Sexualtrieb im Zeitraffer – die weibliche Perspektive

Kindergarten: Die Buben wollen beim Puppenspielen nicht mitmachen, sind aber sonst ganz nett.

Grundschule:
Buben sind blöd.

Frühe Teenagerzeit: Oh mein Gott, der XY (Sänger/Schauspieler/etc. im Alter von 17-25 Jahren, der vorzugsweise mit nacktem Oberkörper zu sehen ist) ist ja sooo süß! Was würde ich für eine Nacht mit dem geben! Die Jungs in meiner Klasse sind total unreif, igitt.

Mittlere Teenagerzeit: Mein Freund ist 5 Jahre älter, hat ein Auto und viel Geld! Wir vögeln oft miteinander – die Jungs in meinem Alter sind völlig uninteressant.

Späte Teenagerzeit: Die alten Typen sind nur an meinem Körper interessiert. Dafür sollen diese Arschlöcher ordentlich blechen. Die 40jährigen sind besonders notgeil, da sie so alte zerknitterte Ehefrauen haben – die lassen besonders viel springen.

Frühe 20er (nur akademisches Umfeld): Frauen sind die besseren Menschen – schöner, klüger und intelligenter. ICH werde eine große Karriere machen. An Männern habe ich undendlich viel Auswahl, ich probiere die mal durch – der temporär Beste darf sich mein „Freund“ nennen.

Mittlere 20er: Irgendwie klappt das mit der Management-Karriere nicht, schuld ist die „gläserne Decke“ des Patriarchats. Ich werde mir einfach einen von den oberen Managern angeln, das wird mein Karriereturbo!

Späte 20er/Anfang 30er: Diese Manager-Arschlochtypen wollen maximal vögeln, diese ganze Berufsscheiße kotzt mich nur noch an. Meine beste Freundin ist jetzt Mutter, die kleine ist ja soooo süß! Die haben auch ein schönes Einfamilienhaus am Stadtrand. Sowas will ich auch – ich brauche einen Mann, der genug verdient, aber sonst sich mir unterwirft. Der X aus meiner früheren Klasse, der immer so pickelig war, der ist jetzt Ingenieur bei einem großen Konzern und hat ein schönes Auto, den könnte ich eigentlich mal auf Facebook anschreiben…

Mitte 30er: Der X ist jetzt mein Mann, ich bin Mutter, das Haus ist brandneu. Eigentlich sollte ich glücklich sein, wenn der X nicht so ein Loser wäre – aber er bringt genug Geld heim, ein Zimmer im Keller reicht ihm und sonst hält er die Klappe.

Späte 30er: Der X dieser Arsch, hat der tatsächlich eine Affäre mit einer 20jährigen. Und er meint, dass wäre sein gutes Recht, nur weil er die Liebesschwüre von meinem brasilianischen Fitnesstrainer gelesen hat und wir seit Monaten keinen Sex mehr hatten (gottseidank, dieses Orgasmus vortäuschen, damit er endlich aufhört, ist scheißanstrengend). Ich will die Scheidung, das wird er büßen! Das Haus, das Kind, alles meins. Wenigstens verdient er gut, dann brauche ich nicht zu arbeiten.

Hinweis: Aufgrund mangelnder weiblicher Geschlechtsteile ist diese Darstellung reine Fiktion, Zufälligkeiten mit einer Vielzahl an Vertretern der weiblichen Spezies sind aber durchaus beabsichtigt.

Sexualtrieb im Zeitraffer

Kindergarten: Die Mädchen sind ein bisschen komisch mit dem ganzen Puppenspielen aber sonst ganz nett.

Grundschule: Mädchen sind blöd.

Frühe Teenagerzeit: Oh Mann, warum wachsen überall die Brüste? Und die Hüften und im Sommer der Bikini. Ich muss mir täglich einen von der Palme wedeln, um überhaupt noch einen klaren Gedanken fassen zu können!

Mittlere Teenagerzeit: Warum verarschen die mich bloß? Warum kriege ich keine ab? Warum stehen die nur auf ältere Typen? Aber ich gebe nicht auf, ich suche mir ein Mauerblümchen, dem kann ich wenigstens meine Zunge in den Mund stecken und den Busen massieren.

Späte Teenagerzeit: Endlich komme ich zum Stich! So viel Aufwand habe ich reingesteckt, um endlich mal Vögeln zu dürfen. Den Aufwand war es zwar nicht wert, aber geil war es. Wann darf ich endlich das nächste Mal? Ich könnte jeden Tag 3x – problemlos.

Frühe 20er (nur akademisches Umfeld): Nachdem die Frauen eh schon alle wild herumgevögelt haben, komme ich jetzt auch mal dran, weil ein weiterer Stecher macht für sie das Kraut nicht fett, aber ich gebe alles darum. Es fällt mir mittlerweile relativ leicht, eine rumzukriegen (entsprechenden Aufwand, tw. finanziell, vorausgesett). Da die Mädels alle dank Feminismus von der Powerfrau-Karriere träumen, ist die Sorge vor einer Schwangerschaft gering, das Thema Kind ist weit weg. Eigentlich die beste Zeit im Leben eines Mannes, was den Sex betrifft – aber das weißt du zu dem Zeitpunkt noch nicht. Ich vögele mehrmals die Woche, manchmal mehrmals täglich.

Mittlere 20er: Ich bin schon ganz müde, von den zahlreichen Hochzeitseinladungen. Naja, man kann dort immer Frauen kennenlernen. Aber irgendwie haben sich die Themenkreise gewandelt: Da wird soviel von Hausbau und Familie geredet, so ganz langweilige Themen halt. In meinem Freundeskreis sind schon manche unfreiwillig Vater geworden, da muss ich jetzt auch etwas aufpassen. Ich vögele ein paar Mal pro Woche.

Späte 20er/Anfang 30er: Ich trage keinen Ehering, das fällt allen Frauen, die ich kennenlerne, sofort auf. Wenn ich von meinem gutbezahlten Job  erzähle, beugen die sich mit dem Dekolleté immer etwas weiter vor. Frauen sind echt einfach zu durchschauen, langweilig irgendwie. Zum Sex geht es geschwind, die meisten Frauen fragen gar nicht mehr viel nach verhütung, komisch. Ich vögle ab und ab mal, irgendwie ist es fade geworden.

Mitte 30er: Die Hochzeitseinladungen bleiben aus – es heiratet keiner mehr, aber die Scheidungswelle hat begonnen. Die Frauen steigen mittel bis gut und sehr gut aus, manche Männer kommen mit einem blauen Auge davon, andere sind echt im Arsch daheim. Gut, dass ich dieses Ehezeugs nicht probiert habe. Die einzigen Frauen, die mich jetzt noch als Versorger in Betracht ziehen, sind die Übriggebliebenen. Wenn ich mir diese Damen so ansehe, brauche ich kein Vögeln mehr, ab und zu ein Porno tut es auch.

Späte 30er: Meine Freunde haben früher immer erzählt, welche geilen Hasen sie gerade abgeschleppt haben. Mittlerweile erzählen sie mir nur mehr, an welcher Wunscherfüllung der Kindesmutter sie gerade arbeiten. Oft kommt der Satz „Du kannst das nicht verstehen, du hast ja keine Kinder“. Mein Bekanntenkreis besteht fast nur noch aus Kinderlosen, der reproduktive Teil der Bevölkerung hat sich in seine kreditfinanzierten Eigenheime zurückgezogen.

Weiter bin ich noch nicht, vielleicht aktualisiere ich diesen Post ja in ein paar Jahrzehnten…

Männer werden nicht erwachsen - wir wechseln nur die Flaschen
Männer werden nicht erwachsen – wir wechseln nur die Flaschen

Red-Pill-Kindererziehung: Der Fischer und seine Frau

Wer rechtzeitig die rote Pille geschluckt hat, hat keine Kinder – aber im Bekannten- und Verwandtenkreis gibt es durchaus noch Nachwuchs. Ich danke (sogar als Agnostiker) dem Herrn dafür, keine zu haben – Geschrei, Exkremente und Sorgen werden durch ein Kinderlachen für mich nicht aufgewogen.

Nun sind diese Kinder in eine Welt geboren, die sich immer schneller dreht und die es in der Zukunft aufgrund globalisierter Konkurrenz einerseits und linksgrüner Indoktrination westlicher Prägung andererseits nicht besonders einfach haben werden. (Ich hatte eine schöne Kindheit, aber heute möchte ich kein Kind mehr sein.)

Da ich aber nicht herzlos bin, möchte ich den kleinen Rackern eine kleine, rote, kindergerechte Pille mitgeben: Das Märchen „vom Fischer und seiner Frau“. Die Geschichte hat mich als Kind schon fasziniert und war wohl der MGTOW-Grundstein.

Kurze Zusammenfassung: Ein Fischer wohnt mit seiner verheirateten Frau in ärmlichen Verhältnissen, er selbst ist zufrieden, die Frau nicht. Durch Zufall trifft er einen verwunschenen Prinz in Fischgestalt und seine Frau drängt ihn, sich eine schöne Hütte zu wünschen. Doch die Hütte ist nicht genug, es muss dann nach kurzer Zeit ein Schloss sein, danach will sie König werden und so weiter. Sie treibt es auf die Spitze und zum Schluss landet das Paar wieder in der armseligen Hütte als Strafe für die weibliche Gier und permanente Unzufriedenheit. (Ganze Geschichte hier:  https://de.wikipedia.org/wiki/Vom_Fischer_und_seiner_Frau )

Dieses Märchen gibt es als DVD, Hörbuch und natürlich auch gedruckt und es ist recht unbekannt – die Chance, dass man es einem Neffen o.ä. schenken kann, ohne  dass die leibliche Mutter Verdacht schöpft, ist also ziemlich gut.

Ein nettes Element der Erzählung ist auch das Wetter: Je mehr die Frau sich wünscht, desto schlechter wird das Wetter und dadurch wird der Job des Mannes immer härter und gefährlicher. Eine schöne Parallele zur heutigen Zeit: Das Passivreihenhaus mit Leasing-SUV davor für die Frau verdammt den Mann zu immer aufreibenderer beruflicher Tätigkeit und sobald ein Wunsch erfüllt ist, steht schon der nächste vor der Tür.

Die Geschichte bringt (männlichen) Kindern subtil bei, auf die richtigen Signale zu achten ohne belehrend zu sein – sie könnten es in dem Alter sowieso noch nicht verstehen.

Lukas Graham: 7 years – ein Blue-Pill-Ärgernis

Seit Herbst letzten Jahres nervt mich ein im Radio immer wieder gespieltes Lied des dänischen Sängers Lukas Graham. Es ist ein erbärmliches Gejaule und der Text ist leider allzugut verständlich, was für noch mehr Ohrenkrebs sorgt.

Kleine Warnung: Der etwas dickliche Däne mit wenig attraktiver Figur tritt darin sitzend mit nacktem Oberkörper auf! (Er wird mal ein guter Versorger, wenn der den gesungenen Kram zu lange glaubt)

Es geht darum um Tipps, die ein junger Mann von seinen Eltern bekommt, die volle Kanone Blue-Pill sind und die sich als goldrichtig erweisen:

Mit sieben Jahren rät ihm die Mutter sich Freunde zu suchen, sonst wird er einsam bleiben
So etwas nennt man Projektion – Frauen (also jenes Geschlecht, das sehr stark von sozialer Bestätigung abhängig ist) fürchten die Einsamkeit, da die meisten keine tiefschürfenden Interessen oder Hobbies haben. Ein einigermaßen intelligenter Mann findet hingegen immer eine Betätigung. Abgesehen davon: Der Rat ist dämlich – Freunde findet man von selbst, wenn man kein totaler Arsch ist. Von denen, denen man hinterherläuft, wird man nur ausgenutzt werden. Also sei einfach ein fairer Typ, dann schließen sich die Freundschaften von selbst.

Mit elf Jahren rät ihm der Vater sich eine Ehefrau zu suchen, sonst wird er einsam bleiben
Danke dafür, Daddy! So ein Trottel. Ein Mann definiert sich über Fähigkeiten und Interessen, nicht über eine Frau. Von denen, denen man hinterherläuft, wird man nur ausgenutzt werden.

Mit dreißig Jahren hat seine Frau ihm Kinder geschenkt, damit er ihnen Lieder vorsingen kann
Im Amerikanischen gibt es den guten Spruch: „It is not your girl, it is just your turn!“, also übersetzt gesagt: Es ist nicht deine Frau, du bist nur (eben gerade jetzt) am Zug. Dazu kommt: Eine Frau schenkt einem keine Kinder, sonst würden die Kinder wohl bei einer Scheidung automatisch dem Mann zugesprochen werden…

Bald ist er sechzig Jahre alt, wird er viele Kinder haben, die sich um ihn kümmern?
Ich sage nur: Die Altenheime sind voll mit einsamen Personen, die alle Kinder haben. Abgesehen davon: Kinder in die Welt zu setzen, damit die sich um einen kümmern / man später nicht allein ist, ist selbstsüchtig und sonst nichts.

Also liebe Radiosender: Verschont uns mit diesem erbärmlichen Müll!

Hilfe, ich schwimme im Geld!

Frauen und Geld haben eines gemeinsam: Je mehr man davon hat, desto uninteressanter wird es – oder umgekehrt: Wenn man zuwenig davon hat, dann dreht sich nur alles darum. Wenn der Kontostand mal fünfstellig wird, wird man entspannt, ab einer sechsstelligen Zahl geht’s sogar sehr relaxed zu. Wobei nicht nur der Stand zählt, sondern vor allem die monatliche Kostensituation:

Hilfe

Als unverheirateter Mann in der Blüte seines Lebens ohne finanzielle Verpflichtungen und Kinder und einem erfolgreichen Beruf in der Selbständigkeit verdiene ich mehr Geld als ich (für mich) ausgeben kann. Mein Bruder mit Kredithütte, einem Kind, zweitem Kind in der Mache und einer Frau, die seit der Geburt des ersten Kindes keine Anstalten mehr zeigt, einen Teil des Familieneinkommens zu erwirtschaften (stattdessen sind die Ansprüche gestiegen, regelmäßige Wellnessurlaube mit Kindbetreuung zur Erholung von der schweren Last der Mutterschaft gehören jetzt an die Tagesordnung) – der verdient am Papier sogar mehr und es bleibt ihm nichts.

Der Ferrari

Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, was ich mit dem Geld anstellen soll. Mein Plan: Solange mir meine Arbeit Spaß macht, mache ich es noch. Und wenn sie mir mal keinen Spaß mehr macht, dann bin ich halt Privatier. Man könnte jetzt einwenden: Dann kauf dir halt einen Ferrari von dem Geld. Mein Problem: Jeder Euro ist selbst erarbeitet, nichts geerbt oder geschenkt bekommen, keine Scheidungsabfindung und kein Lottogewinn. Jeder Euro war daher mit Aufwand verbunden und darum wird er von mir auch wertgeschätzt. Wenn ich mir jetzt einen Ferrari kaufe, dann habe ich die ersten Wochen ein breites Grinsen im Gesicht. Dieses Grinsen geht ein wenig zurück, wenn ich mit dem 100 EUR Schein an der Tankstelle die letzten 400 Kilometer bezahle und dieses Grinsen verschwindet, wenn ich an den Öl- und Zahnriemenservice denke, der regelmäßig ansteht und der mir nichts bringt, außer, dass das Auto weiterhin betriebsbereit ist. Wenn man das Auto irgendwo parkt, muss man immer Angst haben, dass einem ein Sozialneider den Lack zerkratzt. Kurzum: Ich bin zu rational – der Gewinn durch ein geiles Fahrverhalten, betörenden Sound und großartige Ledersitze hält nicht so lange an und ist nicht soviel wert, wie die Verpflichtung, das Auto zu erhalten und der mögliche damit verbundene Ärger. Ein Ferrari ist nur etwas für Leute, die das Geld nicht durch eigene Arbeit erhalten haben und die dann nicht bei den damit verbundenen Aufwendungen diese in Relation mit dem Auwand, das Geld zu beschaffen, in Relation setzen.

Früher war alles besser

Jeder kennt den Spruch: In den 70er und 80er Jahren konnte ein fleißiger Handwerker als Alleinverdiener eine Familie erhalten und noch ein Haus bauen. Davon sind wir mittlerweile weit entfernt. Womit hat das zu tun? Es gibt wie immer mehrere Effekte: Einerseits gibt es weniger Erarbeiter und mehr Empfänger – heutzutage sind weniger als die Hälfte der Bevölkerung erwerbstätig und steuerpflichtig. Wenn wir dann noch die Beamten etc. abziehen, die zwar auch eine Leistung erbringen, aber diese ja trotzdem von den Anderen bezahlt werden muss, kann man schon mal annehmen, dass ca. 25% der Bevölkerung den ganzen Laden am Laufen halten. Also 1 produktiver, schlauer, fleißiger Mensch ernährt 3 weitere – und das im Schnitt! Wenn der jetzt zuhause noch Frau und Kind sitzen hat, dann ist es für ihn persönlich eine noch schlechtere Bilanz. Dieser Effekt ist uns meist nicht so bewusst, da wir mit einer Vielzahl von Abgaben, Steuern, Förderungen, Zuschüssen usw. ein ewiges Hin und Her an Geldtransfers haben, bei denen am Ende immer weniger überbleibt (quasi wird Wasser von verschiedenen Eimern umgefüllt und überall fallen ein paar Tropfen raus und am Ende wunder man sich dann).
Der nächste Effekt ist natürlich die Globalisierung: Mehr Menschen und ein offener Wirtschaftsraum bedeuten mehr Angebot an menschlicher Arbeitsleistung wodurch der Preis sinkt. Aber: Fast jeder Mensch hat ein Talent. Mit diesem Talent und dem notwendigen Einsatz kann man auch heute noch gutes Geld verdienen, vielleicht nicht im Umkreis von 10km, wo man aufgewachsen ist – aber aus der Komfortzone muss man zuerst sowieso mal raus, wenn im Leben was weitergehen soll.
Und der dritte Punkt: Durch den technischen Fortschritt, sind viele maschinell hergestellte Produkte deutlich günstiger geworden, durch die Bevölkerungszunahme sind aber die Grundbedürfnisse durch Nachfrage teurer geworden. Zur Veranschaulichung: In den 70ern konnte man viel günstiger wohnen, aber ein Urlaub, ein Fernseher und eine Waschmaschine habe ein viel größeres Loch ins Budget gerissen. Der schlaue Mann adaptiert daher: Jene Dinge, die teurer werden (Grundbedürfnisse), werden kostenmäßig optimiert; dann bleibt genug über für den Luxus, der das Leben wirklich versüßt.

Grundbedürfnisse kostenoptimieren

Wie soll das gehen? Soll ich im Pappkarton hausen und mich aus Mülltonnen ernähren? Natürlich nicht. Aber nehmen wir wieder das Beispiel mit dem Handwerker aus den 70ern her: Der konnte Frau und Kinder ernähren und das Haus bauen (Nahrung, Wohnraum = Grundbedürfnisse). Luxusurlaube, mehrere Fernseher, etc. hatte er nicht – genau das wird unter den Tisch fallen gelassen, wenn dieses Beispiel kommt.
Der moderne Mann folgt MGTOW, hat keine Frau und keine Kinder – also werden die Grundbedürfnisse schon mal deutlich geringer ausfallen, denn alleine braucht man viel weniger Wohnfläche und Nahrungsmittel. Ein Mann alleine, der in seinem Job gut ist, verdient locker mal 30.000 EUR netto im Jahr, da bleibt genug übrig für die Luxusgüter, wie Urlaube, Technikspielereien, etc. – was einem halt gefällt.

MGTOW ist also auch eine Folge der konsequenten Umsetzung des homo oeconomicus.

Verkehrte Welt

Stell dir eine Welt vor, in der bei einer Schwangerschaft das Kind rechtlich dem Vater gehört. Bei einer Abtreibung wird die Frau unter Mordanklage gestellt, denn es ist sein Kind, sein von ihm gezeugtes Leben.

Wenn ihr Mann keine Lust mehr auf sie hat, dann wirft er sie einfach raus und sie kann sehen wo sie bleibt – und er nimmt sich eine Jüngere, die ihm besser gefällt. Die Kinder bleiben natürlich bei ihm, es sind ja seine. Das ist völlig klar und von der Gesellschaft so festgelegt.

Außerdem muss sie ihm dann natürlich regelmäßig Geld zukommen lassen, für ihn, die Kinder und auch die neue Freundin, damit diese ein möglichst sorgenfreies Leben führen können. Auch das ist völlig klar, schließlich war sie an der Schwangerschaft ja maßgeblich beteiligt und muss endlich mal Verantwortung für ihr tun übernehmen.

Sollte sie nicht in der Lage sein, das geforderte Geld regelmäßig aufzutreiben so wird sie gepfändet und ihr Handeln mit Gefängnis bedroht.

Falls sie darüber in Wut gerät, dann kann der Mann sie der Polizei melden und sie erhält ein Kontaktverbot. Die regelmäßigen Zahlungen sind davon unberührt, schließlich sind sie in der vergangenen Schwangerschaft begründet.

In dieser Welt fragen sich alle Männer, wo die guten Frauen abgeblieben sind und warum die Männer so schwer einen Partner zum Heiraten finden.

Inspiriert von: http://www.mgtowhq.com/viewtopic.php?f=18&t=14160#p163602