Reichtum und Schönheit

Wunderbarer Witz(?):

Reicher älterer Mann, verheiratet mit einer jungen, schönen Frau, ist in mieser Stimmung.

Sagt er zu seiner Frau: „Manchmal habe ich den Eindruck, dass du mich gar nicht lieben würdest, wenn ich nicht so reich wäre.“

„Natürlich nicht,“ antwortet sie, „du würdest mich ja auch nicht lieben, wenn ich nicht so schön wäre.“

Quelle: https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Sinkende-Einkommensunterschiede-setzen-Maenner-unter-Druck/Reichtum-um-Schoenheit/posting-30074072/show/

Risikofaktoren Scheidung: So findest du die richtige Frau

Wir Männer lieben das logische Vorgehen bei der Lösung von Problemen. Mit diesem Artikel kannst du endlich die Frau deines Lebens finden und dein Scheidungsrisiko minimieren.

Dazu also erstmal eine Bestandsaufnahme:

Je nach Berechnungsmethode beträgt das Scheidungsrisiko in den USA nicht 53% sondern nur ca. 40-50% laut diesem englischsprachigen Artikel. Eine tolle Nachricht! Das ist so wie die Aussage „Hier ist ein Becher mit 100 Bonbons, statt 53 sind nur 40 vergiftet – Lass es dir schmecken!“.

Lassen wir den Sarkasmus und betrachten wir die Risikofaktoren (gültig für Amerika, aber sicher auch für Westeuropa größtenteils gültig):

Zusammenleben vor der Ehe: +50-80% Scheidungsrisiko
Minderjährigkeit bei Eheschließung: +32% Scheidungsrisiko
Große Altersdifferenz: +100% Scheidungsrisiko
Ausbildung: Universitätsabschluss führt nur zu 27% Scheidungsrisiko, also ca. der Hälfte
Eheberatung: Ohne Ehevorbereitungskurs ca. 30% mehr Scheidungsrisiko (wird eher eine Scheinkorrelation sein, christliche Paare lassen sich seltener scheiden, so meine Vermutung)
Familiäres: Wenn die Eltern schon jeweils nicht geschieden sind, reduziert sich das Risiko um 14%
Geschiedene: Wer schon mal geschieden war, lässt sich auch wieder scheiden
Einkommen: Wenn das HAushaltseinkommen über 50.000 USD pro Jahr liegt, reduziert sich das Scheidungsrisiko um 30% – klar, der Hypergamie steht weniger Auswahl zur Verfügung.
Überzeugungen: Wenn beide an die Ehe als lebenslange Einrichtung glauben, dann ist das gut – sehr lustig, eine Nullaussage.
Religiosität: 47% weniger Scheidungsrisiko.
Kinder: Der wichtigste Faktor überhaupt: Beide möchten Kinder und das Kind wird erst ehelich geboren – bis zu 400% Scheidungsrisiko
Sexuelle Erfahrung: Als Jungfrau heiraten hilft – zahlen gibt es nicht.
Einr-Raucht: Wenn einer Raucher ist und der andere nicht, steigt das Scheidungsrisiko signifikant. Es muss also der andere zum Rauchen anfangen…

Die Suche nach meiner Traumfrau kann beginnen:

Ich suche also eine ca. 35jährige christliche Akademikerin, die noch bei Ihren noch immer verheirateten Eltern wohnt, keine Kinder will und noch Jungfrau ist. Sie ist nicht Nichtraucherin und soll gerne mit mir in den EHevorbereitungskurs gehen.

Den Text könnte ich eigentlich auf Parship einfügen, ob sich da eine Frau angesprochen fühlt?

Eine alternative Methode zur Risikoabsicherung wäre natürlich die Scheidungsversicherung.

Osteuropäische Frauen

Osteuropa ist ein sehr ähnlicher Kulturkreis, in dem de facto Feminismus und Political Correctness nicht Fuß fassen konnten. Was liegt also näher, als sich dort die Frau für’s Leben zu suchen?

Bereits im Jahr 2010 begleitete der österreichische Privatsender ATV liebeshungrige Österreicher bei der Suche nach einer Frau in Osteuropa: Das Geschäft mit der Liebe – Frauen aus dem Osten

Dazu wurden natürlich Macho-Kandidaten ausgesucht, berechnende Damen und gefilmt wurde an heruntergekommenen Locations, um das Bild der armen Golddiggerin zu konstruieren – ein Funken Wahrheit ist immer dabei. Das Ziel der Sendung war natürlich nicht, dass die Männer tatsächlich eine Frau finden, sonst wäre die Sendung ja gleich zu Ende.

Zurück zum eigentlichen Thema: Frauen aus dem Osten – ein guter Deal? Wie so oft im Leben gibt es da keine klare Antwort. Man glaubt oft, dass der Feminismus die Beziehung zwischen den Geschlechtern vergiftet hat, vergisst aber darauf, dass Heiraten auch schon vorher für den Mann kein besonders guter Deal war.

Osteuropäische Frauen sind faul, unfreundlich, willig, familiär, materialistisch und wenig hypergam

Faul: Es gibt in Osteuropa klare Rollenbilder. Die Frauen träumen davon, in einem schönen Haus beim Kind alleine zuhause zu sein. Es wird das Haus saubergehalten und gekocht. Alle anderen Tätigkeiten (Rasenmähen, Schneeräumen, kleine Reparaturen – alles was körperlich anstrengender ist als ein Putztuch zu halten) hat der Mann zu erledigen. Selbst ist die Frau, is nicht.

Unfreundlich: Eine ungebundene Frau, die einen fremden Mann in der Öffentlichkeit anlächelt, gilt als Kurva (Hure). Das gilt selbst in Dienstleistungsberufen wie bei einer Kellnerin. Selbstverständlich nicht in gehobenen 4 und 5 Sterne Hotels, wo internationale Gepflogenheiten herrschen, aber wer in Osteuropa mal in ein billiges Cafe oder ein ländliches Gasthaus geht, wird das schnell bemerken. Das gilt übrigens nicht nur für Ausländer: Die Kellnerin wird den Landsmann genauso schroff behandeln, das darf man nicht persönlich nehmen. Auch sonst wird in der Ehe wenig gelacht.

Willig: Sex ist (ausgenommen im christlichen Polen) keine besonders große Sache. Wer einen Freund hat, schläft mit ihm. Ein Mann braucht das. Keine Frau fühlt sich deswegen „benutzt“.

Familiär/Materialistisch/Wenig hypergam: Diese 3 Eigenschaften fasse ich zusammen, da Sie miteinander in Beziehung stehen. In Osteuropa gibt es kein ausgeprägtes Sozialsystem: Ausgenommen von ein paar 60+ Leuten trauert keiner dem Kommunismus hinterher, dem Staat wird grundsätzlich misstraut, Steuern zu hinterziehen ist „oberste Bürgerpflicht“ und gesellschaftlich keineswegs verachtet. Das Sozialsystem ist (wie früher bei uns) die eigene Familie – man hilft, also Leuten, die man kennt. Natürlich gibt es dann auch Hierarchien und ein junges Familienmitglied hat sich einem älteren unterzuordnen – Selbstverwirklichung ist kein Thema. Nachdem Frauen jetzt nur „weibliche“ Tätigkeiten ausüben, ist es mit Geldverdienen und Selbsterhaltung nicht weit her. Das Geld muss der Mann heranschaffen, die Frau gibt es aus (das ist wohl überall auf der Welt so). Deshalb ist es für eine Frau sehr wichtig, dass der Mann langfristig das Leben sichern kann. Ob er jetzt besonders schön ist oder sie ihn besonders liebt, ist zweitrangig. Dafür ist der gesellschaftliche Druck, bei einem ausgesuchten Partner zu bleiben sehr hoch – es gibt also wenig Hypergamie (im Sinne von „ich tausche meine Partner wie die Unterhosen, wenn etwas besseres daherkommt“). Eine Frau verlässt ihren Mann allerhöchstens, wenn er ein Alkoholiker ist, sie schlägt oder sich sonst strenge Verfehlungen geleistet hat. Umgekehrt auch: Ein Mann darf seine Frau nur verlassen, wenn sie die Kinder vernachlässigt oder eine ganz wilde SChlampe ist. Sonst bleibt man zusammen, auch wenn da kein Funken Liebe mehr vorhanden ist. „So ist das Leben eben“ wird ihnen jede ältere Slawe bestätigen.

Was können wir daraus lernen?
Nun, es bleibt festzuhalten, dass eine Familienbindung in Osteuropa deutlich stärker vorhanden ist, Fehlanreize wie gerichtlich einklagbarer Ehegattenunterhalt ist kaum durchzusetzen. Ein Mann, der also von der Weitergabe seiner Gene träumt und Verheiratetsein als oberstes Lebensziel ansieht, wird IN OSTEUROPA sicher glücklicher als im Westen. Ich betone das „IN OSTEUROPA“, da es nichts nützt, sich eine Frau aus dem Osten zu importieren, sie wird viel Heimweh haben und dann möglicherweise den Verlockungen westlicher Scheidungsgesetze erlegen sein: Dann heißt es zahlen, obwohl die Frau einen verlässt, und lieber wieder im Osten bei ihrem Clan hockt. In Osteuropa ist es jedoch sehr schwer gutes Geld zu verdienen, als Unternehmer möglicherweise, wobei das im Ausland immer mit Risiken behaftet ist.

Interessant kann es für Männer sein, die in einer größeren Firma tätig sind und als gutbezahlter Expat ins Ausland geschickt werden. Das will meist keiner machen, darum wird es ganz gut bezahlt. Wenn dieser sich dann dort langfristig etwas aufbaut, wird er eine gute Auswahl knackiger Damen vorfinden. Die Golddiggerinnen kann man schnell aussortieren, denn die wirklich brauchbaren Frauen nehmen einen in die Familie mit und stellen dich den Eltern und Großeltern vor, eine Golddiggerin macht das nicht.

Für einen MGTOW ist das natürlich trotzdem keine Option, denn du bist auch in Osteuropa nicht frei in deinen Entscheidungen: Alles rund ums Haus und Budget betreffend entscheidet deine Frau, alle größeren Entscheidungen müssen mit dem Ältestenrat abgestimmt werden und du musst natürlich viel von deinem Geld für unnötigen Tand ausgeben. Dafür bekommst du eine stabile Familie und regelmäßig Sex. Für Familienmänner ist es also eine Option, wenn sie die Rahmenbedingungen vorfinden und Gefallen daran finden, in Osteuropa zu leben (dort gibt es auch schöne Flecken).

Hinweis: Zum Heiraten nicht geeignet.
Hinweis: Zum Heiraten nicht geeignet.

Checkliste für die Eheschließung

Ist er jetzt vollends durchgeknallt? Tipps zum Heiraten in einem MGTOW-Blog? Prüfen wir die Fakten: Die meisten Menschen heiraten zumindest 1x im Leben, mehr als die Hälfte aller Ehen wird geschieden – man könnte auch sagen: Der häufigste Scheidungsgrund ist immer noch die Eheschließung.

Meine Meinung und die aller MGTOWs zum Thema Eheschließung ist bekannt, aber es gibt immer noch einige unbelehrbare Männer, die es aufgrund von emotionaler Verwirrung und partnerschaftlichem Druck trotzdem wagen. Außerdem möchte ich nicht ausschließen, dass es auch glückliche Ehen gibt.

Die folgende Checkliste ist daher nicht als Garantie zu verstehen, dass die Ehe hält – sondern als Garantie, dass die Ehe nicht halten wird, wenn die folgenden Punkte nicht erfüllt sind.

1. Die Beziehung zwischen den zukünftigen Eheleuten dauert schon mindestens 3 Jahre

Die extreme Verliebtheit (in Fachkreisen Limerenz) ist abgeklungen, sämtliche neurobiologischen Botenstoffe sind laut aktueller Forschung wieder auf einem normalen Level. Ein Mann kann also zumindest einigermaßen rational entscheiden. Bei weniger als 3 Jahren Beziehung besteht erhöhtes Risiko. Ein echter MGTOW entscheidet rational und damit gegen die Ehe.

2. Lebensziele und Werte stimmen überein

Wollen wir ein Kind und wenn ja, wie viele? Wie soll es beruflich aussehen? Wie flexibel will ich sein was Wohnsitz und Beruf angeht? Jede Ehe ist ein Kompromiss, den hauptsächlich der Mann eingehen muss, da er im Scheidungsfall blöd da steht und daher nachgeben wird. Wenn ein Mann also wirklich heiraten will, dann muss er dieselben Lebensziele wie seine zukünftige Ehefrau haben. Ein echter MGTOW weiß das und möchte sich nicht einschränken.

3. Der Sexualtrieb des Mannes ist niedrig und abnehmend, er hat keine unerfüllten sexuellen Phantasien

In der Ehe sind sexuelle Höhenflüge und Steigerungen gegenüber dem vorehelichen sexuellen Erleben realistischerweise nicht zu erwarten. Regelmäßiger Sex ist aber eine der Hauptmotivationsfaktoren des Mannes. Wer hier hohe Ansprüche hat, wird in der Ehe kaum glücklich. Ein echter MGTOW hat mit einem ausgeprägten Sexualtrieb genauso Probleme.

4. Die Hypergamie der Frau ist gering

Jede Frau ist zu einem gewissen Grad hypergam, das ist der Selbsterhaltungstrieb der Natur und im Prinzip nichts anderes wie der Wunsch des Mannes, eine attraktive Frau zu haben. Es ist realistisch, dass die Ehefrau im Verlauf der Ehe einen anderen Mann kennenlernen wird, der eine „noch bessere Partie“ ist. Ist die Hypergamie zu ausgeprägt, wird sie ihren Mann verlassen. Ein echter MGTOW geht nicht mal das geringe Risiko ein.

 

Wenn alle diese Vorbedingungen erfüllt sind und man kein MGTOW ist, kann man es ja versuchen, wenn man verspricht, nach der Scheidung nicht zu jammern 🙂

Man könnte einen MGTOW auch so definieren: Ein MGTOW ist ein Mann, der dem Sex nicht die höchste Priorität in seinem Leben einräumt (und damit ist er eine Minderheit).

Wenn du  Unrecht hast und nichts sagst, bist du weise - Wenn du Recht hast und nichts sagst, bist du verheiratet.
Wenn du Unrecht hast und nichts sagst, bist du weise – Wenn du Recht hast und nichts sagst, bist du verheiratet.

 

Die wichtigste finanzielle Entscheidung im Leben eines Mannes… (Briffaults Gesetz)

…ist die Wahl der Partnerin.

Das Leben ist ein Casino: Langfristig verlierst du.

Egal, welche Frau du heiratest, über kurz oder lang wird es ein finanzielles Verlustgeschäft im Vergleich zum Singledasein. Wenn jetzt der Einwand kommt, dass es auch reiche Frauen und arme Männer gibt: Kennst du PERSÖNLICH (und nicht über irgendeine Mediengeschichte, deren Wahrheitsgehalt du nicht prüfen kannst) irgendeinen Mann, der von einer Beziehung bzw. nachfolgenden Trennung finanziell profitiert hat? Zur weiteren Einschränkung: Es muss auch legal gewesen sein: Mord mit Lebensversicherung abkassieren oder Heiratsschwindlerei zählen nicht. Wenn ja, dann bitte ich um einen Kommentar unter dem Beitrag.

Apropos Heiratsschwindler: Wenn das eine Person ist, die einer anderen Person eine schöne gemeinsame Zukunft verspricht, um verschiedene Vorteile zu erlangen – warum zum Teufel stellt man sich dann üblicherweise einen Mann als Täter vor? Ist nicht jede Frau, die vor der Ehe im Bett eine Granate ist und nach der Hochzeit permanent Kopfweh im Schlafgemach hat per Definition eine Heiratsschwindlerin?

Wenn Frauen nicht existieren würden, hätte das ganze Geld der Welt keine Bedeutung (darüber muss man etwas länger nachdenken, um die große Bedeutung dieser Aussage vollinhaltlich zu erfassen)

Übrigens kenne ich tatsächlich einen Mann der reich geheiratet hat und die Familie der Frau hat ihm das Startkapital für ein Unternehmen mit jetzt 15 Mitarbeitern zur Verfügung gestellt. Seine Frau behandelt ihn von oben herab, sein Schwiegervater (der mit dem Geld) sieht ihn als Untermenschen und er selbst hält den Tag nur mit mindestens 2-3 Spirituosen durch. Würde er sich scheiden lassen, bekommt alles die Frau. Der Preis für diesen temporären finanziellen Vorteil ist also auch extrem hoch und darum zählt dieses Beispiel für mich nicht.

Entscheidender ist oft die Frage nach dem Warum: Warum kosten Frauen Geld? Weil sie laut Briffaults Gesetz eine Beziehung mit einem Mann nur dann eingeht, wenn es für sie von Vorteil ist. Dadurch kommen nur Beziehungen zustande, die der Frau (zumindest von der Absicht nach) nutzen.

Man kann natürlich einwenden, das ein Mann ebenfalls so agiert, schließlich ist sein Nutzen der Sex – er geht also nur eine Beziehung mit einer Frau ein, wenn er sie für sexuell attraktiv hält und darum findet dann der Gütertausch (finanzieller Vorteil gegen sexuelle Befriedigung) statt. Trotzdem ändert das nichts daran, dass eine Frau dann Geld kostet (bzw. der dadurch erlangte Sex Geld kostet).

Wichtig in diesem Zusammenhang: Der von Männern angestrebte Nutzer ist der eines Depreciating Assets und wird durch westliche Ehegesetze im Vergleich zu einem freien Markt noch verstärkt. Damit meine ich, dass ein Depreciating Asset üblicherweise ohne große Transaktionskosten abgestoßen werden kann, da der Wertverlust die Kosten über den Zeitverlauf sowieso schon inkludieren. Wäre das mit Frauen auch so, dürfte eine Scheidung nur geringe einmalige und vor allem keine dauerhaften Kosten verursachen.

Zusammengefasst: Männer verlieren durch eine Beziehung mit einer Frau dauerhaft und langfristig Geld. Damit wir trotzdem diese Entscheidung treffen, müssen also andere Benefits für uns gelten, denn so blöd sind wir nun auch wieder nicht. Die Frage ist nun bei nüchterner Betrachtung: Stehen Aufwand und Ertrag in einem attraktiven Verhältnis? Die Beurteilung obliegt jedem Einzelnen und ist so schwer, weil Aufwendungen und Nutzen sich über den Zeitverlauf ändern, Kosten (ähnlich wie beim Bau und Erhalt einer Immobilie) oft nicht vollständig einkalkuliert werden und (ebenfalls wie bei einer Immobilie) durch Emotionen unser Blick getrübt wird.

Unser Leben ist kurz und wir Nicht-Buddhisten leben nur einmal: Erlauben wir uns also eine solch unromantische Betrachtungsweise unserer wichtigsten finanziellen Entscheidung im Leben.

Warum Männer heiraten

Achtung! Der folgende Beitrag ist für Romantiker nicht geeignet und kann Spuren von Zynismus enthalten.

Wichtig: Die angegebenen Gründe gelten zum Zeitpunkt der Eheschließung; dass es danach völlig anders aussehen kann und die Gründe hinfällig sind, ist einem weitsichtigen Mann bewusst. Aber wer weitsichtig ist, heiratet ja nicht.

Man(n) hat großartigen Sex und will diesen dauerhaft beibehalten

Sogar der Dümmste weiß, dass Sex in der Ehe nachlässt oder gar vollständig zum Erliegen kommt. Das ist in etwa so, als ob man in seinen Zwanzigern hervorragenden Sex mit einer Prostituierten hat und ihr deshalb einen lebenslangen Dauerauftrag einrichtet.

Alle um einen herum tun es

So ab Mitte/Ende Zwanzig fangen alle zu Heiraten an, man ist zu diversen Hochzeiten eingeladen und muss aufpassen, dass die erwarteten Geschenke, den Wert des oft mittelmäßigen Essens nicht überschreiten. Besonders schlimm sind jene Hochzeiten, wo man Bargeld mitbringen muss, damit die Kreditraten der Einfamilienhütte beglichen werden können.

Man will, dass sein Fleisch & Blut weiterlebt

Wenn das wirklich die Motivation ist, geh doch zu einer Samenbank und spende dein Sperma! Aber pass auf, manchmal ist auch dadurch schon Unterhaltspflicht entstanden

Ich will im Alter nicht alleine sein

Kleines Experiment: Gehe ich ein Altersheim und schau, wer da aller so alleine herumsitzt – kleiner Tipp: Der Großteil derer war verheiratet und hat Kinder. Wer übrigens eine interessante Persönlichkeit ist, sitzt sowieso nicht alleine herum – und den anderen hat Heiraten auch nix gebracht.

Ich brauche einen Nachfolger für mein Familienunternehmen

Zugegeben, ein sehr ausgefallener Wunsch. Unternehmen kommen und gehen, wer weiß ob in 20, 30 Jahren das Unternehmen noch besteht. Und selbst wenn: Vielleicht wollen die Kinder die Nachfolge gar nicht.

Meine Freundin wünscht es sich so sehr

Gratulation, mit der Einstellung kannst du dich gleich erschießen – Frauen werden ständig einen Wunsch haben und du wirst nicht alle erfüllen können. Und dann? Was willst du eigentlich?