Mercedes Grabowski (23) ist tot: Aufmerksamkeit, Außerirdische und Eigenheim

Aufgrund von politischer Korrektheit hat sich die – laut einem Freund – sehr bekannte Pornodarstellerin August Ames, bürgerlich Mercedes Grabowski, im Dezember erhängt.

Vorausgegangen war dem Selbstmord ein Shitstorm auf Twitter. Die gute Mercedes gab bekannt, dass Sie keine Sexszenen mit männlichen Darstellern drehen wolle, die zuvor in Schwulenpornos mitgewirkt haben aufgrund erhöhtem Ansteckungsrisiko. Da es offenbar eine ganze Menge an politisch korrekten Pornoguckern gibt, wurde Sie mit Beleidigungen und Selbstmordaufforderungen konfrontiert.

Bringt man sich deswegen um? Vernünftige Menschen würden sagen nein. Sind die meisten Frauen vernünftig? Die Antwort möge sich der/die geneigte Leser(in) selbst geben.

Man erfährt auch etwas über den Hintergrund und über Tote natürlich nichts schlechtes – Sie haben Ihren Beruf geliebt und es nicht (ich ergänze „nur“) wegen des Geldes gemacht. Das glaube ich sogar, denn was treibt die meisten Frauen an? Ganz klar: Aufmerksamkeit. Es ist Teil der weiblichen Sexualität, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, von möglichst vielen Männern unter denen man sich dann den Besten aussucht. Männer hingegen müssen mit Status/Geld/Macht (mehr oder weniger dasselbe) am Marktplatz der Geschlechter punkten, Freundlichkeit bringt gar nichts, höchstens Mitleid.

Und wo kriegt man mehr Aufmerksamkeit als in einem Porno? Wen Zig, ach Hunderte Millionen Männer sich einen von der Palme wedeln, wenn sie einen sehen, Aufmerksamkeitshascherin, was willst du mehr? Unter diesem Aspekt ist dann auch die Dramatik zu verstehen, wenn sich via Twitter die Fans von einem abwenden. Dann nützt ein „Scheiss‘ drauf“ auch nichts mehr, die Aufmerksamkeit und damit der Antrieb im Leben ist futsch.

Es ist übrigens nicht so, dass dies nur Frauen betrifft: Die Rolling Stones treten nicht wegen des Geldes auf und ein paar Ligen darunter trifft man auf Persönlichkeiten wie Max Wright. Was, denn kennst du nicht? Kenns du doch! Max Wright ist tragischerweise nur für eine einzige Rolle bekannt, die des Willy Tanner – der am Kopf wenig behaarte, krankenkassenbrillentragende Familienvater in der 80er-Serie um den gleichnamigen Außerirdischen „ALF“. Nach dem Ende der Serie blieben die Aufträge aus, er war eben weder besonders schön, noch besonders charismatisch oder talentiert – er war einfach ein völlig durchschnittlicher Familienvater-Verkörperer. Er stürzte sich in die Drogensucht und um diese zu finanzieren, wirkte er sogar in Schwulenpornos mit, womit sich der Kreis zu Mercedes Grabowski schließt.

In meinen AUgen ist es wohl besser, als Pornodarstellerin es nur wegen des Geldes zu machen – Spaß macht der Sex sowieso nicht und die Aufmerksamkeit hält auch nicht lange an – das Geld am Konto aber schon. Wenn man es geschickt anstellt, kann man sich in wenigen Jahren ein schönes Eigenheim ervögeln. Wobei, wenn ich mir meine Schwägerin anschaue, die hat mit wesentlicher weniger Sex sich auch ein Eigenheim ervögelt, dass mein Bruder über 30 Jahre abstottern muss. Da kann man es mit dem Porno auch gleich sein lassen – Null problemo, wie Alf immer sagt(e).

Mehr Info und SFW-Fotos zu Mercedes Grabowski: https://www.mirror.co.uk/3am/celebrity-news/august-ames-left-family-suicide-11664364

Mehr Infos zum traurigen Dasein von Max Wright: https://www.blick.ch/people-tv/international/crack-obdachlosen-sex-alkohol-am-steuer-der-traurige-absturz-von-alfs-papi-id3886918.html

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Sex und Aufmerksamkeit – Die Währungen der Geschlechter

Geld ist ein Tauschmittel – wir tauschen Geld gegen Waren und Dienstleistungen. Es gibt unterschiedliche Währungen, die je nach Nachfrage im Wert steigen und sinken.

Frauen fragen die Währung Aufmerksamkeit (emotional, finanziell) nach und sind dafür bereit mit Sex zu „bezahlen“. Sex wiederum wird von Männern nachgefragt, die dafür bereit sind, Frauen Aufmerksamkeit zu geben.

Auch innerhalb eines Geschlechts sind diese Währungen akzeptiert (Ohne Akzeptanz ist eine Währung nichts wert). Ein Mann, der viel Sex hat, wird von seinen Geschlechtsgenossen hoch angesehen und nachgeahmt. Eine Frau, die die männliche Aufmerksamkeit bekommt, wird von den Geschlechtsgenossinnen beneidet.

Wenn etwas viel nachgefragt wird, dann ist es teuer. Sex ist für Männer definitiv teuer, Aufmerksamkeit für Frauen zumindest mit viel Aufwand verbunden – der im Alter noch zunimmt, weil die Jugendlichkeit abnimmt. Als homo oeconomicus, also als Nutzenoptimierer müssen wir ständig überlegen, wie wir unser Geld/unsere Zeit einsetzen, um den für uns persönlich optimalen Gegenwert zu erhalten. Dies ist natürlich bei jedem Menschen aufgrund unterschiedlicher Vorlieben und Erfahrungen unterschiedlich.

Als MGTOW mögen wir Sex natürlich auch, aber wir sind nicht bereit, dem Sex alles andere unterzuordnen. Wir wissen, dass unsere Ressourcen (Zeit/Geld/emotionale Kraft/physische Kraft) endlich sind und dass wir aus unterschiedlichen Dingen und Erlebnissen Lebensfreude beziehen können. Der von Frauen als Tauschmittel angebotene Sex für das Mitspielen in dem Aufmerksamkeitsspiel ist für uns nur zu einem individuell unterschiedlichen Maximalpreis interessant, sonst substituieren wir diesen durch andere schöne Dinge im Leben.

Dieser Umstand verwirrt viele Frauen, sind Sie es doch gewohnt, dass Sex bei Männern die absolute Priorität genießt. In der Jugend sind unsere Hormone so stark, dass wir permanent auf der Suche nach Sex sind (haben aber wenig finanzielle Mittel), diese Erfahrung machen dann auch die Frauen. Im Zeitverlauf machen die Männer Karriere und die finanzielle Lage verbessert sich, die Anzahl der Frauen und der angebotene Sex bleibt aber konstant – folglich (wenn das Angebot gleich bleibt, die Nachfrage aber steigt), steigt der Preis: Vereinfacht ausgedrückt wollen Frauen mehr für den angebotenen Sex, die Ansprüche an das, was ein Mann ihr zu bieten hat, steigt.
In diesem Spannungsverhältnis leben die Frauen der Altersgruppe 25-35: Sie erhöhen den Preis für Sex, weil Sie fälschlicherweise glauben, dass die männliche Nachfrage nach Sex ewig auf Anschlag bleiben wird und verkennen, dass das eigene Tauschmittel „Sex mit einer jungen Frau“ durch das eigene Altern weniger wert wird.

Die Währungen gelten selbstverständlich auch in Beziehungen – ein Mann der von seiner Frau keinen Sex bekommt, wir unglücklich und abhauen oder zumindest untreu werden. Eine Frau, die keine Aufmerksamkeit von ihrem Mann bekommt, wird die Beziehung ebenfalls beenden.