Zutiefst männlich: Leben im LKW

Gerade bin ich über den Artikel Sie wollen alle nach Portugal gestolpert: Zwei alleinstehende Männer, die jeweils in ihrem selbstausgebauten LKW Leben und der Gesellschaft den Rücken zugekehrt haben.

Logisch, dass die beiden keine Frau haben: Diese Männer bieten weder finanzielle Sicherheit noch Stabilität („Nestbau“), da ist es völlig egal, welche charakterlichen Eigenschaften die beiden haben.

Die Einrichtung in dem LKW ist absolut spartanisch, für mich wäre das nichts, aber ich denke, dass man mit handwerklichem Geschick und 50.000 EUR Budget etwas ziemlich Komfortables hinkriegen könnte. Also durchaus ein interessantes Lebensmodell – dann bräuchte man halt noch eine Einkunftsquelle (gibt ja durchaus ortsunabhängige Jobs), Männer brauchen sowieso nicht so extrem viel Geld zum Glücklichsein, denn entscheidend ist, dass man in jeder Form von sozialer Unterstützung des Staates unabhängig ist.

Wenn man sich die Kommentare unter dem Artikel durchliest, ist es eine Mischung aus Häme und Verachtung, eventuell schwingt auch ein bisschen Neid mit, denn es gehört Mut (oder Naivität) dazu, einfach auf alles zu scheixxen.

Auf alle Fälle eine interessante Lebensform für jene, bei denen Unabhängigkeit das höchste Ziel ist – wenn man nicht unbedingt für sein Lebensglück eine Frau an seiner Seite haben will; die wird man dafür nämlich nicht begeistern können (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Verklemmtheit als Ursache für Terroranschlag in Schweden?

Das Zentrum von Stockholm wurde von einem LKW attackiert – oder eher von dem, der den Lastwagen gelenkt hat. Gottseidank gibt es aber aus Schweden auch positive Nachrichten: Kostenfreie Geschlechtsoperationen für Flüchtlinge, jeder darf mit jedem vögeln und überhaupt sind gendergerechte Pornozeichnungen en vogue. Make love not war – rufen die Schweden ihren Besatzern Besuchern zu, ob die unerotischen Darstellungen dabei helfen, darf jeder selbst entscheiden: Ein schwuler schwarzer Rollstuhlfahrer besorgt es einem Indianer von hinten – eindeutig mein Favorit für eine Situation, die es bislang wahrscheinlich nicht ein einziges Mal in der Realität gegeben hat, hier aber als typisch für die schwedische Gesellschaft dargestellt wird.

Wahre Liebe kennt keine Grenzen…

Wer vögelt, klaut keine LKWs und macht damit Unsinn – eine großartige Strategie. Die Broschüre ist auf Englisch und kann hier als PDF heruntergeladen werden: http://www.rfsl.se/wp-content/uploads/2016/03/RFSL_Nyanl%C3%A4nda_broschyr_2016-03-03.pdf

Ich bin dann mal im #Menstruationsurlaub !

Nein, es handelt sich um keinen verspäteten Aprilscherz. Die demokratische Partei in Italien, die immerhin 285 von 630 Abgeordneten stellt, hat diesen Gesetzesentwurf eingebracht: Frauen sollen bis zu 3 Tage im Monat Menstruationsurlaub nehmen können.
Ob die Gesetzesvorlage dann tatsächlich Realität wird, ist natürlich fraglich, aber alleine der ernstgemeinte Vorschlag zeigt schon, wie weit sich die Politik von der privatwirtschaftlichen Lebensrealität (das sind die, die den ganzen Spaß finanzieren) entfernt hat.

Wer tatsächlich so starke Regelbeschwerden hat, dass sie nicht arbeiten kann, bekommt auch heute schon überall eine Krankschreibung. Der zusätzliche Urlaub ist ja nur ein Vorwand, um Frauen zu bevorzugen – insbesondere wenn angeblich bis zu 90% der Frauen Regelschmerzen haben.

Dieser vermeintliche Vorteil wäre natürlich ein Bumerang: Als Unternehmer muss ich dann berücksichtigen, dass eien Frau wahrscheinlich weniger Arbeitseinsatz erbringen kann, das fließt dann in das finanzielle Angebot mit ein. Denn ein Gehalt ist kein Geschenk, sondern eine regelmäßige Zahlung im Ausgleich für die Zurverfügungstellung von Arbeitskraft. Und jeder Arbeitnehmer erwirtschaftet sein Gehalt selbst, sonst gibt es seinen Job nicht mehr. Jede soziale Segnung wird natürlich auch vom fleißigen Arbeitnehmer zugunsten weniger fleißiger Mitmenschen erwirtschaftet.

Mich betrifft es ja nicht, momentan habe ich keine weibliche Angestellte. Ich arbeite mit ein paar hervorragenden weiblichen Freiberuflern zusammen, die für eine definierte Leistung eine Honorarnote stellen – das funktioniert.

Von den letzten beiden „Damen“ musste ich mich leider trennen. Die eine hatte die Forderung, dass Sie gerne ein eigenes Zimmer mit einem Bett als RUheraum für die Mittagspausen nutzen würde – das war aus baulichen Gründen leider nicht möglich. Und die davor war noch extremer: Ich muss erwähnen, dass ich meinen Mitarbeitern immer Zielvorgaben gebe, den Weg dorthin müssen sie selbst finden – ich bin ja nicht der Kindergartenonkel. Manchmal aber gebe ich ganz konkrete Anweisungen (auch gut verständlich und nachvollziehbar). Die vorletzte Dame hat sich geweigert, meinen Anweisungen Folge zu leisten, weil ihr Ehemann das ganz anders machen würde, und der hätte sicher recht. Durch soziale Netzwerke weiß ich, dass die Dame kurz nach der Auflösung des Arbeitsverhältnisses schwanger geworden und nun glückliche(?) Hausfrau ist – da hatte ich nochmal Glück.

Mittlerweile sind meine Angestellten hauptsächlich verheiratete Väter, die brauchen immer Geld und wenn das Business brummt, brauche ich zum Thema Überstunden nicht lange Überzeugungsarbeit leisten, die brauchen immer Geld.

Toll sind übrigens auch die Arbeitnehmer, die das Gehalt wie eine Sozialleistung wie etwa Arbeitslosengeld auffassen, d.h. denen – zu Recht – eine pünktliche und vollständige Gehaltsüberweisung zum Monatsende sehr wichtig ist, die es aber bei der Arbeitsleistung mit Pünktlichkeit und Genauigkeit nicht so genau nehmen – und wenn eine neuartige Aufgabe daherkommt zum Maulen anfangen: Dafür habe ich keine Ausbildung, in meinem Arbeitsvertrag steht das so nicht drin, etc.

Zu meinem 40er schmeisse ich das alles hin, das habe ich mir geschworen – Behörden, betrügerische Kunden, faule Arbeitnehmer, Steuern – das zehrt alles stark an meinen Nerven und das tue ich mir einfach nicht mehr an. Aber nur eines ist schlimmer als Unternehmer zu sein: Täglich zu einer festen Uhrzeit in ein Büro zu gehen – das geht gar nicht. Das habe ich ein paar Jahre gemacht und da hause ich vorher im Pappkarton, bevor ich das wieder mache.

Nun bin ich ein wenig sehr weit vom Menstruationsurlaub abgekommen – deshalb fordere ich zum Schluss für junge Männer einen Samenstauurlaub, denn ein voller Sack kann auch ganz schöne Schmerzen verursachen, laut meiner Recherche sind ebenfalls bis zu 90% davon betroffen.

„Hier steht es: Während ihrer Periode müssen SIe nett sein, zuhören und die Klappe halten.“

Milky Ribbon Campaign: Gesellschaftliche Unterstützung für Betroffene von F52.7 nach ICD-10

Der Milky Ribbon steht für Verständnis, Unterstützung und Menschlichkeit
Fast jeder Mann ist in seinem Leben zumindest zeitweise (manche auch permanent) von F52.7 nach ICD-10 Klassifizierung betroffen, in Medizinerkreisen als Hypersexualität bezeichnet, der Volksmund nennt diese schwerwiegende, das Leben stark zeichnende Krankheit auch lapidar und geringschätzig „männliche Geilheit“.

Während bei Frauen Nymphomanie einen unterhaltsamen Aspekt durch die Gesellschaft anerkannt bekommt, ist ein unter Hypersexualität leidender Mann, jemand der sich nicht im Griff hat – etwas was man einem/einer SpastikerIn bezüglich seiner Ticks beispielsweise niemals unterstellen würde.

Der unserer Gesellschaft innewohnende Neidfaktor ist dabei nicht zu unterschätzen: Alfred Charles Kinsey, der Herausgeber des Kinsey-Reports hat Hypersexualität ironisch so definiert, dass jeder darunter leidet, der mehr Sex hat als man selbst.

Hypersexualität führt zu drastischen sozialen Folgen in Beruf, Gesellschaft und Familie.

Hypersexualität führt zu eingeschränkter Handlungsfähigkeit bzw. zu für sich selbst nachteiligen Handlungen wie Hochzeiten und sonstige rechtlich nachteilige Versprechungen gegenüber anderen Personen und Institutionen.

Leider ist Hypersexualität (zu erkennen unter anderem an einem äußerst kurzen Wikipedia-Artikel) kaum erforscht und dass, obwohl es zumindest temporär Milliarden an Menschen (vorwiegend Männer) betrifft. Eine gesetzlich anerkannte Definition ist dringend notwendig, um in juristischen Belangen allen Beteiligten Rechtssicherheit zu gewähren. Ein erster Startschuss zu Etablierung der F52.7-Forschung wird derzeit von der international hoch anerkannten Peter-North-Stiftung finanziert.

Nun gilt es, die Ergebnisse dieser Forschung in den Gesetzen aber auch im Herzen der Gesellschaft zu verankern. Beziehungen mit an Hypersexualität erkrankten, die einer anderen Person zu einem materiellen Vorteil gereichen, sollten genauso geächtet werden wie der Abschluss von Knebelverträgen mit geistig eingeschränkten Menschen (juristisch korrekt: „eingeschränkte Geschäftsfähigkeit im Zusammenhang mit Geschäften, denen sexuelle Beziehungen zu Grunde liegen“) – in diesem Zustand kann im Zusammenhang mit sexuellen Versprechungen der Betroffene die Folgen seines Handelns nicht hinreichend abschätzen und folglich muss das Rechtsgeschäft als unwirksam klassifiziert und rückabgewickelt werden.

Hypersexualität ist vom Gesetzgeber auf dieselbe Stufe zu stellen wie Spielsucht – in zahlreichen Präzedenzfällen mussten Glücksspielbetreiber den Erkrankten die eingesetzten und verlorenen Beträge zurückerstatten. Da die F52.7-Betroffenen neben finanziellen Einbußen auch mit körperlichen Einschränkungen zu kämpfen haben, ist das das Mindeste, was eine Gesellschaft dieser großen Zahl an Betroffenen zurückzugeben hat.

Überlegenswert wäre auch die Einrichtung einer von einer NGO-geführten Meldestelle, bei der Familienmitglieder, Freunde und Lebenspartner die Betroffenen ähnlich einer Robinson-Liste eintragen können (sowie die Betroffenen natürlich sich selbst). Die rechtzeitige Meldung kann dann bei Eheauflösungen unterhaltsvermeidend zugunsten der Leidenden wirken.

Gerade auch auf dich kommt es an!

Stehen wir auf und zeigen wir Zivilcourage! Es kann nicht sein, dass große Teile der Bevölkerung still vor sich hin leiden, nur weil es zu wenig Verständnis für die Betroffenen gibt, diese ja entweder ausgenutzt oder verspottet werden!

Der milchfarbene Milky Ribbon ist nicht zufällig gewählt: Es ist die Farbe des Lebens, des männlichen Samens – welches bei Betroffenen vom eigenen Körper ungewollt im Übermaß produziert und aufwendig abgeführt werden muss. Der Milky Ribbon schreit in unsere Gesellschaft hinaus: Ich bin mir des milliardenfachen globalen Leids bewusst, ich übernehme Verantwortung für die evolutionäre Weiterentwicklung und habe Verständnis, dass unter gewissen Lebensumständen Menschen Fehlentscheidungen treffen können und trete gegen die Ausnutzung solcher Lebenssituationen aktiv auf! Hypergamie ist keine Entschuldigung für parasitäres Verhalten, gegenüber Menschen, die sich nicht wehren können!

Es ist noch ein weiter Weg im Bereich der Gleichstellung – Männliches Leid wird bereits in der Mitte der Gesellschaft negiert

Ich bin nicht deine Mudda!

Männerverachtender Feminismus ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen: Bis auf Platz 5 in den deutschen Charts ist der Song „Ain’t Your Mama“ von Jennifer Lopez bereits geklettert.

Darin wird beschrieben, was Jennifer Lopez als Frau alles nicht macht, weil sie ja nicht die Mutter ist. Sie wird nicht den ganzen Tag kochen, Sie wird nicht die Wäsche machen. Das wird noch garniert mit ein paar Vorwürfen: Wann bist du so bequem geworden? Hör auf mit den Computerspielen! Hör auf mir auf die Nerven zu gehen! Ich bin zu gut für das alles.

Man könnte den Frauen umgekehrt zurufen:

  • Ich bin nicht dein Gärtner! (Wenn es ums Rasenmähen geht)
  • Ich bin nicht dein Immobilienmakler und Bankberater! (Wenn es um ein Wunschimmobilie geht)
  • Ich bin nicht dein Installateur! (Wenn der Abfluss wegen der zu langen Haare wieder verstopft ist)
  • Ich bin nicht dein ADAC-Heini! (Wenn Reifenwechseln angesagt ist)

Und wohin führt uns das? Nirgendwohin. Wenn zwei Menschen zusammen sind, so ist es nur von Vorteil, wenn jeder das macht, worin er gut ist, was leicht von der Hand geht und effizient erledigt wird. Wenn das nun zufällig Wäschewaschen ist und vom weiblichen Partner erledigt wird, ist das weder Erniedrigung, noch Patriarchat – solange beide Partner mit der Aufgabenteilung einverstanden sind und die Lasten einigermaßen gleichverteilt sind: Arbeitsteilung hat unser Wirtschaftssystem erst zur Erfolgsgeschichte gemacht und ist die Grundlage unseres gesellschaftlichen Wohlstands – das gilt auch im Kleinen.

Wenn eine Frau aus welchen Gründen auch immer (und sei es nur die feministische Indoktrination) solche Arbeiten nicht machen will, dann ist es ihr gutes Recht. Wir Männer kündigen die Geschlechterrollen genauso auf, das ist erstens nur fair und zweitens sehr befreiend. Und genau darum spielen wir soviele Computerspiele wie wir wollen – und fühlen uns gut dabei! Liebe Feministinnen: Macht euer Ding, wir auch. MGTOW!

Sie sagt, Frauen bräuchten keine Männer - gleichzeitig fordert sie ihren Freund auf, mehr Hausarbeit zu machen.
Sie sagt, Frauen bräuchten keine Männer – gleichzeitig fordert sie ihren Freund auf, mehr Hausarbeit zu machen.

Weibliche Hypergamie und männliches Sexualverhalten als Triebfedern des Kapitalismus

Bislang war ich immer der Meinung, dass der Kapitalismus deshalb über den Kommunismus gesiegt hat, weil die Gier (Kapitalismus) stärker ist als der Neid (Kommunismus).

Durch Zufall bin ich auf den lesenswerten Blog aufkreisch gestoßen und insbesondere auf den Eintrag Regulierte weibliche Sexualität als Anreizsystem.

Es behandelt die von Daniel Amneus aufgestellte Theorie, dass das Patriarchat die Grundlage für die gesellschaftliche Entwicklung und den Wohlstand ist. Vereinfacht ausgedrückt: Frauen wollen den besten (stärksten, reichsten, mächtigsten) Mann (Hypergamie) und Männer wollen Sex. Um diesen Sex zu bekommen, müssen sie also stark, reich und mächtig werden oder zumindest daran arbeiten.

Wenn viele Männer arbeiten, dann fällt auch etwas für die Gesellschaft (und jene an der Spitze derselben) ab.

Eine bestechende These. Und vor allem besser als meine Vermutung mit der Gier – der Sexualtrieb eines jungen Mannes ist sicher stärker als jede Form der Gier.

Der Kapitalismus hat diese beiden Verhaltensweisen (Männlicher Trieb und weibliche Hypergamie) optimal miteinander verknüpft. Ja selbst unser Sozialstaat (im Grunde kommunistischer Herkunft) baut darauf auf: Viele Männer strengen sich an, um eine Frau zu bekommen und aus Teilen derer Arbeit (=Steuern und Abgaben) wird der Sozialstaat finanziert.

Gleichzeitig ist das aber auch die Archillesferse unseres gesamtgesellschaftlichen Systems – es basiert ausschließlich auf der Motivation der Männer in der Arbeitswelt (und die zugrundeliegende Motivation ist die Aussicht auf Sex). Motivation ist laut Wikipedia „das Streben des Menschen nach Zielen oder wünschenswerten Zielobjekten“. Die Antriebslosigkeit von all jenen, die im Keller des Elternhauses lieber dem Computerspielen frönen (Herbivoren) ist also – sofern es um sich greift – nicht nur ein privates Problem, sondern auch eine Gefährdung der Gesellschaft und des Sozialsystems und darum von den Nutznießern des Sozialsystems als verachtenswert eingestuft.

Eine Motivation hat man aber nur, wenn das Ziel auch erreichbar ist, die Risiken abschätzbar sind und der notwendige Aufwand in Relation zum Ziel noch einigermaßen vernünftig erscheint.

Wenn wir uns also jetzt den Wunsch des Mannes nach Sex ansehen, dann erkennen wir folgende 3 Problemfelder:

Risiko

Die Beziehung zu einer Frau kann in ungewollter (von ihr möglicherweise geplanter?) Schwangerschaft, in Unterhaltsansprüchen oder in Falschbeschuldigung einer Vergewaltigung enden. Klar, das betrifft nur sehr wenige Frauen – aber das Risiko ist da und verändert dein Leben dauerhaft und unabänderlich und muss berücksichtigt werden.

Aufwand

Selbst eine durchschnittliche Landpomeranze erwartet heute ein umfangreiches Bespaßungsprogramm, bevor es im Bett zur Sache geht. Dieses Programm erfordert zeitlichen Aufwand, intellektuellen Aufwand (was könnte der Dame gefallen?) und vor allem monetären Aufwand. Dazu kommt, dass in sehr vielen Fällen der Aufwand trotzdem nicht zum Ziel führt. Wenn also deine „Rumkriegquote“ nur 20% ist (also jede fünfte Frau sich zu sexuellen Handlungen verführen lässt, die du vorher mit deinem Programm bespaßt hast), dann musst du auch den Aufwand der 80% dazurechnen; wenn du also pro Dame (sagen wir in je 2 Dates) insgesamt je 200 EUR investierst, dann hat dich das nach statistisch 5 Damen und einem „Erfolgserlebnis“ 1000 EUR gekostet. Wenn du jetzt vergleichst, was du mit den 1000 EUR hättest machen können und dann noch den Zeitaufwand dazurechnest… ich brauche wohl nicht weiter fortzufahren.

Erreichbarkeit des Ziels

Ein wesentlicher Punkt von Amneus ist auch die Regulierung der weiblichen Sexualität, die zum kapitalistischen und gesellschaftlichen Gesamterfolg als unabdingbare Voraussetzung genannt wird. Nur wenn eine Frau nur einen Mann haben darf, hat im Umkehrschluss auch jeder Mann eine Frau – das Ziel Sex ist also für jeden Mann prinzipiell erreichbar. Ein toller Mann (10 von 10 Punkten) wird sich da natürlich eine 10er Frau angeln können und ein 5er Mann nur die mittelmäßige 5er Frau – aber im Prinzip bekommt jede(r) das, was seinem/ihrem Level entspricht, eine gewisse Berechenbarkeit und Gerechtigkeit sozusagen.

Seit der sexuellen Befreiung der Frau ist deren Sexualität unreglementiert. Alle Frauen wollen daher das Maximum herausholen (Hypergamie gilt weiterhin) aber nur von den allerbesten Männern (Apex Fallacy). Die mittelmäßigen Teenager-Mädchen laufen also alle dem coolsten Typen hinterher und sind eher bereit, sich diesen mit anderen zu teilen, als sich für einen  mittelmäßigen Freund zu nehmen – die mittelmäßigen Männer bleiben also über bis sie dann im Alter von ca. 30 Jahren als Versorger wiederentdeckt (und benutzt) werden, weil der Alpha-Stecher schon belegt ist und die biologische Uhr den Kinderwunsch immer dringlicher macht.

Man könnte nun also die gewagte These aufstellen, dass mit der sexuellen Befreiung der Frau (60er Jahre) die nachfolgende Generation der Frauen durch deren Erziehung sich entsprechend gewandelt hat, also jene, die in den 70ern geboren wurden und dann in den 90ern herangewachsen waren. Jede Aktion hat auch eine Gegenreaktion zur Folge – ich spreche von der Reaktion der Männer auf dieses veränderte Verhalten der Frauen. Diese Reaktion wiederum fällt (vielleicht gerade deswegen?) zusammen mit dem beginnenden wirtschaftlichen Niedergang des Westens.

Provokativ aus Männersicht formuliert: Wozu soll man sich noch besonders im Beruf anstrengen und sich den Arsch aufreißen, wenn die Frauen sowieso nur dem coolen Alpha-Typen hinterherlaufen und an einem selbst kein Stück weit mehr interessiert sind als vorher, weil man halt einfach nur ein Betamann ist? MGTOW.

Ich liebe dich für immer und ewig bis etwas besseres daherkommt oder ich mich langweile.
Ich liebe dich für immer und ewig bis etwas besseres daherkommt oder ich mich langweile.

SJW – Sex, Job, Weiber – das Spannungsverhältnis eines Betamanns

SJW steht im Internet eigentlich für Social Justice Warrior, also Kämpfer für soziale Gerechtigkeit. Damit sind Menschen gemeint, die fleißigen Menschen etwas wegnehmen wollen, um es faulen zu geben. Offiziell will man natürlich nur „den Reichen“ etwas nehmen, aber da das kompliziert ist und sich das Wegnehmen über Lohnsteuer, Mehrwertsteuer, Sozialversicherung und sonstige Abgaben schon so gut bewährt hat, verwendet man diese Mittel um vermeintlich „benachteiligten“ eine Wohltat zukommen zu lassen.

Ich missbrauche die Abkürzung aber, um die Prioritäten im Leben eines Betamanns aufzuzeigen und die Lebenseinstellung dadurch von einem Alphamann oder einem MGTOW abzugrenzen. Nochmals zur Erinnerung: 90-95% aller Männer sind von Natur aus Betas, nur wenige werden als Alpha geboren oder entwickeln sich ohne eigenes Zutun dazu. MGTOW ist der Weg für Betamänner aus der Versorgerrolle zu schlüpfen und zumindest teiweise ein Leben eines „natural born alpha“ zu führen.

Ein entscheidender Unterschied zwischen einem MGTOW und allen anderen Männern (ob Alpha, Beta oder ganz was anderes) – sozusagen das Differenzierungsmerkmal schlechthin – ist der Umgang mit Statussymbolen. Ein Statussymbol ist etwas, das viel Geld (gegebenenfalls viel Aufwand) erfordert und zwar deutlich mehr als dann damit Nutzen verbunden ist. Objektiv betrachtet als ein schlechter Deal. Der gute Deal wird für die Nicht-MGTOWs dadurch erzielt, dass mit dem Statussymbol eine gesellschaftliche Anerkennung verbunden ist, die den Preis (bzw. den Aufwand) wieder rechtfertigt. Nachdem ein MGTOW seinen eigenen Weg geht und damit definitionsgemäß auf die Meinung anderer bzw. der Gesellschaft im Allgemeinen schei*t, sind Statussymbole für ihn nicht von so großem Nutzen. Ein Statussymbol kann ein teures Auto oder eine teure/schöne (in diesem Sinne gleichbedeutend!) Frau sein. Das heißt nicht, dass ein MGTOW nur eine Klapperkiste fahren darf, aber wenn er ein schönes Auto fährt, dann nur darum, weil es ihm selbst Freude macht und nicht um andere zu beeindrucken.
Ein MGTOW zieht seine Befriedigung aus dem Handeln und Erleben, nicht aus dem Besitzen und Präsentieren.

Sex

Ein Mensch für den Sex wichtig ist, ist ein Mann. Auch für einen MGTOW ist Sex wichtig. Für viele Frauen ist Sex ein Mittel, um Dinge zu bekommen – diese Dinge müssen vom jeweiligen Sexualpartner dann erbracht werden. Ein Alpha bekommt den Sex gratis, ein Beta sieht zu, wie er diese Dinge organisiert/finanziert, ein MGTOW hingegen wägt ab, ob die Gegenleistung überhaupt passt und verzichtet gegebenenfalls auf Sex. Ein Beta verzichtet nur auf Sex, wenn er ihn sich nicht leisten kann, er ist ein Höriger seiner Körpermitte.

Job

Ein Beta wird und muss immer den Job annehmen, in dem er gemäß seiner Fähigkeiten am meisten verdient, um dieses Geld in (mickrigen, seltenen) Sex tauschen zu können, dessen Preis sich immer weiter erhöht im Lauf der Jahre einer Beziehung. Er ist ein Esel mit einer vorgespannten Karotte. Ein Unterschicht-Alpha legt keinen besonderen Wert auf den Job, Frauen und Sex bekommt er auch so; ein Oberschicht-Alpha priorisiert seinen Job, weil er ihm Macht verleiht. Ein MGTOW hingegen macht einen Job nur, wenn er ihm Freude bereitet (durch weniger Statussymbole ist extreme Einkommensmaximierung dann auch nicht notwendig) oder er sieht es als notwendige Übel, um seine anderen Interessen zu finanzieren – aber auch hier wird nicht das Einkommen maximiert (und dem Chef in den Hintern gekrochen), sondern das Verhältnis aus Aufwand und erzieltem Nutzen muss (wie beim Sex) in einem vernünftigen Verhältnis stehen.

Weiber

Ein Alpha ist im Normalfall in seiner Sexualität nur durch seine Potenz limitiert, ein Beta hingegen ständig „underfucked“. Ein Beta hat möglicherweise sogar mehr Sex als ein MGTOW weil er sich mit viel Aufwand noch eine Geliebte hält, etc. Das Verhältnis Investition/erreichter Sex ist jedenfalls ein Trauerspiel. Ein MGTOW hat Sex oder auch nicht, hat viel oder wenig – wie es sich eben ergibt. Die Lebensfreude zieht ein MGTOW aus vielen Quellen, wovon Sex eine ist (sein kann). Wenn die Quelle gerade nicht sprudelt, dann sprudelt eine andere. Das ist die Freiheit, die ein MGTOW genießt.

Erster Beitrag – Warum überhaupt MGTOW Deutsch

Angeblich kam der Begriff MGTOW im Jahr 2004 auf, wie meine Internetrecherchen ergeben haben. Ich kann nur festhalten, dass ich schon vorher MGTOW war. Irgendwie war mir diffus immer klar, dass die ganze öffentliche Meinung zum Thema Heiraten und die Erwartungen der Frauen und der Gesellschaft an die Männerwelt nur wenig mit der Realität zu tun haben.

Es gibt im englischsprachigen Internet ziemlich viele gute Seiten zum Thema MGTOW bzw. zum Geschlechterverhältnis – im deutschsprachigen Raum sind die Seiten zu diesem Thema leider voll mit Frauenverachtung und derbem Humor. Das ist schade, weil es die Einstellung MGTOW in ein schlechtes Licht rückt. Logisch, viele Männer entdecken MGTOW nach einer Enttäuschung mit/durch Frauen und wollen dann in einem „Männerclub“ Frust ablassen. Aber MGTOW ist viel mehr, es ist eine gesamte Lebenseinstellung für Männer (nicht nur bezogen auf Beziehungen) das die gesellschaftlichen Normen und Zwänge strategisch berücksichtigt, um Männern trotzdem Freiheit in ihrem eigenen Leben zu geben.

Dieser Blog soll Männern helfen, die Welt zu verstehen und darauf zu reagieren. Im Leben eines Mannes gibt es viele Stolperfallen, aus denen man nicht mehr herauskommt – und wer als Nicht-Buddhist nicht an die Wiedergeburt glaubt, muss ein Interesse daran haben, sein Leben nicht in einer Sackgasse zu beenden. Es ist nicht Ziel, Frauen die Schuld zuzusprechen – es geht darum, dass Männer ihr Leben selbst in die Hand nehmen.

MGTOW bedeutet in diesem Sinne nicht, dass man als Mann die Frauen komplett meiden oder ignorieren soll – es bedeutet die eigene Freiheit zu erhalten. An glücklichen Männern sollte die ganze Gesellschaft ein Interesse haben.