„Du verstehst das nicht, du hast ja keine Kinder“

Wie ich diesen Satz hasse! Jedesmal könnte ich demjenigen/derjenigen laut ins Gesicht schreien: „Doch! Ich verstehe das und GENAU DARUM habe ich keine Kinder“

Jetzt wo der 40iger näher rückt, häufen sich Beschwerden von gleichaltigen Geschlechtsgenossen der reproduktiven Klasse. Es kann kein Neuwagen mehr sein, es geht sich nur ein Gebrauchter aus. Irgendwie sind die laufenden Kosten der großen Kredithütte auch höher als gedacht und bei einem Haus ist immer irgendwas. Die Kinder sind im ungünstigsten Zeitpunkt krank und die Ehegattin hat noch sooo viele Wünsche, sowohl finanzieller als auch zeitintensiver Natur.

Ständig wird betont, wie glücklich man ist.

Ich betone das nie, bin ich den wirklich glücklich? Ich bin nicht unglücklich, aber ich habe noch genügend Träume. Wenn ich morgen vom LKW überfahren werden würde, dann wäre das blöd. Für viele Väter in meinem Bekanntenkreis wäre das die Erlösung – das ist wohl der Unterschied.

Ich will damit gar nicht sagen, dass Vaterschaft der Schlüssel zum Unglück ist. Es ist ja sicher ganz nett, wenn man seine Gene weitergibt und sich so an der großen Evolutionsgeschichte ein Stück weit beteiligt. Es ist das Rundherum, das einen fertig macht. Offenbar ist im westlichen Kulturkreis Vaterschaft und Familienleben immer mit einem großen Kredit verbunden. Von den Mänern geht das nicht wirlich aus, die wissen, dass sie diesen Betrag auch irgendwann erarbeiten müssen. Ich brauche keine Hochglanzküche um 20.000 Euro, in der dann nie gekocht wird, denn die könnte ja schmutzig werden und was denken dann die Besucher, für die die Protzküche eigentlich angeschafft wurde. Es darf ja auch kein einfacher Sonnenschirm für die Terasse sein, es muss ein riesiges Sonnensegel sein, das quer durch den Garten gespannt ist – am Wichtigsten: Es muss größer als das vom Nachbarn sein. (Darum habe ich keine Nachbarn, ja – solche Wohnlagen gibt es auch)

An alle sich noch nicht reproduziert habenden Männer da draußen richte ich eine Botschaft: Euer Hoden ist bis ins hohe Alter in der Lage, Samen zu produzieren. Damit könnt ihr euren Kinderwunsch in einen späteren Teil des Lebens verlegen. Dies bedingt konsequenterweise dann natürlich eine deutlich jüngere Sexualpartnerin für das gemeinsame Fortpflanzungsprojekt, was ich jetzt aber nicht als Nachteil sehen würde. Und vielleicht kommt ihr mit 40 anhand eures Bekanntenkreises drauf, dass ihr das gar nicht wollt. Dann habt ihr alle Optionen und könnt euch für die für euch beste davon entscheiden. Frauen haben dieses Glück aufgrund der Biologie nicht und stehen daher unter (vermeintlichem?) Druck und werden diesen an euch weitergeben, garantiert.

Checkliste für die Eheschließung

Ist er jetzt vollends durchgeknallt? Tipps zum Heiraten in einem MGTOW-Blog? Prüfen wir die Fakten: Die meisten Menschen heiraten zumindest 1x im Leben, mehr als die Hälfte aller Ehen wird geschieden – man könnte auch sagen: Der häufigste Scheidungsgrund ist immer noch die Eheschließung.

Meine Meinung und die aller MGTOWs zum Thema Eheschließung ist bekannt, aber es gibt immer noch einige unbelehrbare Männer, die es aufgrund von emotionaler Verwirrung und partnerschaftlichem Druck trotzdem wagen. Außerdem möchte ich nicht ausschließen, dass es auch glückliche Ehen gibt.

Die folgende Checkliste ist daher nicht als Garantie zu verstehen, dass die Ehe hält – sondern als Garantie, dass die Ehe nicht halten wird, wenn die folgenden Punkte nicht erfüllt sind.

1. Die Beziehung zwischen den zukünftigen Eheleuten dauert schon mindestens 3 Jahre

Die extreme Verliebtheit (in Fachkreisen Limerenz) ist abgeklungen, sämtliche neurobiologischen Botenstoffe sind laut aktueller Forschung wieder auf einem normalen Level. Ein Mann kann also zumindest einigermaßen rational entscheiden. Bei weniger als 3 Jahren Beziehung besteht erhöhtes Risiko. Ein echter MGTOW entscheidet rational und damit gegen die Ehe.

2. Lebensziele und Werte stimmen überein

Wollen wir ein Kind und wenn ja, wie viele? Wie soll es beruflich aussehen? Wie flexibel will ich sein was Wohnsitz und Beruf angeht? Jede Ehe ist ein Kompromiss, den hauptsächlich der Mann eingehen muss, da er im Scheidungsfall blöd da steht und daher nachgeben wird. Wenn ein Mann also wirklich heiraten will, dann muss er dieselben Lebensziele wie seine zukünftige Ehefrau haben. Ein echter MGTOW weiß das und möchte sich nicht einschränken.

3. Der Sexualtrieb des Mannes ist niedrig und abnehmend, er hat keine unerfüllten sexuellen Phantasien

In der Ehe sind sexuelle Höhenflüge und Steigerungen gegenüber dem vorehelichen sexuellen Erleben realistischerweise nicht zu erwarten. Regelmäßiger Sex ist aber eine der Hauptmotivationsfaktoren des Mannes. Wer hier hohe Ansprüche hat, wird in der Ehe kaum glücklich. Ein echter MGTOW hat mit einem ausgeprägten Sexualtrieb genauso Probleme.

4. Die Hypergamie der Frau ist gering

Jede Frau ist zu einem gewissen Grad hypergam, das ist der Selbsterhaltungstrieb der Natur und im Prinzip nichts anderes wie der Wunsch des Mannes, eine attraktive Frau zu haben. Es ist realistisch, dass die Ehefrau im Verlauf der Ehe einen anderen Mann kennenlernen wird, der eine „noch bessere Partie“ ist. Ist die Hypergamie zu ausgeprägt, wird sie ihren Mann verlassen. Ein echter MGTOW geht nicht mal das geringe Risiko ein.

 

Wenn alle diese Vorbedingungen erfüllt sind und man kein MGTOW ist, kann man es ja versuchen, wenn man verspricht, nach der Scheidung nicht zu jammern 🙂

Man könnte einen MGTOW auch so definieren: Ein MGTOW ist ein Mann, der dem Sex nicht die höchste Priorität in seinem Leben einräumt (und damit ist er eine Minderheit).

Wenn du  Unrecht hast und nichts sagst, bist du weise - Wenn du Recht hast und nichts sagst, bist du verheiratet.
Wenn du Unrecht hast und nichts sagst, bist du weise – Wenn du Recht hast und nichts sagst, bist du verheiratet.

 

All I want for Christmas is… 50.000.000 USD!

Weihnachten naht in Riesenschritten, im Radio trällert die pummelige Mariah Carey „All I want for Christmas is You“ und wie so oft wird man in diesen Popsongs nach Strich und Faden angelogen. Die gute Mariah hätte nämlich lieber 50 Millionen Dollar für eine zerbrochene Liebes(?)beziehung und daneben vergnügt sie sich mit einem 13 Jahre jüngeren Fickfreund.

Aber der Reihe nach, auch wenn es sich für den gelernten MGTOW schon sehr klischee- und AWALT-haft liest: Auch wenn die Carey über mehr als 500 Millionen Dollar Privatvermögen verfügt, also mehr Geld als man sinnvollerweise in einem Leben ausgeben kann, so bewahrt sie das doch nicht vor den weitverbreiteten Frauenleiden der Hypergamie und  chronischen Unzufriedenheit. Nachdem sie mit 39 Jahren dann doch noch Mutter geworden ist, hat sie sich kurz darauf von dem Samenspender scheiden lassen, um rasch in die Arme eines australischen Milliardärs zu gleiten. Dieser Milliardär war ungehobelt und übergewichtig (das scheint inzwischen ein Trend bei Milliardären zu sein, wenn man den Medien glauben darf). 2 Jahre lang durfte der 46jährige den Körper von Mariah befummeln während es gemeinsam Richtung Hafen der Ehe ging. Da der Milliardär aber schon zwei kostspielige Scheidungen hinter sich hatte, bestand er auf einen Ehevertrag (Details hier) – was natürlich inakzeptabel war (Hey, die haben beide genug Geld, bei so einem Ehevertrag geht es auch darum, Unternehmen nicht aufgrund einer Scheidung zerschlagen zu müssen…). Kurzum: Mariah Carey machte Schluss und forderte für die vergangenen zwei Jahre (neben dem 10-Millionen-Verlobungsring, den sie sowieso behalten durfte) noch weitere 50 Millionen für – ja, für was eigentlich? Die Chancen stehen schlecht, so ganz ohne Rechtsgrundlage.

Das hat sie mittlerweile auch eingesehen und hat sich nach wenigen Wochen einen 33jährigen Tänzer ins Bett geholt, um über den Verlust der Liebe oder 50 Millionen (so genau weiß man das nicht) hinwegzukommen.

Der Milliardär kann sich auch über etwas hinwegtrösten, nämlich was ihn morgens ungeschminkt erwartet hätte (rechts die Version, die im Ehevertrag versprochen wird):

Kurzes Update auch noch zur Lugner-Geschichte: Die Scheidung ist durch, die junge, angeheiratete Single-Mutter mit den aufgeblasenen Brüsten darf einen gebrauchten Porsche und ein Einfamilienhaus im Wert von einer halben Million behalten. Das Haus hat sie einem Makler übergeben und ist dabei, Österreich zu verlassen. Also eine halbe Mille steuerfrei für 2 Jahre Ehe sind kein schlechter Deal für jemanden ohne Ausbildung und Kompetenz. Alles richtig gemacht, Cathy! (Ein zweites Mal wird es wohl nicht mehr klappen, also halt dein Geld zusammen.)

 

Wie die „clevere Katja“ vom Sozialismus profitieren würde

Die fiktive Figur der cleveren Katja, die sich in Leutnant Dinos Männermagazin einen Manager angelt, zählt zu den bekanntesten Beiträgen. Kurzgefasst: Katja sieht nicht besonders gut aus, aber weiß, wie die Männer ticken: Regelmäßiger Sex, gutes Essen, nicht allzuviel Generve am Abend nach dem stressigen Arbeitsalltag. So kommt sie als unterdurchschnittliche Frau an einen überdurchschnittlichen Mann.

Der Artikel hat noch eine weitere Funktion: Man kann damit checken, ob jemand die rote Pille geschluckt hat. Wenn ja, wird er dem Artikel vorbehaltlos zustimmen; wenn er/sie ihn sexistisch, frauenverachtend und schmutzig findet, dann ist es noch ein langer Weg zur Realität.

Wäre die Welt andersrum (siehe auch mein Beitrag „Verkehrte Welt“), würde es wohl so aussehen: Wir Männer müssten es unseren Frau mindestens einmal täglich besorgen, obwohl es uns keinen wirklichen Spaß macht. Dafür könnten wir zuhause rumhocken und unseren Hobbies nachgehen. OK, am Abend müssten wir das Essen eben nicht nur für uns, sondern für 2 Personen zubereiten und tagsüber das Haus aufgeräumt halten, wie wir es als Singles auch schon gemacht haben. Aber sonst brauchen wir gar nichts zu machen. Die paar Minuten sexueller Aktivität (die uns in diesem fiktiven Szenario keinerlei Freude bereitet, wohlgemerkt!) verglichen mit einem anstrengenden Arbeitstag – soooo schlecht wäre dieser Deal nicht.

Würden wir so eine Welt freiwillig aufgeben? Wohl kaum. Und trotzdem haben es in der realen Welt die Frauen mit dem Feminismus gemacht. Wie ist das möglich? Was kann noch besser sein, als seinen Hobbies nachzugehen und jede Verantwortung auf den Partner abzuschieben?

Nun, dazu sei angemerkt, dass die meisten Frauen keine echten Hobbies im Sinne erfüllender kreativer, körperlicher oder geistiger Betätigung haben (Shopping und Haushaltsdekoration fällt ausdrücklich nicht darunter). Also spielen wir den Gedanken nochmals ohne die Hobbies durch: Was kann noch besser sein, als sein Leben ohne Verantwortung frei zu gestalten (und nur wenige Minuten am Tag einer Tätigkeit nachzugehen, die einem eben nicht gefällt als Kompensation für die restlichen 23,75 Stunden)?

Ganz einfach: Stell dir vor, du hättest die ganzen 24 Stunden – du müsstest überhaupt nichts kompensieren, du machst was du willst. Du fragst entgeistert: Wie soll das denn gehen? Irgendwer muss ja die Brötchen verdienen, irgendwo muss ja geschuftet werden. Und ich sage dir: Genau, irgendwer muss das machen, aber du bist es nicht.

Darum müssen wir das System anonym und kompliziert gestalten. Anonym, damit Nutznießer(innen) und Arbeiter nicht direkt in Berührung miteinander kommen und kompliziert, damit es niemand – im Speziellen die Arbeiter – hinterfragen. Voilá, wir haben einen feministischen Sozialstaat geboren.

Durch komplizierte Abgaben und Steuern auf Basis unterschiedlichster Berechnungsgrundlagen und Zeitpunkte, wann diese anfallen (noch dazu sind viele in Produktpreisen versteckt), schaufeln wir mal erarbeitetes Kapital in den Sozialtopf. Diesen rühren wir dann kräftig um und verteilen ihn an jene, die nicht so viel arbeiten können (oder wollen).

Die Männer hackeln sich also den Buckel krum, wir nehmen ihnen einen großen Teil weg und bezahlen ihn an uns für unsere Tätigkeit, denken sich die Feministinnen. Denn wir machen ja „emotionale Arbeit“, wir sorgen für „Gleichstellung“ und beschäftigen uns mit „Wissenschaft“. Und wir fühlen uns nichtmal schlecht dabei, denn es ist ja nur ein kleiner Ausgleich der jahrtausendelangen Unterdrückung durch das Patriarchat (das wir zwar nicht miterlebt haben, aber natürlich fühlen können und dieser Schmerz wird auch nur sehr gering finanziell kompensiert).

Die clevere Katja ist also gar nicht so clever – wäre sie doch lieber Genderwissenschaftlerin geworden. Dann hätte sie einen akademischen Titel, bräuchte ihrem Steffen nicht jeden Tag einen zu blasen (Sperma schmeckt ja wirklich nicht besonders) und hätte zudem auch noch einen moralischen Überlegenheitsanspruch entwickelt. Und der Steffen kann ja weiter arbeiten, das Geld wird sowieso durch die viele Umverteilung bei Katja landen. Falls noch wer einwirft, dass die fiktive Katja nicht intelligent genug ist für Abitur und Studium, dem entgegne ich: Es ist nur ein Zeichen der systematischen Unterdrückung durch das Patriarchat, durch die nicht geschlechtergerechte Förderung von Katjas individuellen Talenten und überhaupt. Betonung auf Letzterem.

Aus aktuellem Anlass...
Aus aktuellem Anlass…

Unzufriedenheit makes the world go round!

Ich gebe es zu – ich bin ein Sozial-Spanner, ich beobachte also gerne das Verhalten von  Menschen untereinander und hätte daher auch Psychologe werden können, aber meine politisch unkorrekten Ergebnisse wären einer akademischen Karriere wohl im Wege gestanden.

Am Wochenende konnte ich wieder verheiratete Paare beobachten und dankte als Agnostiker dem möglicherweise nicht existierenden Gott,  dass dieser Kelch an mir vorbeigegangen ist.

Bei Beziehungen fängt es ja zumeist so an: Man hat viel Sex miteinander, was sich dann über die Zeit reduziert – man könnte auch sagen: Die Intensität entspricht zu Beginn dem Bedarf des notgeilen Mannes und am Ende der frigiden Frau. Sex wird dabei als Zuckerbrot eingesetzt, Verweigerung als Peitsche.

Die Kosten pro Samenverlust lassen sich in einer einfachen Formel darstellen:

PreisSamenverlust = UnterhaltskostenFrau / AnzahlGeschlechtsverkehr

Auch der mathematisch mäßig begabte Mensch weiß: Wenn der Divisor (AnzahlGeschlechtsverkehr) gegen 0 geht, dann steigt der Wert des Quotienten (PreisSamenverlust) gegen unendlich, unabhängig davon wie groß der Dividend (UnterhaltskostenFrau) ist. Also: Egal, wie anspruchsvoll eine Frau ist, wenn der Sex einschläft, wird die Gesamtsituation immer unattraktiv. Angewandte Mathematik, herrlich!

Nun ist jede Eheschließung auch ein Knebelvertrag, der mindestens so gefinkelt ist wie eine Lebensversicherung oder ein Mobilfunkvertrag. Dazu kommt der Umstand, dass man diese Verträge ja prinzipiell lesen könnte, während die Regelungen der Ehe und insbesondere  des Scheidungsrechts nicht einfach nachzulesen sind, sondern sich aus zahlreichen Urteilen etc. zusammensetzen und damit selbst für Experten schwer zu verstehen bzw. in wesentlichen Punkten durchaus als „strittig“ einzustufen sind.

Im Privatrecht sind Verträge, die eine Vertragspartei offensichtlich nicht verstanden hat oder je verstehen könnte, sittenwidrig – Juristen mögen meine vereinfachte Darstellung verzeihen.

Zurück zum Knebelvertrag: Es ist deshalb ein Knebelvertrag, weil ein versucht wird, die Kündigung (=Scheidung) zu erschweren und mit großen und teilweise in der Höhe unklaren Folgekosten zu belegen. Genau  aus diesem Grund kann eine Ehefrau die Sexfrequenz reduzieren – es gibt also kein Zuckerbrot mehr.

Aber damit verliert sie natürlich auch ein Druckmittel, darum wird sie dann die Peitsche einführen. Damit ist jener Psychoterror gemeint, der den Mann zahllosen und variantenreichen Arten des Quengelns aussetzt: Das können Vorwürfe und Beschwerden sein, aber auch Forderungen und Vergleiche mit Nachbarn, Freunden und Verwandten. Dies führt dann dazu, dass der Ehemann statt die quengelnde Ehefrau in die Schranken zu weisen, versucht, diese Forderungen zu erfüllen, um das Quengeln temporär zu beheben oder zumindest zu reduzieren. Dabei hat die Ehefrau natürlich IMMER die Oberhand: Quengeln ist ja viel weniger Aufwand und beliebig fortführbar als das Erbringen die vielfältigen geforderten Leistungen.

Es muss aber nicht beim Quengeln bleiben – gerne werden auch Dinge beschädigt und zerstört: Zerbrochenes Geschirr ist noch recht harmlos, in meinem Bekanntenkreis gab es dann als besonderes Highlight auch eine eingetretene Autotüre, die dann die Vollkasko-Versicherung abgedeckt hat.

Hier sind wir Männer gefordert: Von einem männlichen Kumpel und selbst wenn wir ihn jahrzehntelang kennen und er grade eine schwere Zeit durchmacht, würden wir uns so ein Verhalten definitiv nicht bieten lassen – warum dann also von einer Frau?

Es gibt in meinen Augen zwei Gründe:

Vergangener und zukünftiger Sex

Wir  erinnern uns gerne an geile Situationen zurück und versprechen uns Wiederholung oder gar Steigerung in der Zukunft. Und dazu kommen die Investitionen (im Fachsprech: Sunk-Costs), die wir bereits in die Frau und Beziehung getätigt haben.

Gesellschaftliche Normen

Gerne wird uns Männern erzählt, was wir doch für emotionslose Eisblöcke sind und das Frauen eben einfach emotionaler und damit die besseren Menschen sind. Das mutwillige Eintreten einer Autotür fällt für mich nicht mehr unter „Emotion“ sondern unter Vandalismus und die Übernahme  des Selbstbehalts der Vollkasko für die Behebung des Schadens wäre das absolute Minimum an Wiedergutmachung. Aber wir lassen bei Frauen Emotionsausbrüche einfach viel eher durchgehen – ob das jetzt mit Charakter oder Hormonen gerechtfertigt wird, ist eigentlich nebensächlich.

Darum: Als MGTOW kann man durchaus Beziehungen führen, aber wenn wir uns über unsere Partnerin ärgern, dann sollten wir mit kühlem Kopf überlegen, ob wir unserem besten Kumpel so etwas auch durchgehen lassen würden und wie wir allgemein darauf reagieren sollten. Damit nehmen wir die Sexualität und die (im stärker durch den Feminismus geprägten) gesellschaftlichen Normen aus der Gleichung und behandeln die Dame wie es die Vernunft gebietet: Als erwachsenen, für sein Handeln  verantwortlichen Menschen. MGTOW bedeutet nicht, komplett ohne Frauen zu leben oder sexnegativ eingestellt zu sein. Es bedeutet nur, rationale Logik nicht durch sexuelle Vernebelung im Hirn aufzugeben.

 

 

 

 

Richard Lugner (83) und seine Frau (26) trennen sich – 2 Jahre Ehe = Haus + Porsche

Der in Deutschland bekannteste Österreicher seit dem Führer ist wieder in den Medien – insgesamt hat er fünf Mal geheiratet und es hat wieder nicht gehalten. Bei einem Mann wie Richard Lugner bekomme ich Angst vor dem Älterwerden: In den 70er und 80er Jahren hat er als Bauunternehmer (daher sein Spitzname „Mörtel“) erfolgreich ein Unternehmen aufgebaut, danach war er einfach nur mediensüchtig. Ich habe Herrn Lugner bereits persönlich getroffen und in seinem derzeitigen Zustand wäre er nie zu so einer kaufmännischen Leistung fähig gewesen, er muss also früher anders gewesen sein, wofür ich einfach zu jung bin.

Zeitgleich mit Brad Pitt läuft er aus dem Hafen der Ehe wieder aus. Zufälligerweise auch nach nur 2 Jahren – seine Frau Cathy, die ihn natürlich nur aus Liebe geheiratet hat, darf Porsche und Haus in Wien-Umgebung behalten, also eine beachtliche  sechsstellige Summe für 2 Jahre Ehe und für eine Dame mit eher schlichtem Gemüt und auch sonst geringen Qualifikationen am regulären Arbeitsmarkt in dieser Zeitspanne nicht zu erwirtschaften.

Man merke sich: Ein Mann braucht das Blut zum Denken im Hirn und nirgendwo anders, denn nur mit dem Hirn können vernünftige Entscheidungen getroffen werden.

Klar, ein Lugner, der schon alles im Leben erreicht hat, will noch ein bisschen Spaß, eine 20jährige mit ordentlich Oberweite verspricht diesen Spaß vordergründig; sich öffentlich zum Idioten zu machen und dann noch pro Tag Ehe eine vierstellige Summe zu verjuxen – das Geld hätte er bei einer „professionellen Dienstleisterin“ sicher befriedigender anlegen können.

Aber vielleicht ist er Masochist und hat es bei der Hochzeit schon kommen sehen, das Foto spricht jedenfalls Bände:

Den Anzug hat er wohl geerbt, wenn man sich das Design ansieht
Den Anzug hat er wohl geerbt, wenn man sich das Design ansieht

Johnny Depps Ex Amber Heard: „Geld hat für mich noch nie eine Rolle gespielt“

Kurze Chronologie:

  • Juni 2012: Amber Heard trennt sich von ihrer Lebensgefährtin
  • ebenfalls 2012: Johnny Depp trennt sich von seiner Lebensgefährtin seit 1998 Vanessa Paradis
  • Januar 2014: Amber Heard und Johnny Depp verloben sich
  • 4. Februar 2015: Hochzeit
  • 26. Mai 2016: Amber Heard reicht nach gut 15 Monaten die Scheidung ein
  • August 2016: Amber Heard erhält 7 Millionen USD Scheidungsabfindung

Quelle: http://schaufenster.diepresse.com/home/salon/starsundstorys/5071637/Amber-Heard-spendet-MillionenAbfindung?from=gl.home_schaufenster

Die Scheidungsabfindung will Amber Heard zur Gänze spenden, da se sich aus Geld „nichts mache“ (daher das Zitat im Postingtitel). Warum Sie dann überhaupt das ganze Medientheater veranstaltet hat? Leider gibt es dazu keine näheren Infos. Der schöne Depp (welch großartiges Wortspiel) hat sich eben von einer Bisexuellen den Kopf verdrehen lassen, seine Familie verlassen und für ein Jahr Ehe 7 Millionen geblecht – ob es das

Die richtige Frau kann Ausgeglichenheit und Stabilität in dein Leben bringen.

wohl wert war?

 

 

Die Scheidungsversicherung – unverschämte Prämie (must-read!)

Max Mustermann heiratet im September 2016 und möchte eine Scheidungsversicherung abschließen: Er ist in jeder Hinsicht ein absoluter Durchschnittsmann, 32 Jahre alt, also 1984 geboren und möchte seiner Freundin Erika, 30 Jahre alt und ebenfalls eine absolute Durchschnittsfrau das Ja-Wort geben.

Die Scheidungsversicherung möchte er während seiner Ehe einzahlen, um dann im Falle einer Scheidung sämtliche Folgekosten an Partnerunterhalt bereits abgedeckt zu haben.

Die Capitol Versicherung hat das beste Angebot: Während seiner Ehe fallen monatlich 1.148 EUR an Beiträgen für die Scheidungsversicherung an.

Max Mustermann ist entsetzt, damit hätte er als Durchschnittsmann nicht gerechnet, das ist doch unfinanzierbar für ihn als Durchschnittsverdiener! Er wendet sich an den Leiter der Capitol Versicherung, Herrn Dr. Nübel, der ihm folgendes Schreiben übermittelt:

Sehr geehrter Herr Mustermann,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Wir von der Capitol-Versicherung sind um größtmögliche Transparenz bemüht, deshalb lege ich Ihnen hiermit unsere Kalkulation offen. Unsere Grundlagen für Sie als Durchschnittsbürger sind:

  • Ehedauer im Schnitt zum Scheidungszeitpunkt (2015): 10,7 Jahre
  • Mittleres Alter zur Hochzeit des Bräutigams (2014): 32,4 Jahre
  • Durchschnittsnettoeinkommen Männer 36-45 (ÖSTERREICH, 2014): 38.486 EUR
  • Durchschnittsnettoeinkommen Frauen 35-45 (ÖSTERREICH, 2014): 21.810 EUR
  • Unterhaltsleistung pro Jahr daher (ÖSTERREICH): 2.304 EUR
  • Unterhaltsleistung pro Jahr daher (DEUTSCHLAND): 7.143 EUR
  • Lebenserwartung 30jähriger Mann (2015): 49,4 Jahre (Sterbealter 79,4 Jahre)

Eine Versicherung berücksichtigt immer Schadenssumme multipliziert mit der Eintrittswahrscheinlichkeit (EW), diese ist in Ihrem Fall:

SCHEIDUNGSWAHLSCHEINLICHKEIT BEI HEIRAT 2015:
 - nach 5 Jahren: 10%
 - nach 10 Jahren: 28% (+18% für Jahre 6-10)
 - nach 20 Jahren: 45% (+17% für Jahre 11-20)
 - nach 30 Jahren: 55% (+10% für Jahre 21-30)
Die Schadenssumme beträgt (DEUTSCHLAND):
 - nach 5J (42 Jahre á 7143 EUR): 300 TEUR x EW 10% = 30,0 TEUR
 - nach 10J (37 Jahre á 7143 EUR): 264 TEUR x EW 18% = 47,5 TEUR
 - nach 20J (27 Jahre á 7143 EUR): 193 TEUR x EW 17% = 32,8 TEUR
 - nach 30J (17 Jahre á 7143 EUR): 121 TEUR x EW 10% = 12,1 TEUR
 SCHADENSSUMME DAHER GEWICHTET (DEUTSCHLAND): 122.400 EUR
Die Schadenssumme beträgt (ÖSTERREICH):
 - nach 5J (42 Jahre á 2304 EUR): 97 TEUR x EW 10% = 9,7 TEUR
 - nach 10J (37 Jahre á 2304 EUR): 85 TEUR x EW 18% = 15,3 TEUR
 - nach 20J (27 Jahre á 2304 EUR): 62 TEUR x EW 17% = 10,5 TEUR
 - nach 30J (17 Jahre á 2304 EUR): 39 TEUR x EW 10% = 3,9 TEUR
 SCHADENSSUMME DAHER GEWICHTET (ÖSTERREICH): 39.400 TEUR

Die durchschnittliche Ehedauer beträgt 10,7 Jahre, also 128 Monate. Zur Kompensation der Schadenssumme sind also monatlich 956 EUR an Beitragsleistungen aufzubringen. Bei einem Wohnsitz in Österreich und auch zuständiger Gerichtsbarkeit beträgt der monatliche Beitrag nur 308 EUR.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir als Capitol Versicherung einen Verwaltungs- und Risikoaufschlag von 20% einkalkulieren müssen – daher beträgt die monatliche Prämie ab Eheschließung 1.148 EUR (Österreich: 370 EUR).

Hochachtungsvoll,

Dr. R. Nübel
Capitol Versicherung AG

 

Quellen:
http://derstandard.at/2000042366392/Wann-und-wie-oft-Ehen-geschieden-werden
http://derstandard.at/2000041532886/Wann-Menschen-wie-Sie-heiraten
http://derstandard.at/2000041068013/Wie-viel-Menschen-wie-Sie-verdienen
http://www.statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/bevoelkerung/sterbetafeln/index.html
http://www.scheidungen.at/rechner.html
https://www.scheidung.org/ehegattenunterhalt/

Frau: Eheschließung, Immobilienkauf, Geburt, Erbschaft

Das Stationen im Leben einer Frau sind geprägt von Sicherheitsdenken (Weiblicher Auftrag), alle diese wesentlichen Ereignisse dienen der Absicherung von sich selbst und dem Nachwuchs und stehen damit zwangsläufig im Gegensatz zu den Interessen des Mannes.

Die Eheschließung
Unter der Annahme, dass Mann und Frau gleiche finanzielle Mittel, gleiche Bildung und auch sonst vergleichbaren Background mitbringen, gibt es für den Mann in der westlichen Gesellschaft im Heute keinen einzigen vernünftigen Grund zu heiraten. Romantik und sonstiges Gedöns hat mit Vernunft nichts zu tun. Eine Frau hingegen kann durch eine Eheschließung nur gewinnen – im Idealfall lebenslange Versorgung.

Immobilienkauf
Ich besitze selbst eine Immobilie, die habe ich aus beruflichen und finanziellen Motiven ausgesucht und Cash bezahlt. Sie ist für eine Familie von der Raumaufteilung her ungeeignet, darum war sie für Bausubstanz, Ausstattung, Grundstücksgröße, etc. extrem günstig. Immobilien werden vornehmlich von Frauen entschieden und von Männern bezahlt. Geringe Nachfrage – Geringer Preis, so ist das mit „Männerimmobilien“. Eine teure Immobilie, also etwas, das so schlappe 15-20 Jahresgehälter kostet, wie es ja heutzutage auch für die Supermarktkassiererin schon sein muss (in dem Zusammenhang ist das Jahresgehalt des Mannes gemeint, er muss es ja bezahlen), ist hingegen ein Klotz am Bein. Eine Immobilie kostet nicht den Kaufpreis, sondern den Kaufpreis PLUS Erwerbsgebühren PLUS Finanzierungskosten, von den Erhaltungskosten ganz zu schweigen. Auf Hartgeld wird sehr oft der Zusammenhang zwischen niedrigen Zinsen und hohen Immobilienpreisen erwähnt, da die typischen Käufer nur auf die momentane Kreditrate schielen, da Zahlen mit sechs Ziffern sowieso unverstellbar für das typischen Immobilienkäufererbsengehirn sind.
Aber ein Dach über dem Kopf, das einem selbst (nicht etwa der Bank?) gehört ist ein schönes Sicherheitsgefühl!

Geburt
Die Natur hat die Frau mit einem Fortplanzungsorgan ausgestattet, dass neues Leben in die Welt setzen kann. Wenn man schon was hat, dann sollte man es auch benutzen – so der naheliegende Gedankengang. Für den Betrieb des Organs zur zweckgemäßen Bestimmung ist ein Betriebsmittel von Nöten, dass nur von Männern produziert wird. Das Organ hat zudem noch sehr praktische Funktionen, wenn es um die Abrichtung von Orbitern geht, insgesamt ein Geschenk des Himmels, der dem weiblichen Geschlecht die Kontrolle über die Welt gibt, obwohl körperlich und geistig nicht zu absoluten Spitzenleistungen fähig.
Nachwuchs ist natürlich auch ein Sicherheitsbonus, in unserer heutigen Welt bietet das Sozialsystem Müttern eine Vielzahl an Leistungen, dazu der Gedanke, im Alter nicht alleine zu sein!

Erbschaft
Frauen suchen sich gerne etwas ältere Männer wenn sie jung sind – wohlwissend, dass sie diese überleben werden und das wo Frauen die Einsamkeit fürchten (im Gegensatz zu den meisten Männern). Aber dafür gibt es ja Kinder, siehe vorheriger Punkt, außerdem kann sich die große Liebe ja durchaus über die Jahrzehnte zum Nutzmenschen entwickeln. Und so ein Batzen Geld in der letzen Lebensphase ist ja sicher mal kein Nachteil.

Da wir in einer feministischen Gesellschaft leben, wird einem jungen Mann natürlich eingetrichtert, dass dieser Ablauf auch in seinem Interesse ist – ok, die Sache mit der Erbschaft (seinem Tod) vielleicht nicht, aber das ist eine logische Konsequenz der Endlichkeit unseres Seins.

Das Akronym der Überschrift ist übrigens F.E.I.G.E. – genau das ist so ein Leben aus Sicht eines Mannes, es ist das Leben eines Mitläufers. Klar, in der Schafherde gibt es mehr Sicherheit für den Einzelnen gegenüber den Wölfen, die von außen angreifen – aber wer sich selbst als Schaf sieht, hat sowieso schon seinen Schwanz an der Garderobe abgegeben, als er nachhause gekommen ist.

Versuche nicht, Frauen zu verstehen! Frauen verstehen Frauen und sie hassen sich.

Weiblicher Auftrag (Female Imperative), Männlicher Auftrag und Ehe 1.0

Die Natur hat die Geschlechter mit Aufträgen ausgestattet, die dem Überleben der Art dienen sollen bzw. haben sich diese Aufträge offenbar – um der Darwinschen Logik zu folgen – als die besten erwiesen und sich daher durchgesetzt.

Der ausführlichere englische Blogeintrag, immerhin schon 4 Jahre alt – aber was ist das schon, wenn es um Evolutionsgeschichte geht – findet sich hier: https://verusconditio.wordpress.com/2012/12/27/the-male-imperative-vs-the-female-imperative/

Kleine Hinweis: Es handelt sich um einen längeren Eintrag, die Zeit ist aber gut investiert, in 10 Minuten werden Geschlechterrollen, Ehe, Feminismus und MGTOW umfassend behandelt - für MGTOW-Profis eine gute Zusammenfassung, für MGTOW-Einsteiger ein toller Einstieg, um die großen Zusammenhänge zu verstehen.

Die Aufträge in jeweils einem Wort

Der männliche Auftrag (Male Imperative) wird in einem Wort wie folgt beschrieben: GEWINNEN
Der weibliche Auftrag (Female Imperative) ebenfalls in einem Wort: ÜBERLEBEN

Daraus lassen sich dann folgende weibliche Strategien ableiten:
1. Sex mit dem besten verfügbaren Mann zu haben und mit ihm Kinder zu zeugen
2. Versorgung für sich selbst und die Kinder sicherzustellen
3. Sollten 1 und 2 derzeit nicht umsetzbar sein, so ist die eigene Versorgung unter allen Umständen zu sichern, bis wieder die Ziele 1 und 2 verfolgt werden können.

Die männliche Strategie ist viel einfacher und besteht aus nur einem Punkt:
1. Habe so viel Sex wie möglich.

Da durch die weiblichen Strategie vorgegeben ist, dass nur ein erfolgreicher Mann mit einer Frau Sex haben wird, entsteht daraus der männliche Konkurrenztrieb, um schlussendlich „zum Zug“ zu kommen. Vergleiche Briffault’s Gesetz.

Das Konfliktpotential der Aufträge ist enorm

Diese Aufträge führen aber zu einem gesellschaftlichen Problem: Frauen möchten Sex nur mit den Alphas haben, das sind je nach Definition die Top-20%, Top-10% oder Top-5% der männlichen Population, der Rest der Männer ist schlichtweg uninteressant. Vergleiche Apex Fallacy.

Der ausgesuchte Alpha-Mann, von dem die Frau schwanger ist, soll dann für die Versorgung der Frau und die Kinder verantwortlich sein. Wenn aber nur 20/10/5 Prozent der Männer „zum Zug“ kommen, aber 100% der Frauen schwanger sind (weil diese Alphas ja mit allen Sex haben, es entspricht ihrem Auftrag), dann haben wir ein Problem – das geht sich nämlich nicht aus. Die Versorgung der Frauen ist nicht gesichert, 80-95% der Männer (die Betas) sind unbefriedigt – wir haben ein gesellschaftliches Tohuwabohu bei dem sich die Frauen gegenseitig im Kampf um die Alphamännchen die Augen auskratzen und die Betamänner wiederum sich untereinander bekriegen, um auch Gewinner zu werden und so zu Sex zu kommen.

Aus gesellschaftlicher Sicht bzw. Sicht der Elite ist das natürlich nicht wünschenswert: Alle Menschen sollen einigermaßen friedlich leben, um die Sicherheit der Elite zu gewährleisten und damit diese entsprechend profitieren kann. Was also tun? Wir erfinden die Ehe 1.0.

Die Lösung: Ehe 1.0

Vorweg: Die Ehe 1.0 war tausende von Jahren ein gesellschaftlich akzeptiertes Konzept (das sage ich absolut werfrei!), das es mittlerweile in westlichen Gesellschaften aufgrund des Feminismus nicht mehr gibt.
Die Idee hinter der Ehe 1.0 war, dass (fast) jeder Mann eine Frau haben soll bzw. umgekehrt. Ein äußerst attraktiver 10er-Mann eine 10er-Schönheit als Frau, ein mittlerer 5er-Mann eine 5er-Frau, etc. – also schön ausgewogen. Die attraktiven Männer kriegen die attraktiven Frauen und so weiter. DIESES KONZEPT WIDERSPRICHT DEM BIOLOGISCHEN AUFTRAG DER FRAU. Wie wir schon gelernt haben, will jede Frau einen Alpha-Mann (nicht so attraktive Männer geben sich hingegen auch mit nicht so attraktiven Frauen zufrieden, Sex kann man schließlich mit diesen auch haben – vulgär gesagt „Innen sind sie alle rosa“). Damit es fair zugeht, müssen also auch die Männer auf etwas verzichten – und zwar auf die Polygamie: In der Ehe ist Monogamie angesagt. Die Männer verzichten also auf Sex mit vielen Frauen zugunsten einer einzigen Frau, die ihrem sexuellen Marktwert entspricht, die Frau verzichtet auf den Top-Mann zugunsten einer gesicherten Versorgung.

Die Ehe war also immer schon ein Kompromiss, bei dem beide Geschlechter auf etwas verzichten, um dauerhafte etwas zu haben, man könnte es durchaus ein Sozialsystem nennen.

Sozialsystem deshalb, weil jeder etwas hergibt, um dauerhaft abgesichert zu sein, vor tausenden von Jahren gab es noch kein Geld als Tauschmittel, deshalb war eben dies das Sozialsystem.

Ehe 2.0 – Ehe in Zeiten des Feminismus

Immer wieder wird behauptet, dass der Feminismus allen nützt – das mag für die Emanzipation gelten, für den Feminismus, der de facto ein Frauenfaschismus ist, sicher nicht. Emanzipation bedeutet Gleichberechtigung, gleiche Chancen zur Entfaltung. Wenn Menschen egal welchen Geschlechts ihre Potentiale voll entfalten können, ist dies auch der Gesellschaft nützlich. Eine Bevorzugung einer Gruppe aufgrund einer biologischen Eigenschaft hingegen, sorgt nur für Unfrieden und Ungerechtigkeit – das Judentum hat sicher nicht vom Arierkult der Nazis profitiert, um ein sehr politisch unkorrektes Parallelbeispiel zu nennen.

Wie bereits erläutert, verzichten die Frauen in der Ehe 1.0 auf die Top-Männer zugunsten einer dauerhaften Versorgung. Der Feminismus als inhärentes Element einer linksextremistischen, gesellschaftsexperimentellen Politik befreit die Frauen von der Restriktion, sich einen Mann ihres Levels nehmen zu müssen, um abgesichert zu sein. An Stelle des Mannes tritt die Gesellschaft, das Sozialsystem, der Staat: Alleinerziehende Mütter sind die Heroes unserer Zeit und müssen in jeder erdenklichen Form gefördert oder eventuell bemitleidet werden. Allgemein eingezogene Steuern werden an Frauen, die ihren Mann vor die Tür gesetzt haben, umverteilt.
Diese einseitige Aufkündigung des Deals Ehe 1.0 durch den Feminismus hilft nur den Frauen. Wäre die Ehe 1.0 komplett abgeschafft worden, müsste auch die männliche Verpflichtung (Restriktion auf einen Sexualpartner) abgeschafft werden. Damit ein Mann also unbehelligt durch die Gegend vögeln darf, müsste in logischer Folge der Unterhalt für leibliche Kinder abgeschafft werden – Ehe 1.0 wäre damit entfernt: Frauen können Kinder haben, soviele und mit wem sie wollen, finanziert durch die Allgemeinheit – Männer können herumvögeln wie sie wollen ohne Verantwortung fürchten zu müssen.

Wir würden damit wieder zurückkehren in die Zeit vor der Ehe 1.0, eine steinzeitlich archaische Gesellschaft, die offenbar zumindest damals nicht ausreichend gut funktioniert hat, eventuell mit heutiger Technologie und Gesellschaftsstruktur wieder funktionieren würde.

Nur sehe ich dazu niemanden, der dieses Ziel verfolgen würde: Frauen haben bereits alle Verpflichtungen aus Ehe 1.0 abgeschafft, jeder weitere Schritt würde nur den Männern nützen. Männer würden vielleicht gerne quer durch die Gegend vögeln, allerdings sehnen sich Männer auch nach Liebe, Geborgenheit und Zuneigung und können der Monogamie prinzipiell schon etwas abgewinnen, sonst hätte das Modell der Ehe 1.0 nicht tausende von Jahren Bestand gehabt. Mein obiges Gedankenexperiment ist somit ein reines Produkt meiner Phantasie und wahrscheinlich auch nicht wünschenswert.

Wir leben nun aber in Zeiten der Ehe 2.0, die aufgrund der Scheidungsgesetze der westlichen Welt dem Mann keinerlei Vorteile mehr bringt, dadurch zu einer Reduktion von Ehen, zu einer Reduktion von Kindern und zu einer hohen Scheidungsrate (Frauen gewinnen im Normalfall deutlich durch eine Scheidung) geführt hat. Die MGTOW-Verhaltensweise ist nur eine Reaktion auf diese Umgebungsfaktoren, schließlich gilt „survival of the fittest“ laut Darwin und in unserer heutigen Gesellschaft kannst du als Mann nur MGTOW sein, wenn du dein Leben, dein Vermögen und deine Zukunft nicht mutwillig aufs Spiel setzen möchtest. Natürlich gibt es viele glückliche Ehen, aber es kann eben auch anders ausgehen und mit Pech ist dann dein finanzielles Leben aufgrund einer einzigen Entscheidung gelaufen. Die biologischen Aufträge der Geschlechter vertragen sich eben nicht mit einem feministischen Sozialstaat – es handelt sich also um ein menschgemachtes Problem und wie Einstein schon sagte:

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

Der Staatsfeminismus wird also nichts gegen hohe Scheidungsraten und geringe Kinderzahl unternehmen können – und solange Feminismus existert, wird auch MGTOW existieren (Yin-Yang lässt grüßen!).