All I want for Christmas is… 50.000.000 USD!

Weihnachten naht in Riesenschritten, im Radio trällert die pummelige Mariah Carey „All I want for Christmas is You“ und wie so oft wird man in diesen Popsongs nach Strich und Faden angelogen. Die gute Mariah hätte nämlich lieber 50 Millionen Dollar für eine zerbrochene Liebes(?)beziehung und daneben vergnügt sie sich mit einem 13 Jahre jüngeren Fickfreund.

Aber der Reihe nach, auch wenn es sich für den gelernten MGTOW schon sehr klischee- und AWALT-haft liest: Auch wenn die Carey über mehr als 500 Millionen Dollar Privatvermögen verfügt, also mehr Geld als man sinnvollerweise in einem Leben ausgeben kann, so bewahrt sie das doch nicht vor den weitverbreiteten Frauenleiden der Hypergamie und  chronischen Unzufriedenheit. Nachdem sie mit 39 Jahren dann doch noch Mutter geworden ist, hat sie sich kurz darauf von dem Samenspender scheiden lassen, um rasch in die Arme eines australischen Milliardärs zu gleiten. Dieser Milliardär war ungehobelt und übergewichtig (das scheint inzwischen ein Trend bei Milliardären zu sein, wenn man den Medien glauben darf). 2 Jahre lang durfte der 46jährige den Körper von Mariah befummeln während es gemeinsam Richtung Hafen der Ehe ging. Da der Milliardär aber schon zwei kostspielige Scheidungen hinter sich hatte, bestand er auf einen Ehevertrag (Details hier) – was natürlich inakzeptabel war (Hey, die haben beide genug Geld, bei so einem Ehevertrag geht es auch darum, Unternehmen nicht aufgrund einer Scheidung zerschlagen zu müssen…). Kurzum: Mariah Carey machte Schluss und forderte für die vergangenen zwei Jahre (neben dem 10-Millionen-Verlobungsring, den sie sowieso behalten durfte) noch weitere 50 Millionen für – ja, für was eigentlich? Die Chancen stehen schlecht, so ganz ohne Rechtsgrundlage.

Das hat sie mittlerweile auch eingesehen und hat sich nach wenigen Wochen einen 33jährigen Tänzer ins Bett geholt, um über den Verlust der Liebe oder 50 Millionen (so genau weiß man das nicht) hinwegzukommen.

Der Milliardär kann sich auch über etwas hinwegtrösten, nämlich was ihn morgens ungeschminkt erwartet hätte (rechts die Version, die im Ehevertrag versprochen wird):

Kurzes Update auch noch zur Lugner-Geschichte: Die Scheidung ist durch, die junge, angeheiratete Single-Mutter mit den aufgeblasenen Brüsten darf einen gebrauchten Porsche und ein Einfamilienhaus im Wert von einer halben Million behalten. Das Haus hat sie einem Makler übergeben und ist dabei, Österreich zu verlassen. Also eine halbe Mille steuerfrei für 2 Jahre Ehe sind kein schlechter Deal für jemanden ohne Ausbildung und Kompetenz. Alles richtig gemacht, Cathy! (Ein zweites Mal wird es wohl nicht mehr klappen, also halt dein Geld zusammen.)

 

Red-Pill-Kindererziehung: Der Fischer und seine Frau

Wer rechtzeitig die rote Pille geschluckt hat, hat keine Kinder – aber im Bekannten- und Verwandtenkreis gibt es durchaus noch Nachwuchs. Ich danke (sogar als Agnostiker) dem Herrn dafür, keine zu haben – Geschrei, Exkremente und Sorgen werden durch ein Kinderlachen für mich nicht aufgewogen.

Nun sind diese Kinder in eine Welt geboren, die sich immer schneller dreht und die es in der Zukunft aufgrund globalisierter Konkurrenz einerseits und linksgrüner Indoktrination westlicher Prägung andererseits nicht besonders einfach haben werden. (Ich hatte eine schöne Kindheit, aber heute möchte ich kein Kind mehr sein.)

Da ich aber nicht herzlos bin, möchte ich den kleinen Rackern eine kleine, rote, kindergerechte Pille mitgeben: Das Märchen „vom Fischer und seiner Frau“. Die Geschichte hat mich als Kind schon fasziniert und war wohl der MGTOW-Grundstein.

Kurze Zusammenfassung: Ein Fischer wohnt mit seiner verheirateten Frau in ärmlichen Verhältnissen, er selbst ist zufrieden, die Frau nicht. Durch Zufall trifft er einen verwunschenen Prinz in Fischgestalt und seine Frau drängt ihn, sich eine schöne Hütte zu wünschen. Doch die Hütte ist nicht genug, es muss dann nach kurzer Zeit ein Schloss sein, danach will sie König werden und so weiter. Sie treibt es auf die Spitze und zum Schluss landet das Paar wieder in der armseligen Hütte als Strafe für die weibliche Gier und permanente Unzufriedenheit. (Ganze Geschichte hier:  https://de.wikipedia.org/wiki/Vom_Fischer_und_seiner_Frau )

Dieses Märchen gibt es als DVD, Hörbuch und natürlich auch gedruckt und es ist recht unbekannt – die Chance, dass man es einem Neffen o.ä. schenken kann, ohne  dass die leibliche Mutter Verdacht schöpft, ist also ziemlich gut.

Ein nettes Element der Erzählung ist auch das Wetter: Je mehr die Frau sich wünscht, desto schlechter wird das Wetter und dadurch wird der Job des Mannes immer härter und gefährlicher. Eine schöne Parallele zur heutigen Zeit: Das Passivreihenhaus mit Leasing-SUV davor für die Frau verdammt den Mann zu immer aufreibenderer beruflicher Tätigkeit und sobald ein Wunsch erfüllt ist, steht schon der nächste vor der Tür.

Die Geschichte bringt (männlichen) Kindern subtil bei, auf die richtigen Signale zu achten ohne belehrend zu sein – sie könnten es in dem Alter sowieso noch nicht verstehen.

Warum Frauen unzufrieden sind

Überall auf der Welt, egal in welchem Kulturkreis, sind die Frauen im Durchschnitt signifikant unzufriedener als die Männer. Jetzt könnte man meinen, dass wäre ein Problem mit dem die Frauen selbst zurechtkommen sollten – jeder verheiratetene Mann wird das Gegenteil bestätigen…

Aber warum ist das so? Warum sind Frauen unzufrieden? Egal, ob sie wenig oder viel besitzen, sie wollen immer mehr.

Die Erklärung: Das hat damit zu tun, wie Frauen und Männer miteinander umgehen. Der Mann wirbt um die Frau, die Frau wählt dann einen Mann aus, aus dem Pool derer, die sie umwerben.

Das Leben einer Frau (besonders in jungen Jahren) ist ein Abbild der Show „Geh auf’s Ganze“. Diese Show war im deutschen Privatfernsehen in den 90ern sehr erfolgreich. Das Spielprinzip ist schnell erklärt: Ein Kandidat oder eine Kandidatin hat drei Tore zur Auswahl, dahinter verbergen sich Sachpreise oder der Zonk, eine Plüschfigur, die den Trostpreis darstellt. Die Spannung entsteht dadurch, dass sich der Kandidat für eine Tür entscheidet und dann der Moderator versucht ihn mit Geld von der Entscheidung abzubringen („ich gebe Ihnen 1000 Mark, wenn Sie Tor 2 und nicht Tor 3 nehmen“). Dann entsteht Nervenkitzeln und eine Verhandlung, zum Schluss wird aufgelöst.

So ist das Leben einer Frau: Es stehen verschiedene Männer (Tore) zur Auswahl, man muss sich für einen entscheiden und weiß aber nicht genau, was man damit bekommt (Wird er erfolgreich? Wird er viel Geld heimbringen? Kriegt er eine Depression? Hat er eine Geliebte?).

Wenn wir uns jetzt die drei Preise : Mercedes S-Klasse, Dacia Sandero und den Zonk vorstellen und das Ergebnis des Spiels ist, dass die Frau den Dacia Sandero bekommt – dann wird Sie unzufrieden sein, denn Sie hätte ja auch die S-Klasse bekommen können, der Aufwand wäre gleich groß gewesen, nämlich sich für ein Tor zu entscheiden.

Das Leben des Mannes hingegen ist ein Abbild von „Wer wird Millionär“. Der Mann tritt an, wird vor Aufgaben gestellt und muss Leistung erbringen. Abhängig von ein wenig Glück zählt im Wesentlichen der Einsatz (das Wissen), wie weit man kommt. Die 100.000 (S-Klasse) sind schon schwer erreichbar, die 10.000 (Dacia Sandero) sind machbar, mit gar nix nachhause zugehen, da muss man sich schon blöd anstellen.

Gewinnt der Mann also den Dacia Sandero, dann wird er zufrieden sein, denn er hat alles rausgeholt, was er zu leisten im Stande war. Er hat alles gegeben, das ist das Resultat; er hat sich nichts vorzuwerfen. Ein „Was wäre wenn“ gibt es nicht, die Fragen war nur bis zu einem gewissen Level zu beantworten.

Der Mann geht also mit seinem Dacia Sandero glücklich nachhause, schließlich hat er mit 20 Minuten Aufwand ein Auto im Wert von 10.000 Euro gewonnen. Die Frau hingegen wird ihr Leben lang der Mercedes S-Klasse hinter Tor 1 nachtrauern und den Dacia Sandero hassen, obwohl sie sonst gar nichts (den Plüsch-Zonk) gehabt hätte…