Den Sozialisten erkennt man am Gebrauch des Passivs

Der gemeine Sozialist ist ein absoluter Teamplayer (T.E.A.M. = Toll, Ein Anderer Macht’s). Bereits Roboter können ohne inhaltliches Verständnis, Texte von Sozialisten anhand der häufigen Verwendung des Passivs fehlerfrei erkennen. Gebräuchliche Formulierungen sind dabei:

  • … muss gemacht werden
  • Eine Regulierung von … wird gefordert

Daneben gibt es natürlich die Möglichkeit des „inhaltlichen Passivs“, also grammatikalisch gesehen kein Passiv:

  • Die Gesellschaft muss…

Allen Formulierungen ist gemein, dass die tatsächliche Umsetzung von einer dritten Person oder noch besser einem Gremium (z.B. dem obersten Sowjet) erledigt werden soll, nie von einem selbst. Dadurch wird beim Empfänger sehr einfach eine Zustimmung erreicht werden, wenn das Ziel allgemein positiv ist und kein Aufwand für einen selbst zu befürchten ist. Das ist natürlich ein Trugschluss, denn jeder Aufwand wird von irgendjemandem bezahlt und bei sozialistischen Lösungen von der Allgemeinheit. Allerdings ist dieser Zusammenhang nicht offensichtlich (das Steuergeld wird genommen und versickert irgendwo).

Dass Passive offenbart sich auch sehr schön in der feministischen Ausdrucksweise:
Gleichstellung: Jemand wird gleichgestellt (er braucht nichts zu machen, da das Ergebnis garantiert wird)
VERSUS
Gleichberechtigung: Jemand hat ein Recht, etwas zu tun (er muss es aber selbst machen, weil nur die rechtliche Grundlage garantiert wird)

Zusammenfassend als Passiv formuliert: Lass dich nicht von sozialistischen Ideen vereinnahmen!

Wie die „clevere Katja“ vom Sozialismus profitieren würde

Die fiktive Figur der cleveren Katja, die sich in Leutnant Dinos Männermagazin einen Manager angelt, zählt zu den bekanntesten Beiträgen. Kurzgefasst: Katja sieht nicht besonders gut aus, aber weiß, wie die Männer ticken: Regelmäßiger Sex, gutes Essen, nicht allzuviel Generve am Abend nach dem stressigen Arbeitsalltag. So kommt sie als unterdurchschnittliche Frau an einen überdurchschnittlichen Mann.

Der Artikel hat noch eine weitere Funktion: Man kann damit checken, ob jemand die rote Pille geschluckt hat. Wenn ja, wird er dem Artikel vorbehaltlos zustimmen; wenn er/sie ihn sexistisch, frauenverachtend und schmutzig findet, dann ist es noch ein langer Weg zur Realität.

Wäre die Welt andersrum (siehe auch mein Beitrag „Verkehrte Welt“), würde es wohl so aussehen: Wir Männer müssten es unseren Frau mindestens einmal täglich besorgen, obwohl es uns keinen wirklichen Spaß macht. Dafür könnten wir zuhause rumhocken und unseren Hobbies nachgehen. OK, am Abend müssten wir das Essen eben nicht nur für uns, sondern für 2 Personen zubereiten und tagsüber das Haus aufgeräumt halten, wie wir es als Singles auch schon gemacht haben. Aber sonst brauchen wir gar nichts zu machen. Die paar Minuten sexueller Aktivität (die uns in diesem fiktiven Szenario keinerlei Freude bereitet, wohlgemerkt!) verglichen mit einem anstrengenden Arbeitstag – soooo schlecht wäre dieser Deal nicht.

Würden wir so eine Welt freiwillig aufgeben? Wohl kaum. Und trotzdem haben es in der realen Welt die Frauen mit dem Feminismus gemacht. Wie ist das möglich? Was kann noch besser sein, als seinen Hobbies nachzugehen und jede Verantwortung auf den Partner abzuschieben?

Nun, dazu sei angemerkt, dass die meisten Frauen keine echten Hobbies im Sinne erfüllender kreativer, körperlicher oder geistiger Betätigung haben (Shopping und Haushaltsdekoration fällt ausdrücklich nicht darunter). Also spielen wir den Gedanken nochmals ohne die Hobbies durch: Was kann noch besser sein, als sein Leben ohne Verantwortung frei zu gestalten (und nur wenige Minuten am Tag einer Tätigkeit nachzugehen, die einem eben nicht gefällt als Kompensation für die restlichen 23,75 Stunden)?

Ganz einfach: Stell dir vor, du hättest die ganzen 24 Stunden – du müsstest überhaupt nichts kompensieren, du machst was du willst. Du fragst entgeistert: Wie soll das denn gehen? Irgendwer muss ja die Brötchen verdienen, irgendwo muss ja geschuftet werden. Und ich sage dir: Genau, irgendwer muss das machen, aber du bist es nicht.

Darum müssen wir das System anonym und kompliziert gestalten. Anonym, damit Nutznießer(innen) und Arbeiter nicht direkt in Berührung miteinander kommen und kompliziert, damit es niemand – im Speziellen die Arbeiter – hinterfragen. Voilá, wir haben einen feministischen Sozialstaat geboren.

Durch komplizierte Abgaben und Steuern auf Basis unterschiedlichster Berechnungsgrundlagen und Zeitpunkte, wann diese anfallen (noch dazu sind viele in Produktpreisen versteckt), schaufeln wir mal erarbeitetes Kapital in den Sozialtopf. Diesen rühren wir dann kräftig um und verteilen ihn an jene, die nicht so viel arbeiten können (oder wollen).

Die Männer hackeln sich also den Buckel krum, wir nehmen ihnen einen großen Teil weg und bezahlen ihn an uns für unsere Tätigkeit, denken sich die Feministinnen. Denn wir machen ja „emotionale Arbeit“, wir sorgen für „Gleichstellung“ und beschäftigen uns mit „Wissenschaft“. Und wir fühlen uns nichtmal schlecht dabei, denn es ist ja nur ein kleiner Ausgleich der jahrtausendelangen Unterdrückung durch das Patriarchat (das wir zwar nicht miterlebt haben, aber natürlich fühlen können und dieser Schmerz wird auch nur sehr gering finanziell kompensiert).

Die clevere Katja ist also gar nicht so clever – wäre sie doch lieber Genderwissenschaftlerin geworden. Dann hätte sie einen akademischen Titel, bräuchte ihrem Steffen nicht jeden Tag einen zu blasen (Sperma schmeckt ja wirklich nicht besonders) und hätte zudem auch noch einen moralischen Überlegenheitsanspruch entwickelt. Und der Steffen kann ja weiter arbeiten, das Geld wird sowieso durch die viele Umverteilung bei Katja landen. Falls noch wer einwirft, dass die fiktive Katja nicht intelligent genug ist für Abitur und Studium, dem entgegne ich: Es ist nur ein Zeichen der systematischen Unterdrückung durch das Patriarchat, durch die nicht geschlechtergerechte Förderung von Katjas individuellen Talenten und überhaupt. Betonung auf Letzterem.

Aus aktuellem Anlass...
Aus aktuellem Anlass…

MGTOW, Feminismus für Männer?

In einem amerikanischen Forum habe ich die Ansicht gelesen, dass MGTOW nur die männliche Variante vom Feminismus ist – der Feminismus brachte die Frauen dazu, sich von den traditionellen Geschlechterrollen (Haushalt, Kindererziehung, Unterordnung,…) zu lösen – und MGTOW macht das eben auch, indem Männer sich von der Rolle des Versorgers und Ernährers verabschieden.

MGTOW ist sicherlich eine Reaktion auf den Feminismus und das Ziel, dass sich ein Geschlecht nicht mehr dem traditionellen Rollenbild unterwirft ist auch vergleichbar – aber der Weg und die Mittel sind komplett verschieden:

…ISMUS

Ein …ismus ist immer eine Ideologie, der Feminismus definitiv eine dogmatische Ideologie – es gibt ein Weltbild und eine Ansicht, die auch gegen stichhaltige Argumente verteidigt wird, so wie der Teilaspekt „Genderidiologie“, also die irrige Ansicht, dass sämtliche Geschlechterspezifika ausschließlich soziale Konstruktionen sind. MGTOW hingegen ist bestenfalls eine Idee: Die Idee, dass man sich nicht Chancen seines Lebens durch frühe, leichfertige Entscheidungen verunmöglichen sollte. Wie diese Idee umgesetzt wird und auch bis zu welchem Grad ist individuell – es gibt keine „Gesetze“, auch wenn der Großteil der MGTOW-Anhänger einer Ehe wohl nicht besonders aufgeschlossen gegenüber steht…

Sozialismus vs. Liberalismus

Feminismus ist so erfolgreich, weil er auf dem Sozialismus der westlichen Welt aufbaut. Feminismus ist links und benötigt starke staatliche Lenkung, um erfolgreich zu sein. Als Salami-Taktik wurden immer mehr und mehr Regelungen zugunsten des weiblichen Geschlechts eingeführt und dem Großteil der Bevölkerung war es einfach egal oder nicht wichtig genug. MGTOW ist tendenziell rechts (d.h. definitiv nicht links), aber hauptsächlich liberal: Niemand soll zu etwas gezwungen werden, jeder ist für seine Lebensentscheidungen und die daraus resultierenden Konsequenzen selbst verantwortlich – wenn das nicht liberal ist?

Eliten vs. Fußvolk

Feminismus ist eine von den Eliten initiierte Bewegung: Frauen, die arbeiten, zahlen Steuern. Frauen ohne intakte Familie sind vom Staat abhängig. Feminismus will Menschen, Gesellschaft und Verhältnisse ändern. MGTOW will nichts ändern, MGTOW dient der persönlichen Zufriedenheit des Individuums – wenn sich dadurch Änderungen ergeben, warum nicht – aber es ist nicht das Ziel!

Aggression vs. Gandhi-Pazifismus

Feminismus ist aggressiv und laut, kriminalisiert Gegner („Jeder Mann ist ein potentieller Vergewaltiger“). MGTOW geht nicht aggressiv gegen Andersdenkende vor, sondern ignoriert sie in Tradition von Mahatma Gandhi – MGTOW durchlebt genau die Phasen, wie von Gandhi geschrieben: Zuerst ignorieren sie dich (diese Phase ist schon vorbei, denn es gibt mittlerweile einen MGTOW-Artikel in der englischsprachigen Wikipedia), dann lachen sie über dich („Verzweifelte, die keine Frau abkriegen“ – da sind wir gerade mitten drin), dann bekämpfen sie dich (erste Anzeichen, aber diese Phase ist erst erreicht, wenn zB kinderlose unverheiratete Männer steuerlich deutlich benachteiligt werden, etc.) und dann gewinnst du.

Hier die gute Nachricht: Jeder MGTOW hat schon gewonnen, für sich selbst!