Von der Bewunderung der Frauen

In meinem Bekanntenkreis entdecke ich immer wieder, dass es nicht nur der Sex ist, der Männer zu willenlosen Wesen in den Fängen einer Frau macht – es ist die (teilweise gespielte) Bewunderung: Während ein Mann einem anderen durchaus Respekt für erbrachte Leistungen zollt, beherrschen es manche Frauen, einem Mann das Gefühl des „Herrschers über die Welt“ zu geben.

Natürlich nicht uneigennützig, denn der jeweilige Mann wird süchtig nach dieser Bewunderung und den Komplimenten. Während Frauen gerne für ihr Äußeres gelobt werden, lieben Männer es, wenn ihre Leistungen explizit gelobt werden – wie ein Hund (siehe Von der Abrichtung des Mannes durch die Frau).

Angeblich ist es auch im Berufsleben sehr wichtig, von seinem Vorgesetzten gelobt zu werden. Ich schreibe „angeblich“, weil es bei mir überhaupt nie funktioniert hat: Wenn etwas gut war, dann konnte ich das selbst einschätzen. Und als Hure des Kapitals war mir eine Bonuszahlung oder Gehaltserhöhung lieber, als ein paar warme Worte. Wer sich mit ein paar geheuchelten Worte abspeisen lässt, verkauft sich unter Marktwert! Ein Job ist ein Geschäft: Ich verkaufe meine Arbeitsleistung und bekomme dafür ein Gehalt. Meine Leistung muss zudem mehr wert sein, als mein Gehalt, sonst ist es für den Arbeitgeber kein guter Deal. Diese simple Weisheit gerät immer mehr in Vergessenheit.

Das gute am weiblichen Lob aus femininer Sicht ist: Es ist nur schwer kommerziell substituierbar: Während man Sex gegen Bezahlung an jeder Ecke bekommen kann, geht wohl keiner zu einer radebrechenden osteuropäischen Prostituierten, die einen als unbekannten für die eigene Macht und Stärke lobt – weil es eine nicht glaubwürdig zu erbringende Dienstleistung wäre.

Ein entscheidender Schritt zu einem erfüllten MGTOW-Leben ist es, sich aus der Abhängigkeit anderer zu befreien, ob sexuell, finanziell oder emotional spielt dabei keine Rolle, es muss vollumfänglich sein. Nur ein freier Mann kann ein glücklicher Mann sein.

Erst neulich hatte ich wieder mit einem Geschäftspartner zu tun, der ein sehr spezialisiertes Logistikunternehmen betreibt und dadurch dem Preiswettbewerb vollständig entronnen ist, da er sehr sensible Güter europaweit transportieren muss. Er hat auch weder Frau, noch Kinder, geschweige denn Schulden und ist mit Mitte 50 absolut relaxed. Ich sah mich selbst in 15 Jahren.

Vom Schwachsinn der Reproduktionsarbeit

Eine Stärke des Feminismus ist es, Belanglosigkeiten Bedeutung zu geben und neue Begriffe in Politik und Gesellschaft zu verankern, die bei genauer Betrachtung keinerlei Substanz haben.

Besondere Belustigung verschafft mir der Begriff Reproduktionsarbeit (http://derstandard.at/2000034226699/Kapitalismus-und-Patriarchat-arbeiten-mit-dem-Schamgefuehl). Damit meinen Feministinnen den Umstand, dass Frauen Kinder bekommen und dies nicht ausreichend mit Geld entlohnt wird.

Mein Begriff von Erwerbsarbeit ist: Tätigkeiten, die ich gegen Geld mache. Ich mache es deshalb (nur) gegen Geld, weil ich sonst mit meiner Zeit etwas besseres anzufangen wüsste. Würde der Chef sagen: „Ab morgen bekommst du kein Geld mehr, aber dein Job hat dir ja immer soviel Freude bereitet, da kommst du doch auch so, oder?“ würde ihn wohl jeder auslachen. Ja, Gartenarbeit ist auch Arbeit – aber es ist eine Arbeit, die wir freiwillig tun, weil wir uns es so ausgesucht haben und weil es uns Freude bereitet – niemand wird zur Gartenarbeit gezwungen.

Genauso wird niemand (in unserer westlichen Welt) zum Kinderkriegen gezwungen. Wir Männer wissen, dass der Kinderwunsch zumeist von der Frau ausgeht, manchmal auch gemeinschaftlich. Ich kenne nur ein einziges Paar, wo ein Mann sich ein Kind wünscht und die Frau nicht und das hat damit zu tun, dass der Mann schon recht alt ist und die Frau gleichzeitig hypergam veranlagt ist und noch nach einem besseren Ausschau hält, wofür ein Kind eher nachteilig wäre. Das Kinderkriegen ist also ein Wunsch/Hobby wie die Gartenarbeit, keine Erwerbsarbeit.

Drehen wir den Spieß um: Mit Anfang 20 sind Männer so hormongesteuert, dass quasi alles unter einem Body-Mass-Index von 30 gevögelt wird und dafür legen sich die Männer richtig ins Zeug. Man könnte diesen Aufwand doch durchaus auch als „Bewunderungs- und Befriedigungsarbeit“ bezeichnen: Die Frau bekommt Komplimente und wird umworben (Bewunderung) und wenn sie einverstanden ist – und nur dann – bekommt sie auch die sexuelle Befriedigung. Dieser extrem hohe bis zur Erschöpfung gehende männliche Aufwand, der ausschließlich der weiblichen Bevölkerung zu Gute kommt, gehört doch abgegolten! Zum Beispiel durch eine zusätzliche Steuer, die alle 18-35jährigen Frauen zu entrichten haben. Diese Einnahmen könnte man dann an alle über 45jährigen Frauen in Form einer Leibrente ausschütten, denn diese werden viel zu selten bewundert oder gar befriedigt. Einen Teil würde ich natürlich auch den Männern geben, die diese ganze gesellschaftlich relevante Arbeit leisten. Merkt jetzt wirklich der letzte Dödel wie absurd die Etablierung des Begriffs „Reproduktionsarbeit“ ist?

Die Steigerungsstufe ist übrigens die „emotionale Arbeit“, also der Umstand, dass Frauen sich mit Männern überhaupt abgeben.

Schönes Wochenende!