker Kleidung hübsche Brüste sehen und die Hinterteile der Damen schnell kategorisieren.

Frauen hingegen legen Wert auf Versorgung, was schon eine viel größere Aufgabe bei der Partnerwahl ist. Daher haben sich zur Erleichterung Statussymbole etabliert. Ein Sportwagen ist ein großartiger „Dosenöffner“, wie zahlreiche (gestellte) Golddigger Prank Videos auf youtube beweisen:

Ein solches Statussymbol erregt also die weibliche Aufmerksamkeit und man kommt ins Gespräch. Eine Golddiggerin (also Hypergamie-Extremistin) wird im Gespräch quasi beiläufig die Finanzkraft des Mannes abchecken: Die Frage nach dem Job, welches Auto man fährt, etc.

Woher ich das weiß? Ich bin begeisteter Ghoster – das heißt ich bewege mich durch die Öffentlichkeit, ohne Frauen aufzufallen. Ich kann mich problemlos in ein Cafe setzen, ohne von Frauen angegraben zu werden. Ich kann aber auch anders: Dann ziehe ich mir meinen einzigen Maßanzug an (die sind das Geld nicht wert, aber einmal musste ich es ausprobieren), die schönen italienischen Herrenschuhe (billig in Italien gekauft), die Schweizer Uhr (Geschenk eines Geschäftspartners für langjährige Zusammenarbeit) und lege den Mercedes-Schlüssel auf den Tisch (die Trullas wissen ja nicht, dass der von unserem Firmen-Sprinter ist, die Benz-Schlüssel sehen gleich aus). Und schon interessieren sich die Damen für mich, obwohl ich die gleiche Person wie früher bin. Jetzt kann man ein bisschen mitspielen und so sehr schnell einen Sinn dafür entwickeln, extrem-hypergame Frauen zu entlarven. Das macht kurzfristig Spaß, man erwirbt eine neue Fähigkeit und lernten Menschen allgemein und Frauen im Speziellen besser kennen – die Methoden der Damen sind immer die gleichen, es ist also eine steile Lernkurve.

Und fast jeder Mann weiß innerlich um die Hypergamie: Darum nehmen sich die meisten Männer, die an langfristigen Beziehungen interessiert sind eine Frau mit niedrigerem SMV. Dann ist die Hypergamie der Frauen befriedigt und sie rennen nicht gleich zum nächstbesseren (im wahrsten Sinn des Wortes) Mann, der für sie erreichbar ist. Frauen mit hohem SMV bleiben aber nicht deshalb alleine, weil kein Mann sie will, sondern weil sie selbst einen zumindest gleichwertigen Mann wollen.
Das tragische für Männer, die der Strategie „Niedriger-weiblicher-SMV-führt-zu-langfristigen-Beziehungen“ folgen, ist nur, dass sich auch diese Frauen in der Ehe zu dominierenden Monstern verwandeln können aufgrund der hiesigen Gesetzeslage – dann besser eine bösartige Hübsche als eine hässliche Bösartige (der Königsweg ist MGTOW, muss hier nicht gesondert ausgeführt werden)-

Gerade erst gestern war ich bei einem wichtigen Lieferanten, den ich aufgrund seiner geographischen Lage aber selten besuche. Dabei ist mir eine Dame aufgefallen, die mit Abstand die attraktivste war. Neben einer Top-Figur sprach Sie mehrere Sprachen fließend und war auch sonst intellektuell sehr ansprechend. Sie war die Lebensgefährtin des Junior-Chefs. Wer glaubt, dass das Zufall ist, hat Hypergamie nicht verstanden.

Das einzige Problem, das man hat, wenn man Hypergamie erkennt, ist, dass die Frauen ihren vermeintlichen Zauber verlieren: Du merkst einfach, dass die Allermeisten nicht an dir, sondern an deinem Geld interessiert sind – und das ist abturnend. Ich bin optisch eben ein Durchschnittsmann, was völlig ok ist – aber eben keine Frau zum Ausflippen bringt, darum merke ich den Unterschied so stark und darum bin ich MGTOW.

Wenn deine Tochter dich fragt, warum sie studieren soll: Zeig ihr dieses Bild - Wenn dein Sohn dich fragt, warum er studieren soll, zeig ihm dieses Bild.
Wenn deine Tochter dich fragt, warum sie studieren soll: Zeig ihr dieses Bild – Wenn dein Sohn dich fragt, warum er studieren soll, zeig ihm dieses Bild.

Checkliste für die Eheschließung

Ist er jetzt vollends durchgeknallt? Tipps zum Heiraten in einem MGTOW-Blog? Prüfen wir die Fakten: Die meisten Menschen heiraten zumindest 1x im Leben, mehr als die Hälfte aller Ehen wird geschieden – man könnte auch sagen: Der häufigste Scheidungsgrund ist immer noch die Eheschließung.

Meine Meinung und die aller MGTOWs zum Thema Eheschließung ist bekannt, aber es gibt immer noch einige unbelehrbare Männer, die es aufgrund von emotionaler Verwirrung und partnerschaftlichem Druck trotzdem wagen. Außerdem möchte ich nicht ausschließen, dass es auch glückliche Ehen gibt.

Die folgende Checkliste ist daher nicht als Garantie zu verstehen, dass die Ehe hält – sondern als Garantie, dass die Ehe nicht halten wird, wenn die folgenden Punkte nicht erfüllt sind.

1. Die Beziehung zwischen den zukünftigen Eheleuten dauert schon mindestens 3 Jahre

Die extreme Verliebtheit (in Fachkreisen Limerenz) ist abgeklungen, sämtliche neurobiologischen Botenstoffe sind laut aktueller Forschung wieder auf einem normalen Level. Ein Mann kann also zumindest einigermaßen rational entscheiden. Bei weniger als 3 Jahren Beziehung besteht erhöhtes Risiko. Ein echter MGTOW entscheidet rational und damit gegen die Ehe.

2. Lebensziele und Werte stimmen überein

Wollen wir ein Kind und wenn ja, wie viele? Wie soll es beruflich aussehen? Wie flexibel will ich sein was Wohnsitz und Beruf angeht? Jede Ehe ist ein Kompromiss, den hauptsächlich der Mann eingehen muss, da er im Scheidungsfall blöd da steht und daher nachgeben wird. Wenn ein Mann also wirklich heiraten will, dann muss er dieselben Lebensziele wie seine zukünftige Ehefrau haben. Ein echter MGTOW weiß das und möchte sich nicht einschränken.

3. Der Sexualtrieb des Mannes ist niedrig und abnehmend, er hat keine unerfüllten sexuellen Phantasien

In der Ehe sind sexuelle Höhenflüge und Steigerungen gegenüber dem vorehelichen sexuellen Erleben realistischerweise nicht zu erwarten. Regelmäßiger Sex ist aber eine der Hauptmotivationsfaktoren des Mannes. Wer hier hohe Ansprüche hat, wird in der Ehe kaum glücklich. Ein echter MGTOW hat mit einem ausgeprägten Sexualtrieb genauso Probleme.

4. Die Hypergamie der Frau ist gering

Jede Frau ist zu einem gewissen Grad hypergam, das ist der Selbsterhaltungstrieb der Natur und im Prinzip nichts anderes wie der Wunsch des Mannes, eine attraktive Frau zu haben. Es ist realistisch, dass die Ehefrau im Verlauf der Ehe einen anderen Mann kennenlernen wird, der eine „noch bessere Partie“ ist. Ist die Hypergamie zu ausgeprägt, wird sie ihren Mann verlassen. Ein echter MGTOW geht nicht mal das geringe Risiko ein.

 

Wenn alle diese Vorbedingungen erfüllt sind und man kein MGTOW ist, kann man es ja versuchen, wenn man verspricht, nach der Scheidung nicht zu jammern 🙂

Man könnte einen MGTOW auch so definieren: Ein MGTOW ist ein Mann, der dem Sex nicht die höchste Priorität in seinem Leben einräumt (und damit ist er eine Minderheit).

Wenn du  Unrecht hast und nichts sagst, bist du weise - Wenn du Recht hast und nichts sagst, bist du verheiratet.
Wenn du Unrecht hast und nichts sagst, bist du weise – Wenn du Recht hast und nichts sagst, bist du verheiratet.

 

Familientreffen: Oh, du Schröckliche!

Weihnachten ist überstanden, es war ein schöner Ausflug in mir im Alltag unbekannten Gesellschaftsschichten, die ich hier kurz wiedergeben will:

Hypergamie wie eh und je!

Eine angeheiratete entfernte Verwandte befindet sich gerade in der Scheidungsphase. Der gutmütige Trottel auch Ehemann genannt, ein Beta-Provider wie er im Buche steht, darf zu Weihnachten die beiden Kinder sehen und versorgen, damit die Dame sich mit Ihrem neuen Latino-Lover vergnügen kann. Den durfte ich auch kennenlernen, ich glaube er weiß nicht mal wie man Arbeit schreibt. Der zukünftige Ex zahlt sowieso weiter, die Dame ist auch im gemeinsamen Kredithaus geblieben, der Kinder wegen… Warum sollte man auch einen Beta neben sich ertragen, wenn man einen Alpha im Bett haben kann und der Beta trotzdem weiter zahlt?

Beta-Sein, das ist nicht schwer…

Mein Bruder lebt sein Beta-Dasein auch immer weiter aus. Seine Ehefrau lässt sich laut Eigenaussage „gern verwöhnen“ was eine großartige Umschreibung für „bin stinkfaul“ ist. Sie genoss schon Ihren Kaffee, als der Bankomat noch verschiedenstes Familiengerümpel aus dem Auto auslud, ins Haus transportierte und verstaute. Nach nur 3 Jahren Ehe gibt es keinen Respekt und nichts Liebevolles mehr, sondern ein Nebeneinanderher, wo einer nicht auskann (Eheschließung, Kredithaus, Kind). Vor allem im Beruf lief es schon mal besser für ihn, sprich: er kommt seiner Hauptaufgabe, der Geldheranschaffung, nicht mehr so nach wie sie es schon mal gewohnt war.

Flüchtlinge – da sage ich gar nichts mehr dazu

In einem Gespräch kam das Thema Sozialsystem auf, ein sehr links eingestellter Verwandter sprach davon, dass wir ein großartiges Sozialsystem hätten (er hat keine Sekunde seines Lebens in der Privatwirtschaft verbracht), nur dass manche „Freerider“ es eben zerstören würden. Ich dachte da an die Flüchtlinge, er dachte an mich, den Unternehmer – so unterschiedlich können Auffassungen sein. Laut seiner Ansicht macht es überhaupt nichts, wenn großteils arbeitsscheue Analphabeten kommen, schließlich hätten sie eine viel höhere Geburtenrate wodurch die Bevölkerungspyramide stabilisiert wird und mit deren Kindern wird dann alles gut, weil die die Segnungen der westlichen Welt genießen. Dem Weihnachtsfrieden zuliebe sagte ich nichts mehr.

Schwul zu sein, ist doch nichts Schlimmes!

Gottseidank musste ich mir diesen Spruch nicht wieder anhören, seit meine Mutter durch meinen Bruder mit einem Enkelkind beschenkt wurde. Meine Eltern haben ja immer noch die Vermutung, dass mit mir etwas nicht stimmt, da ich mit fast 40 Jahren unverheiratet und kinderlos bin. Ich glaube, es wäre für sie als „Tolerante“ einfacher einen schwulen Sohn zu akzeptieren, als einen MGTOW. Gottseidank mussten wir das Thema nie vertiefen.

Da heute der Tag der heiligen 3 Könige ist, möchte ich hier noch eine Karikatur des im letzten Jahr verstorbenen Manfred Deix verlinken: