Milky Ribbon Campaign: Gesellschaftliche Unterstützung für Betroffene von F52.7 nach ICD-10

Der Milky Ribbon steht für Verständnis, Unterstützung und Menschlichkeit
Fast jeder Mann ist in seinem Leben zumindest zeitweise (manche auch permanent) von F52.7 nach ICD-10 Klassifizierung betroffen, in Medizinerkreisen als Hypersexualität bezeichnet, der Volksmund nennt diese schwerwiegende, das Leben stark zeichnende Krankheit auch lapidar und geringschätzig „männliche Geilheit“.

Während bei Frauen Nymphomanie einen unterhaltsamen Aspekt durch die Gesellschaft anerkannt bekommt, ist ein unter Hypersexualität leidender Mann, jemand der sich nicht im Griff hat – etwas was man einem/einer SpastikerIn bezüglich seiner Ticks beispielsweise niemals unterstellen würde.

Der unserer Gesellschaft innewohnende Neidfaktor ist dabei nicht zu unterschätzen: Alfred Charles Kinsey, der Herausgeber des Kinsey-Reports hat Hypersexualität ironisch so definiert, dass jeder darunter leidet, der mehr Sex hat als man selbst.

Hypersexualität führt zu drastischen sozialen Folgen in Beruf, Gesellschaft und Familie.

Hypersexualität führt zu eingeschränkter Handlungsfähigkeit bzw. zu für sich selbst nachteiligen Handlungen wie Hochzeiten und sonstige rechtlich nachteilige Versprechungen gegenüber anderen Personen und Institutionen.

Leider ist Hypersexualität (zu erkennen unter anderem an einem äußerst kurzen Wikipedia-Artikel) kaum erforscht und dass, obwohl es zumindest temporär Milliarden an Menschen (vorwiegend Männer) betrifft. Eine gesetzlich anerkannte Definition ist dringend notwendig, um in juristischen Belangen allen Beteiligten Rechtssicherheit zu gewähren. Ein erster Startschuss zu Etablierung der F52.7-Forschung wird derzeit von der international hoch anerkannten Peter-North-Stiftung finanziert.

Nun gilt es, die Ergebnisse dieser Forschung in den Gesetzen aber auch im Herzen der Gesellschaft zu verankern. Beziehungen mit an Hypersexualität erkrankten, die einer anderen Person zu einem materiellen Vorteil gereichen, sollten genauso geächtet werden wie der Abschluss von Knebelverträgen mit geistig eingeschränkten Menschen (juristisch korrekt: „eingeschränkte Geschäftsfähigkeit im Zusammenhang mit Geschäften, denen sexuelle Beziehungen zu Grunde liegen“) – in diesem Zustand kann im Zusammenhang mit sexuellen Versprechungen der Betroffene die Folgen seines Handelns nicht hinreichend abschätzen und folglich muss das Rechtsgeschäft als unwirksam klassifiziert und rückabgewickelt werden.

Hypersexualität ist vom Gesetzgeber auf dieselbe Stufe zu stellen wie Spielsucht – in zahlreichen Präzedenzfällen mussten Glücksspielbetreiber den Erkrankten die eingesetzten und verlorenen Beträge zurückerstatten. Da die F52.7-Betroffenen neben finanziellen Einbußen auch mit körperlichen Einschränkungen zu kämpfen haben, ist das das Mindeste, was eine Gesellschaft dieser großen Zahl an Betroffenen zurückzugeben hat.

Überlegenswert wäre auch die Einrichtung einer von einer NGO-geführten Meldestelle, bei der Familienmitglieder, Freunde und Lebenspartner die Betroffenen ähnlich einer Robinson-Liste eintragen können (sowie die Betroffenen natürlich sich selbst). Die rechtzeitige Meldung kann dann bei Eheauflösungen unterhaltsvermeidend zugunsten der Leidenden wirken.

Gerade auch auf dich kommt es an!

Stehen wir auf und zeigen wir Zivilcourage! Es kann nicht sein, dass große Teile der Bevölkerung still vor sich hin leiden, nur weil es zu wenig Verständnis für die Betroffenen gibt, diese ja entweder ausgenutzt oder verspottet werden!

Der milchfarbene Milky Ribbon ist nicht zufällig gewählt: Es ist die Farbe des Lebens, des männlichen Samens – welches bei Betroffenen vom eigenen Körper ungewollt im Übermaß produziert und aufwendig abgeführt werden muss. Der Milky Ribbon schreit in unsere Gesellschaft hinaus: Ich bin mir des milliardenfachen globalen Leids bewusst, ich übernehme Verantwortung für die evolutionäre Weiterentwicklung und habe Verständnis, dass unter gewissen Lebensumständen Menschen Fehlentscheidungen treffen können und trete gegen die Ausnutzung solcher Lebenssituationen aktiv auf! Hypergamie ist keine Entschuldigung für parasitäres Verhalten, gegenüber Menschen, die sich nicht wehren können!

Es ist noch ein weiter Weg im Bereich der Gleichstellung – Männliches Leid wird bereits in der Mitte der Gesellschaft negiert

Der Satisfaktionismus – einem kranken Männerhirn entsprungene dystopische Staatsform

Dass Frauen politisch deutlich weiter links als Männer stehen, ist kein Geheimnis (siehe beispielsweise Artikel in der Süddeutschen). Aber warum ist das so?

Dazu muss man eines wiederholen, was jedem Leser dieses Blogs schon lange klar ist: Männer suchen Sex, Frauen suchen Versorgung.

Der Sozialismus verspricht genau diese Versorgung. Ohne Anstrengung, ohne viel Leistung, bekommt jede(r) gleich viel. Niemand fällt durch den Rost. Wie durch ein Wunder erarbeiten die jeweils anderen den Wohlstand, an dem man selbst partizipiert. Dass das nicht funktioniert, sowohl in der Praxis des Realsozialismus, als auch nach kurzer logischer Überlegung (mit der Frauen oft auf Kriegsfuß stehen, wenn diese mit ihren Gefühlen in Konflikt kommt) tut der Sache keinen Abbruch. Klar, das Versprechen des Sozialismus ist absolut geil! Ich habe selbst das Kapital gelesen, ein in sich schlüssiges Werk. Diese Arschloch-Kapitalisten, die einfach nur die Werktätigen um ihren Anteil betrügen sind schuld – das verteilt man einfach und allen geht es gut. Mit der Realität hat das halt nichts zu tun, der Mensch funktioniert nicht so – Permanente Anstrengung wird nur mit Belohnung aufrechterhalten.

Aber der eigentliche Post soll sich um eine andere Staatsform drehen: Den SATISFAKTIONISMUS. Wenn der Sozialismus den Menschen (v.a. Frauen) Versorgung ohne Anstrengung verspricht, dann verspricht der Satisfaktionismus den Menschen (v.a. Männern) sexuelle Erfüllung ohne Anstrengung.

Dazu werden einfach durch ein staatliches Losverfahren auf Wochenbasis Sexualpartner einander zugeteilt, die miteinander die Nacht verbringen und auch die Pflicht haben, auf die sexuellen Bedürfnisse des anderen einzugehen. Dabei kann jeder Bürger seine Vorlieben dem obersten Zufriedenheitskomitee mitteilen und die versuchen dann jeweils einen Match zu finden – natürlich so gut es geht.

Diese allgemeine sexuelle Zufriedenheit führt zu einer glücklichen Gesellschaft, so das Versprechen. Leider werden die besonders attraktiven Bürger sich dann mit weniger attraktiven ins Bett legen müssen, das ist halt das Opfer für das Vaterland. Viele werden sich ins Ausland verziehen und damit als Volksschädling bewusst das Gleichgewicht der Zufriedenheit stören. Man hat also nicht die Absicht eine Mauer zu errichten, aber ein kleiner Schutzwall hat noch niemandem geschadet!

Mit viel Propaganda wird jedem Bürger klargemacht, dass wir alle schön sind, wenn wir jemanden, der uns zugeteilt wird, den wir nicht attraktiv finden, müssen wir eben an uns arbeiten. Zufälligkeiten mit realem Body-Positivity-Schmarrn rein zufällig!

Um die Zufriedenheit im Bett für die ganze Bevölkerung sicherzustellen, sind umfangreiche Aufzeichnungen und Informationen informeller Mitarbeiter von Nöten. Nur so ergibt sich über jeden Bürger ein Gesamtbild, dass für das kollektive Glücksgefühl unbedingt notwendig ist. Niemand hat hier was zu verbergen, wir sind alle schön! Nur wer dabei nicht mitmacht, sollte in einem Umerzie… äh Positiv-Denken-Kurs die richtige Einstellung trainieren.

Reisen ins prostituierte Ausland sind natürlich untersagt, zu leicht wird einem dort der Kopf verdreht. Sexuelle Rücksichtnahme basierend auf dem Satisfaktionismus-Manifest ist ein Zwangsfach, dass jeder an der Uni zu belegen hat.

Geschlechtliche Beziehungen, die saatlich nicht verordnet wurden, sind zu unterlassen.

Trotz all dieser absolut richtigen und notwendigen Maßnahmen, wird die sexuelle Zufriedenheit sich wohl nicht einstellen. Da hilft es nur, die Maßnahmen zu verschärfen.

Übrigens: Wir Männer sind im Schnitt nicht rechts, wir sind vor allem liberal und Liberalismus ist bei Frauen noch verhasster als eine rechte politische Einstellung.