Weiblicher Auftrag (Female Imperative), Männlicher Auftrag und Ehe 1.0

Die Natur hat die Geschlechter mit Aufträgen ausgestattet, die dem Überleben der Art dienen sollen bzw. haben sich diese Aufträge offenbar – um der Darwinschen Logik zu folgen – als die besten erwiesen und sich daher durchgesetzt.

Der ausführlichere englische Blogeintrag, immerhin schon 4 Jahre alt – aber was ist das schon, wenn es um Evolutionsgeschichte geht – findet sich hier: https://verusconditio.wordpress.com/2012/12/27/the-male-imperative-vs-the-female-imperative/

Kleine Hinweis: Es handelt sich um einen längeren Eintrag, die Zeit ist aber gut investiert, in 10 Minuten werden Geschlechterrollen, Ehe, Feminismus und MGTOW umfassend behandelt - für MGTOW-Profis eine gute Zusammenfassung, für MGTOW-Einsteiger ein toller Einstieg, um die großen Zusammenhänge zu verstehen.

Die Aufträge in jeweils einem Wort

Der männliche Auftrag (Male Imperative) wird in einem Wort wie folgt beschrieben: GEWINNEN
Der weibliche Auftrag (Female Imperative) ebenfalls in einem Wort: ÜBERLEBEN

Daraus lassen sich dann folgende weibliche Strategien ableiten:
1. Sex mit dem besten verfügbaren Mann zu haben und mit ihm Kinder zu zeugen
2. Versorgung für sich selbst und die Kinder sicherzustellen
3. Sollten 1 und 2 derzeit nicht umsetzbar sein, so ist die eigene Versorgung unter allen Umständen zu sichern, bis wieder die Ziele 1 und 2 verfolgt werden können.

Die männliche Strategie ist viel einfacher und besteht aus nur einem Punkt:
1. Habe so viel Sex wie möglich.

Da durch die weiblichen Strategie vorgegeben ist, dass nur ein erfolgreicher Mann mit einer Frau Sex haben wird, entsteht daraus der männliche Konkurrenztrieb, um schlussendlich „zum Zug“ zu kommen. Vergleiche Briffault’s Gesetz.

Das Konfliktpotential der Aufträge ist enorm

Diese Aufträge führen aber zu einem gesellschaftlichen Problem: Frauen möchten Sex nur mit den Alphas haben, das sind je nach Definition die Top-20%, Top-10% oder Top-5% der männlichen Population, der Rest der Männer ist schlichtweg uninteressant. Vergleiche Apex Fallacy.

Der ausgesuchte Alpha-Mann, von dem die Frau schwanger ist, soll dann für die Versorgung der Frau und die Kinder verantwortlich sein. Wenn aber nur 20/10/5 Prozent der Männer „zum Zug“ kommen, aber 100% der Frauen schwanger sind (weil diese Alphas ja mit allen Sex haben, es entspricht ihrem Auftrag), dann haben wir ein Problem – das geht sich nämlich nicht aus. Die Versorgung der Frauen ist nicht gesichert, 80-95% der Männer (die Betas) sind unbefriedigt – wir haben ein gesellschaftliches Tohuwabohu bei dem sich die Frauen gegenseitig im Kampf um die Alphamännchen die Augen auskratzen und die Betamänner wiederum sich untereinander bekriegen, um auch Gewinner zu werden und so zu Sex zu kommen.

Aus gesellschaftlicher Sicht bzw. Sicht der Elite ist das natürlich nicht wünschenswert: Alle Menschen sollen einigermaßen friedlich leben, um die Sicherheit der Elite zu gewährleisten und damit diese entsprechend profitieren kann. Was also tun? Wir erfinden die Ehe 1.0.

Die Lösung: Ehe 1.0

Vorweg: Die Ehe 1.0 war tausende von Jahren ein gesellschaftlich akzeptiertes Konzept (das sage ich absolut werfrei!), das es mittlerweile in westlichen Gesellschaften aufgrund des Feminismus nicht mehr gibt.
Die Idee hinter der Ehe 1.0 war, dass (fast) jeder Mann eine Frau haben soll bzw. umgekehrt. Ein äußerst attraktiver 10er-Mann eine 10er-Schönheit als Frau, ein mittlerer 5er-Mann eine 5er-Frau, etc. – also schön ausgewogen. Die attraktiven Männer kriegen die attraktiven Frauen und so weiter. DIESES KONZEPT WIDERSPRICHT DEM BIOLOGISCHEN AUFTRAG DER FRAU. Wie wir schon gelernt haben, will jede Frau einen Alpha-Mann (nicht so attraktive Männer geben sich hingegen auch mit nicht so attraktiven Frauen zufrieden, Sex kann man schließlich mit diesen auch haben – vulgär gesagt „Innen sind sie alle rosa“). Damit es fair zugeht, müssen also auch die Männer auf etwas verzichten – und zwar auf die Polygamie: In der Ehe ist Monogamie angesagt. Die Männer verzichten also auf Sex mit vielen Frauen zugunsten einer einzigen Frau, die ihrem sexuellen Marktwert entspricht, die Frau verzichtet auf den Top-Mann zugunsten einer gesicherten Versorgung.

Die Ehe war also immer schon ein Kompromiss, bei dem beide Geschlechter auf etwas verzichten, um dauerhafte etwas zu haben, man könnte es durchaus ein Sozialsystem nennen.

Sozialsystem deshalb, weil jeder etwas hergibt, um dauerhaft abgesichert zu sein, vor tausenden von Jahren gab es noch kein Geld als Tauschmittel, deshalb war eben dies das Sozialsystem.

Ehe 2.0 – Ehe in Zeiten des Feminismus

Immer wieder wird behauptet, dass der Feminismus allen nützt – das mag für die Emanzipation gelten, für den Feminismus, der de facto ein Frauenfaschismus ist, sicher nicht. Emanzipation bedeutet Gleichberechtigung, gleiche Chancen zur Entfaltung. Wenn Menschen egal welchen Geschlechts ihre Potentiale voll entfalten können, ist dies auch der Gesellschaft nützlich. Eine Bevorzugung einer Gruppe aufgrund einer biologischen Eigenschaft hingegen, sorgt nur für Unfrieden und Ungerechtigkeit – das Judentum hat sicher nicht vom Arierkult der Nazis profitiert, um ein sehr politisch unkorrektes Parallelbeispiel zu nennen.

Wie bereits erläutert, verzichten die Frauen in der Ehe 1.0 auf die Top-Männer zugunsten einer dauerhaften Versorgung. Der Feminismus als inhärentes Element einer linksextremistischen, gesellschaftsexperimentellen Politik befreit die Frauen von der Restriktion, sich einen Mann ihres Levels nehmen zu müssen, um abgesichert zu sein. An Stelle des Mannes tritt die Gesellschaft, das Sozialsystem, der Staat: Alleinerziehende Mütter sind die Heroes unserer Zeit und müssen in jeder erdenklichen Form gefördert oder eventuell bemitleidet werden. Allgemein eingezogene Steuern werden an Frauen, die ihren Mann vor die Tür gesetzt haben, umverteilt.
Diese einseitige Aufkündigung des Deals Ehe 1.0 durch den Feminismus hilft nur den Frauen. Wäre die Ehe 1.0 komplett abgeschafft worden, müsste auch die männliche Verpflichtung (Restriktion auf einen Sexualpartner) abgeschafft werden. Damit ein Mann also unbehelligt durch die Gegend vögeln darf, müsste in logischer Folge der Unterhalt für leibliche Kinder abgeschafft werden – Ehe 1.0 wäre damit entfernt: Frauen können Kinder haben, soviele und mit wem sie wollen, finanziert durch die Allgemeinheit – Männer können herumvögeln wie sie wollen ohne Verantwortung fürchten zu müssen.

Wir würden damit wieder zurückkehren in die Zeit vor der Ehe 1.0, eine steinzeitlich archaische Gesellschaft, die offenbar zumindest damals nicht ausreichend gut funktioniert hat, eventuell mit heutiger Technologie und Gesellschaftsstruktur wieder funktionieren würde.

Nur sehe ich dazu niemanden, der dieses Ziel verfolgen würde: Frauen haben bereits alle Verpflichtungen aus Ehe 1.0 abgeschafft, jeder weitere Schritt würde nur den Männern nützen. Männer würden vielleicht gerne quer durch die Gegend vögeln, allerdings sehnen sich Männer auch nach Liebe, Geborgenheit und Zuneigung und können der Monogamie prinzipiell schon etwas abgewinnen, sonst hätte das Modell der Ehe 1.0 nicht tausende von Jahren Bestand gehabt. Mein obiges Gedankenexperiment ist somit ein reines Produkt meiner Phantasie und wahrscheinlich auch nicht wünschenswert.

Wir leben nun aber in Zeiten der Ehe 2.0, die aufgrund der Scheidungsgesetze der westlichen Welt dem Mann keinerlei Vorteile mehr bringt, dadurch zu einer Reduktion von Ehen, zu einer Reduktion von Kindern und zu einer hohen Scheidungsrate (Frauen gewinnen im Normalfall deutlich durch eine Scheidung) geführt hat. Die MGTOW-Verhaltensweise ist nur eine Reaktion auf diese Umgebungsfaktoren, schließlich gilt „survival of the fittest“ laut Darwin und in unserer heutigen Gesellschaft kannst du als Mann nur MGTOW sein, wenn du dein Leben, dein Vermögen und deine Zukunft nicht mutwillig aufs Spiel setzen möchtest. Natürlich gibt es viele glückliche Ehen, aber es kann eben auch anders ausgehen und mit Pech ist dann dein finanzielles Leben aufgrund einer einzigen Entscheidung gelaufen. Die biologischen Aufträge der Geschlechter vertragen sich eben nicht mit einem feministischen Sozialstaat – es handelt sich also um ein menschgemachtes Problem und wie Einstein schon sagte:

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

Der Staatsfeminismus wird also nichts gegen hohe Scheidungsraten und geringe Kinderzahl unternehmen können – und solange Feminismus existert, wird auch MGTOW existieren (Yin-Yang lässt grüßen!).

Das Patriarchat schlägt zurück: Keine Sau interessiert sich für Femi-Ghostbusters

Der neue Ghostbusters-Film mit 4 Feministinnen in den Hauptrollen entwickelt sich in den USA (in Europa startet der Film erst im August) zum finanziellen Desaster. Feministinnen-Humor ist eben eine absolute Nische und nicht mehrheitsfähig. Damit ihr kein Geld für den Unsinn ausgeben müsst, könnt ihr hier den Trailer anschauen, der absolut ausreicht, um sich eine Meinung bilden zu können:

Wie nach so einem Trailer zu erwarten war, ist das Interesse an dem Film „endenwollend“, wie die Zusammenfassung verschiedener Posts aus dem Internet beweist:

Wie in Feministinnen-Kreisen üblich, ist es natürlich ausgeschlossen, dass der Film einfach Mist ist – schuld ist natürlich das Patriarchat, das für schlechte Bewertungen und Reviews sorgt. Männer bewerten den Film deutlich schlechter als Frauen.

Das es unterschiedliche Geschmäcker gibt und das Frauen z.B. romantische Filme mit Richard Gere wohl besser bewerten werden als Männer wird hier unter den Tisch fallen gelassen. Vor allem aber das Argument, dass hier aus schnöder Gewinnabsicht ein Kultfilm verhunzt wird und das den Fans einfach nicht gefällt.

Jedenfalls bedeutet das wohl einen herben Rückschlag für weitere Feministen-Projekte, wie die Verfilmung von Rambine, Dartha Vader, Terminatöse I-III, Indianina Jones, Joan McClane, Jamie Bond und Hanna Lector. Auch die Chancen von Cinderello, Lars Croft, Catman, Prinz Leio & Prinz Amidalo, Ariello dem Meerjüngling und Birger Jones werden vorerst für eine Verfilmung als gering eingeschätzt.

Männlicher Sexneid schlägt in Frauenverachtung um

In vielen Männerforen wird oft verächtlich über junge Frauen, die das Schwanzkarussell reiten (=viele Sexualpartner haben) hergezogen, dabei ist doch genau das die männliche Phantasie: Großen Andrang an Sexualpartnern zu haben, sich aus den vielen Angeboten das Geilste (im wahrsten Sinn des Wortes) aussuchen zu können.

Das was wir den Frauen vorwerfen, wollen wir eigentlich selbst. Das ist wohl sie ziemlich die beste Definition von Neid, und zwar von destruktivem Neid – wir vergönnen es den Frauen nicht. Wenn die Frauen dann optisch gegen die Wand fahren (englisch „hit the wall“) und dementsprechend der Andrang zurückgeht, dann machen sich viele Männer darüber nochmals lustig. Also zuerst Verachtung für das Handeln, dann Arroganz.

Dabei sind die meisten Männer nicht viel besser und dann ab den 30ern, wenn sich der sexuelle Marktwert umdreht und die Männer im Vorteil sind, wird dies genauso ausgenutzt. Angebot und Nachfrage wie in jedem Markt eben. Natürlich schwingt da immer ein wenig Genugtuung mit, schließlich wurde jeder Nicht-Alpha in jungen Jahren mit wenig Einkommen und wenig Status von den Frauen verarscht – lassen sich auf Getränke und mehr einladen und nutzen den Mann als Orbiter in dem Sie ein Interesse vorheucheln, das gar nicht existiert – Sie sind einfach berechnend auf Ihren Vorteil aus, das Angebots-/Nachfrageverhältnis zu Ihren Gunsten noch mit zusätzlicher Täuschung verstärkt für sich nutzen.

Also: Alles nur zu gut verständlich, aber es sollte trotzdem nicht in Frauenverachtung umschlagen. Die Natur hat den Geschlechtern verschiedene Stärken und Schwächen gegeben und diese dann auch noch in den verschiedenen Lebensphasen ungerecht verteilt. Begeben wir uns also nicht auf eine Stufe mit dem Radikalfeminismus sondern erkennen wir diese natürliche Unterschiede als gegeben an – unterm Strich hat wohl keines der Geschlechter große Vorteile, sondern nur unterschiedliche Möglichkeiten. Da ich nun um die 40 bin, habe ich die „schlechten“ Zeiten meiner männlichen Existenz schon hinter mir gelassen und kann mich auf die Zukunft freuen, die einfach nur Spitze sein wird.

Zu viele männliche Chefs - Die Anzahl von LKW-Fahrern, Kohlenminenarbeitern und Müllmännern ist aber absolut ok

Apex Fallacy, der Spitzenirrtum

Immer wieder kommt in der Manosphere der Begriff „Apex Fallacy“ vor, der teilweise schon als Ausdruck von Frauenfeindlichkeit bezeichnet wird, um den Verwender von vornherein zu diffamieren – dabei hat Apex Fallacy (von mir auf Deutsch als „Spitzenirrtum“) überhaupt nichts mit Frauen, Männern und Geschlechtern zu tun.

Mit Apex Fallacy, dem Spitzenirrtum, bezeichnet man den Umstand, dass die Spitze einer Gruppe (die Bestverdiener, die schnellsten Sportler, die schönsten Frauen,…) fälschlicherweise als repräsentativ für die gesamte Gruppe angesehen werden und daraus dann falsche Schlüsse gezogen werden: Eben ein Logikproblem, das unbewusst oder möglicherweise auch bewusst zur Täuschung verwendet wird.

Da der Feminismus nicht auf Logik aufgebaut ist, bedient er sich natürlich in extremem Maße des Spitzenirrtums, um alle Männer in einen Topf zu werfen. Beispiel: Der überwiegende Teil der CEOs ist männlich, also sind alle Männer in Spitzenpositionen und damit mächtig – das kann nur aufgrund von Diskriminierung, Männerbünden und gläserner Decke so sein. Eine schöne Veranschaulichung dieses Irrtums ist dieses Bild hier:

Hör auf, mich zu unterdrücken!

Man kann genauso das Bild des afrikanischen Läufers verwenden: Beim Marathon gewinnen überdurchschnittlich oft Afrikaner, also sind alle Afrikaner gute Marathonläufer.

Das kann man natürlich auch als Selbstkritik verwenden: Weil besonders gierige Scheidungstäterinnen viel in den Medien sind, sind alle Frauen geldgierig und wollen einen Mann nur ausnehmen. DAS IST UNSINN. Nicht alle Frauen haben diesen Plan, Männer auszubeuten. Allerdings werden sie von unserem Rechtssystem darin unterstützt, sollten sie sich einmal dazu entschließen. Und das ist der Kritikpunkt der MGTOWs: Wir kritisieren ein System, das dies möglich macht, nicht alle Frauen dafür, dass manche Ihrer Geschlechtsgenossinnen dieses System unfair ausnutzen.

Frauen allein zuhaus im Internetz

Auf Alles Evolution gibt es einen Beitrag, wo Youtuberinnen (=sich wichtig nehmende Selbstdarstellerinnen, die über eine Kamera verfügen) von Ihren Erfahrungen berichten:

Es ist das übliche Wehklagen über die Bösartigkeit dieser Welt. Meine Damen: Das Leben ist kein Ponyhof, weder für Frauen noch für Männer. Wenn ihr Probleme habt, dann nicht weil ihr eine Frau seid, sondern weil die Welt nun mal kompliziert, schwierig oder positiv formuliert herausfordernd ist. Noch dazu sind diese Youtuberinnen mit einem landläufig als „attraktiv“ zu beschreibenden Aussehen ausgestattet, tendenziell haben es attraktive Frauen in jungen Jahren leichter, zumindest kenne ich niemanden, der da widersprechen würde (ansonsten bitte Kommentarfunktion benutzen).

Die Youtuberinnen fühlen sich sexualisiert – nun, das ist nunmal, was Männer von Frauen wollen: Sex. Umgekehrt wollen Frauen von Männern Versorgung und Aufmerksamkeit und bewerten Männer nach Macht & Status: Ich kann mich drüber aufregen (was die Welt nicht ändern wird) oder es zur Kenntnis nehmen und mein Handeln nach diesem Wissen ausrichten, um mein eigenes Leben zu optimieren (MGTOW).

Die Damen zeigen ausnahmslos mehr Haut als männliche Youtuber, eine davon war im Playboy – klar darf jede(r) sich so herrichten wie er/sie will, aber das dies gewisse Reaktionen provoziert, ist logisch. Das ist keine Täter-Opfer-Umkehr, dagegen verwehre ich mich! Aber wenn ich als Frau im Bikini durch die Straßen gehe, dann darf ich zwar erwarten, nicht betatscht zu werden, aber die schmutzigen Gedanken eines Passanten kann ich nicht verbieten. Wenn ich als Mann im Ferrari-Cabrio durch die Innenstadt fahre, darf ich mich auch nicht drüber beschweren, dass Damenbekanntschaften erwarten, dass ich die Rechnung bezahle.

Zum Umstand, dass unter den 200 Top-Channels in Youtube nur 20 weibliche Channels sind: Ein Video muss interessanten Inhalt bieten, der Youtuber muss interessante Ansichten vertreten und idealerweise auch Fachwissen haben (Special Interest), damit ich mir das Gelabere antue. Die meisten weiblichen Channels beschäftigen sich eben mit allgemeinen Belanglosigkeiten, wie man sie auch in einem Gespräch an der Bar finden kann. Es gibt für die weiblichen Channels viel mehr Konkurrenz im echten Leben: Wehklagen, Gelabere und Gossip gibt es im Überfluss in der Realität, da brauche ich kein Youtube. Und wenn ich mir eine Frau nur wegen Ihres Körpers ansehen will, dann soll sie bitte nicht reden und diese Inhalte gibt es auf anderen Seiten, die auch mit You… beginnen.

Auch die Beschwerde, dass man als Frau weniger Geld angeboten bekommt als Männer mit ähnlichen Subscriberzahlen/Views: Als Werbetreibender möchte ich mein Geld zielgerichtet einsetzen – ein Special-Interest-Channel bedeutet einfach einen besseren Return-on-Investment. So kann ich (zumeist Männer) in ihrem Spezialgebiet erreichen, was sonst sehr schwierig ist.

Bei all diesem Beklagen kann ich den Damen nur raten: Geht einen Schritt zurück und überlegt: Vielleicht hat es gar nichts mit eurem Geschlecht zu tun, sondern mit den Inhalten und dem Nutzen eurer Videos für die Zuseher? Das passiert aber nicht, stattdessen wird darüber gelabert, dass man irgendwann mal Mutter sein wird, dass man mit der Vagina Kinder in die Welt setzen kann. Sorry, aber geht’s noch? Das hat doch mit euren Auftritten in Youtubevideos nichts zu tun. Nehmt euch selbst nicht so wichtig, Selbstironie macht Menschen erst sympathisch.

Das Video schließt damit, dass alle negativen Kommentare darauf zurückzuführen sind, dass die Absender selbst unsicher sind und Probleme mit sich selbst haben. Der Gedanke, dass einfach jemand anderer Meinung ist oder dass man selbst mal falsch liegt, der kommt den Protagonistinnen einfach nicht. Selbstkritik zu üben ist wahre Stärke.

Vom Schwachsinn der Reproduktionsarbeit

Eine Stärke des Feminismus ist es, Belanglosigkeiten Bedeutung zu geben und neue Begriffe in Politik und Gesellschaft zu verankern, die bei genauer Betrachtung keinerlei Substanz haben.

Besondere Belustigung verschafft mir der Begriff Reproduktionsarbeit (http://derstandard.at/2000034226699/Kapitalismus-und-Patriarchat-arbeiten-mit-dem-Schamgefuehl). Damit meinen Feministinnen den Umstand, dass Frauen Kinder bekommen und dies nicht ausreichend mit Geld entlohnt wird.

Mein Begriff von Erwerbsarbeit ist: Tätigkeiten, die ich gegen Geld mache. Ich mache es deshalb (nur) gegen Geld, weil ich sonst mit meiner Zeit etwas besseres anzufangen wüsste. Würde der Chef sagen: „Ab morgen bekommst du kein Geld mehr, aber dein Job hat dir ja immer soviel Freude bereitet, da kommst du doch auch so, oder?“ würde ihn wohl jeder auslachen. Ja, Gartenarbeit ist auch Arbeit – aber es ist eine Arbeit, die wir freiwillig tun, weil wir uns es so ausgesucht haben und weil es uns Freude bereitet – niemand wird zur Gartenarbeit gezwungen.

Genauso wird niemand (in unserer westlichen Welt) zum Kinderkriegen gezwungen. Wir Männer wissen, dass der Kinderwunsch zumeist von der Frau ausgeht, manchmal auch gemeinschaftlich. Ich kenne nur ein einziges Paar, wo ein Mann sich ein Kind wünscht und die Frau nicht und das hat damit zu tun, dass der Mann schon recht alt ist und die Frau gleichzeitig hypergam veranlagt ist und noch nach einem besseren Ausschau hält, wofür ein Kind eher nachteilig wäre. Das Kinderkriegen ist also ein Wunsch/Hobby wie die Gartenarbeit, keine Erwerbsarbeit.

Drehen wir den Spieß um: Mit Anfang 20 sind Männer so hormongesteuert, dass quasi alles unter einem Body-Mass-Index von 30 gevögelt wird und dafür legen sich die Männer richtig ins Zeug. Man könnte diesen Aufwand doch durchaus auch als „Bewunderungs- und Befriedigungsarbeit“ bezeichnen: Die Frau bekommt Komplimente und wird umworben (Bewunderung) und wenn sie einverstanden ist – und nur dann – bekommt sie auch die sexuelle Befriedigung. Dieser extrem hohe bis zur Erschöpfung gehende männliche Aufwand, der ausschließlich der weiblichen Bevölkerung zu Gute kommt, gehört doch abgegolten! Zum Beispiel durch eine zusätzliche Steuer, die alle 18-35jährigen Frauen zu entrichten haben. Diese Einnahmen könnte man dann an alle über 45jährigen Frauen in Form einer Leibrente ausschütten, denn diese werden viel zu selten bewundert oder gar befriedigt. Einen Teil würde ich natürlich auch den Männern geben, die diese ganze gesellschaftlich relevante Arbeit leisten. Merkt jetzt wirklich der letzte Dödel wie absurd die Etablierung des Begriffs „Reproduktionsarbeit“ ist?

Die Steigerungsstufe ist übrigens die „emotionale Arbeit“, also der Umstand, dass Frauen sich mit Männern überhaupt abgeben.

Schönes Wochenende!

MGTOW, Feminismus für Männer?

In einem amerikanischen Forum habe ich die Ansicht gelesen, dass MGTOW nur die männliche Variante vom Feminismus ist – der Feminismus brachte die Frauen dazu, sich von den traditionellen Geschlechterrollen (Haushalt, Kindererziehung, Unterordnung,…) zu lösen – und MGTOW macht das eben auch, indem Männer sich von der Rolle des Versorgers und Ernährers verabschieden.

MGTOW ist sicherlich eine Reaktion auf den Feminismus und das Ziel, dass sich ein Geschlecht nicht mehr dem traditionellen Rollenbild unterwirft ist auch vergleichbar – aber der Weg und die Mittel sind komplett verschieden:

…ISMUS

Ein …ismus ist immer eine Ideologie, der Feminismus definitiv eine dogmatische Ideologie – es gibt ein Weltbild und eine Ansicht, die auch gegen stichhaltige Argumente verteidigt wird, so wie der Teilaspekt „Genderidiologie“, also die irrige Ansicht, dass sämtliche Geschlechterspezifika ausschließlich soziale Konstruktionen sind. MGTOW hingegen ist bestenfalls eine Idee: Die Idee, dass man sich nicht Chancen seines Lebens durch frühe, leichfertige Entscheidungen verunmöglichen sollte. Wie diese Idee umgesetzt wird und auch bis zu welchem Grad ist individuell – es gibt keine „Gesetze“, auch wenn der Großteil der MGTOW-Anhänger einer Ehe wohl nicht besonders aufgeschlossen gegenüber steht…

Sozialismus vs. Liberalismus

Feminismus ist so erfolgreich, weil er auf dem Sozialismus der westlichen Welt aufbaut. Feminismus ist links und benötigt starke staatliche Lenkung, um erfolgreich zu sein. Als Salami-Taktik wurden immer mehr und mehr Regelungen zugunsten des weiblichen Geschlechts eingeführt und dem Großteil der Bevölkerung war es einfach egal oder nicht wichtig genug. MGTOW ist tendenziell rechts (d.h. definitiv nicht links), aber hauptsächlich liberal: Niemand soll zu etwas gezwungen werden, jeder ist für seine Lebensentscheidungen und die daraus resultierenden Konsequenzen selbst verantwortlich – wenn das nicht liberal ist?

Eliten vs. Fußvolk

Feminismus ist eine von den Eliten initiierte Bewegung: Frauen, die arbeiten, zahlen Steuern. Frauen ohne intakte Familie sind vom Staat abhängig. Feminismus will Menschen, Gesellschaft und Verhältnisse ändern. MGTOW will nichts ändern, MGTOW dient der persönlichen Zufriedenheit des Individuums – wenn sich dadurch Änderungen ergeben, warum nicht – aber es ist nicht das Ziel!

Aggression vs. Gandhi-Pazifismus

Feminismus ist aggressiv und laut, kriminalisiert Gegner („Jeder Mann ist ein potentieller Vergewaltiger“). MGTOW geht nicht aggressiv gegen Andersdenkende vor, sondern ignoriert sie in Tradition von Mahatma Gandhi – MGTOW durchlebt genau die Phasen, wie von Gandhi geschrieben: Zuerst ignorieren sie dich (diese Phase ist schon vorbei, denn es gibt mittlerweile einen MGTOW-Artikel in der englischsprachigen Wikipedia), dann lachen sie über dich („Verzweifelte, die keine Frau abkriegen“ – da sind wir gerade mitten drin), dann bekämpfen sie dich (erste Anzeichen, aber diese Phase ist erst erreicht, wenn zB kinderlose unverheiratete Männer steuerlich deutlich benachteiligt werden, etc.) und dann gewinnst du.

Hier die gute Nachricht: Jeder MGTOW hat schon gewonnen, für sich selbst!

Erektionsprobleme

Dieser Beitrag richtet sich an Männer über 30. Erinnert ihr euch noch ans Teenager-Alter als man im Sommer am Strand/Badesee war? Die Mädels in knappen Bikinis oder gar oben ohne – da musste man dann teilweise schnell ins Wasser zur Abkühlung, um nicht in eine peinliche Situation zu geraten.

Was ist eine Erektion? Eine Reaktion des männlichen Körpers auf einen Reiz gesteuert durch Hormone, oder als Formel ausgedrückt:

Reiz x Hormone x Unverstand = Erektion.

Schauen wir uns die drei Multiplikatoren an:

REIZ

Hatten wir schon, Neues hat dabei immer seinen besonderen Reiz, deshalb ist am Anfang einer Beziehung auch das sexuelle Verlangen größer. Feministinnen wie Alice Schwarzer warnen ja immer, dass durch intensiven Pornokonsum die Erektionsfähigkeit nachlässt – eben weil der Porno zu einer Überreizung führt, wodurch dann im echten Leben der Reiz nicht mehr so groß ist. Dazu sollte gesagt werden, dass ein -ismus immer eine Ideologie ist und das man auf der sicheren Seite liegt, wenn man annimmt, dass der Feminismus NICHT zum Nutzen der Männer ist, sondern eine Interessensvertretung des weiblichen Geschlechts ist. Man könnte also genauso argumentieren, dass im echten Leben der Reiz nachgelassen hat und man(n) deshalb zu einem Porno greift – aber natürlich ist geringere Erektionshäufigkeit eine großartige Abschreckung und trifft Männer sehr direkt – also ideal geeignet um gegen Pornos zu argumentieren, da Pornos Männern Erleichterung verschaffen und von der weiblichen Sexualität und den damit verbundenen Kosten Abstand und geringere Abhängigkeit versprechen.

HORMONE

Da muss man nicht viel sagen: In der Jugend sind wir „spitz wie Lumpi“ und könnten alles besteigen und später lässt dass dann nach, beim einen mehr, beim anderen weniger.

(UN)VERSTAND

Was soll das den hier? Nun, jeder kennt die Situation, wo eine Frau mit ihrer Oberweite gewackelt hat, um irgendeine Gefälligkeit zu bekommen – eventuell sogar ein sexuelles „Dankeschön“ angedeutet hat, zu dem es nicht gekommen ist; kurzum: Ein Mann hat etwas in Erwartung eines sexuellen Abenteuers getan und wurde enttäuscht. Wir sind nicht blöd, so etwas merkt man sich und jeder hat so etwas erlebt, ob es jetzt wirklich von der Frau angedeutet wurde oder man es sich nur eingebildet/gewünscht hat – es ist passiert und das Erlebnis wurde gespeichert.
Wenn eine Frau vor der Hochzeit regelmäßig Bettsport macht und danach nicht mehr, so ist das „normal“; wenn ein Mann vor der Hochzeit finanzielle Versorgung verspricht und danach nicht mehr, so wird er entweder vom Gesetz dazu gezwungen oder – falls seine Angaben nicht der Wahrheit entsprachen – als Heiratsschwindler verurteilt. So sieht es aus.
Zurück zum Verstand: Wenn in der Jugend einem also wogende Brüste vor die Nase gehalten wurden, wurde das Blut in eine untere Körperregion gepumpt und das Hirn hat ausgesetzt. Mit Anfang 30 ist das zwar immer noch ein angenehmes Erlebnis, eine unmittelbare Erektion hat das nicht mehr zur Folge, möglicherweise sogar ein Misstrauen der Art „Was will die jetzt wieder von mir haben“.

Darum verwehre ich mich – ausgenommen bei echten medizinischen Gründen, die sehr selten sind – gegen die Begriffe Erektions“problem“ oder Erektions“störung“. Nur weil einem erlebte weibliche Sexualität das Blut nicht mehr unmittelbar aus dem Hirn abpumpt, hat man noch kein „Problem“ oder gar eine „Störung“.

Klar ist auch: Es ist die männliche Erektion, die unser Gesellschaftssystem am Laufen hält: Männer vollbringen (mitunter gefährliche/sinnlose) Höchstleistungen, um Frauen zu beeindrucken und so sexuelle Befriedigung zu erlangen. Diese Höchstleistungen werden mittels eines Hochsteuersystems zu einem großen Teil abgeschöpft und anschließend überwiegend an Frauen verteilt (Kinderbetreuung, niedrigere Einkommensbelastung, früherer Rentenantritt/längere Zeit im Rentensystem) – die Ehe im Kleinen, das Sozialsystem im Großen.

Würden wir Männer also weniger „mit dem Schwanz“ denken, wäre der gesellschaftliche Wohlstand gefährdet. Deshalb kann ein MGTOW als einzelner in diesem System profitieren, würde ein signifikanter Anteil der Männer sich für den eigenen Weg entscheiden, hätte das große soziale Verwerfungen zur Folge. Darum bin ich zwiegespalten: Soll man Männer über MGTOW aufklären und Ihnen helfen oder soll man diese einfach im Hamsterrad weiterrennen lassen und sich selbst zurücklehnen? Momentan tendiere ich zum Mittelweg: Ein Mann, der aufgeklärt werden will, kann sich im Internet informieren, aber ich verbreite die Botschaft nicht aktiv. Wer finden will, der findet. Aber die Motivation muss vom jeweiligen Mann selbst kommen. Für Frauen sind MGTOW natürlich nachteilig, aber andererseits ist es auch nicht zuviel verlangt, dass jede(r) selbständig für sich den Lebensunterhalt erwirtschaftet.

Um den Kreis zu schließen: Wer die „Red Pill“ geschluckt hat und als MGTOW unterwegs ist, wird zwangsläufig statistisch weniger Erektionen im Jahr zu verzeichnen haben, weil der Faktor VERSTAND das Multiplikationsergebnis zwangsläufig reduziert. Also keine Panik deswegen, Lebenszufriedenheit lässt sich nicht in Zahlen ausdrücken!