Hypergamie, 2x live selbst erlebt

Ich komme viel rum, das macht mir Freude und bringt mich zur Überzeugung, dass weibliches Verhalten nur sehr bedingt kulturell beeinflusst ist.

Erstes Beispiel (Westeuropa):

Ich warte an einem Bahnhof. Mein Telefon klingelt: Eine Mitarbeiterin von mir ruft an, wir sprechen Englisch miteinander. Aus dem Gespräch geht für Außenstehende heraus, dass ich Firmenchef bin und sehr gut Englisch spreche.

Zweiter Anruf: Ein deutschsprachiger Bekannter und Geschäftspartner ist dran. Aus dem Gespräch kann man heraushören, dass ich per Du mit einem deutschen Vorstandsvorsitzenden bin und wir uns abstimmen, wann wir uns wieder treffen.

DIREKT (5 Sekunden) nachdem  der zweite Anruf beendet ist, spricht mich eine mittelmäßig aussehende Dame im Alter von Anfang 30 an, die mich vorher gekonnt 20 Minuten ignoriert hat – ich hatte auf dieser Reise keinen Anzug oder ähnliches an, auch andere Statussymbole wie Armbanduhren lehne ich ab. Eine billige Armbanduhr finde ich schrecklich, eine Uhr, die mir gefällt, würde noch mehr solcher Damen anlocken. Die Dame fängt an, wie ein Wasserfall zu reden und versucht, sich im besten Licht zu präsentieren. Inklusive Shit-Test, dass Sie einen englischsprachigen „boyfriend“ hat.

 

Zweites Beispiel (Osteuropa):

Ich muss auf einer Bank eine Kleinigkeit erledigen. Aus meinen Unterlagen geht wieder hervor, dass ich Firmenchef bin und dass auf meinen Konten ausreichend Deckung vorhanden ist.

Die ca. 30jährige Frau spricht mich sofort darauf an, dass ich keinen Ehering trage und dass es großartig wäre, wenn ich öfter zu ihr kommen würde, damit sie ihr Englisch verbessern kann.

Da bleibt einem doch die Spucke weg. Wenn ich es drauf anlegen würde (und genügend Zeit und Geld investieren würde), könnte ich all diese plumpen Versuche sofort in sexuelle Aktivität ummünzen. Aber ich mache es nicht: So offene Hypergamie ist einfach abturnend.

Wenn man die Frauen liebt, kann man sie nicht verstehen. Wenn man die Frauen versteht, kann man sie nicht lieben.

So einfach ist das, leider. Diese Frauen würden sich nicht eine Sekunde lang für dich interessieren, wenn du kein Geld hast. Du brauchst nicht schön sein, du brauchst nicht klug sein, du brauchst nichtmal Geld haben – es geht nur darum, dass die Frau GLAUBT, du hättest Geld.

Ich weiß das nur zu gut, ich komme aus einer einfachen Familie und habe mit nichts angefangen und keine Unterstützung bekommen (können). Frauen haben sich für mich nicht die Bohne interessiert, aber als ich mich hochgearbeitet habe, wurde ich plötzlich interessant. Sorry meine Damen, aber ich bin doch nicht blöd.

Liebe ist die Idee, dass eine Frau anders als die anderen Frauen ist.

6 Gedanken zu “Hypergamie, 2x live selbst erlebt

  1. Was machst du, wenn du nur durchschnittlich aussiehst und kein Verführungskünster bist, viel Geld und Erfolg hast, aber nur mit Frauen zusammensein möchtest, die nicht auf Geld und Erfolg fixiert sind? Ist die Verlockung nicht groß, mit dem Pfund „Erfolg“ und „Geld“ zu punkten, um Erfolg bei Frauen zu haben, den du sonst nicht haben würdest? Würdest du dich dann dafür hassen, weil du deinen Grundsätzen nicht treu geblieben bist und die Frau verachten, weil sie sich kaufen ließ? Wenn du in einer Umgebung mit vermögenden Leuten tätig bist, triffst du dann nicht hauptsächlich auf Frauen, für die Geld wichtig ist? Was ich meine: dein mindset („ich will Erfolg, Geld und Anerkennung, aber eine Frau, die mich trotz Mißerfolg und Unterdurchschnittlichkeit liebt“) und deine soziale Umgebung bestätigen deine Vorurteile über Frauen und die Wahrscheinlichkeit, dass du keine passende Frau für das Leben findest, ist groß. Vermutlich ist es sinnvoller, ein armer MGTOW zu sein: bei Frauen, sie sich mit dir einlassen, kann es dann ja nur Liebe sein.

    MGTOW sieht unter dem Aspekt, dass man eine Familie gründen will, wie eine Sackgasse aus. Ist man ein armer MGTOW reicht das Geld nicht für die Familie, ist man ein reicher MGTOW findet man keine Frau, die einen liebt.

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    1. Natürlich besteht die Gefahr in der eigenen MGTOW-Filterblase gefangen zu sein. Übrigens: MGTOW ist mit einer Familiengründung in meinen Augen unvereinbar, aber nicht weil MGTOW es nicht zulässt, sondern unter den in westlichen Gesellschaften vorgegebenen (rechtlichen/gesellschaftlichen) Rahmenbedingungen.
      Eine Frau zu finden, die einen trotz „Mißerfolg/Unterdurchschnittlichkeit“ liebt ist sowieso schwer möglich, MGTOW hin oder her.
      Wichtig ist nur, dass man nicht „liebesblind“ wird, dann wird man garantiert enttäuscht; und dass man eine Frau nicht in das Zentrum des eigenen Lebens auf ein Podest stellt, dann ist man verletzlich und wird wohl auch früher oder später verletzt.

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  2. Zwei Beispiele von meiner Seite:

    a) Gegen Ende meiner Studentenzeit hatte ich einfach mal Lust, am Abend mich besser anzuziehen als sonst. Anzug, Hemd, gute Schuhe, ok keine Krawatte. Sah wirklich nicht schlecht aus. Und dann ab zum Abendbier in der Lieblingsstudentenkneipe.

    Meine lieben Kommillitonen dort haben erstmal Reaktion gezeigt Mischung aus „was ist denn jetzt los“ und gegrinst. Aber dann ist mir was passiert, was dort noch nie passiert ist: Die Bedienung hat mich *augenblicklich* angesprochen. Ob ich öfter herkommen würde. Was ich denn machen würde. Und es hat mich komplett abgetörnt. Es war so offensichtlich. („es geht nur darum, dass die Frau GLAUBT, du hättest Geld.“ -> exakt das war es.)

    b) Nochmal im Studium, ein Paar dort ist irgendwann schwanger geworden, und Semester drauf mit Kinderwagen über den Campus gelaufen. Na schön, Tratschmaterial für die Fakultät. Aber dann wurde es wirklich nicht mehr lustig: Er hat eine Prüfung versemmelt. ‚Versemmelt‘ hieß daß er eine ‚3‘ bekommen hat. Woraufhin sie ihn mehr oder minder noch am gleichen Tag verlassen hat, mit der Begründung daß er damit ja wohl seine Industriekarriere jetzt vergessen könne, und daß sie deshalb unmöglich mit ihm weiter zusammen sein könne. Und sie war tatsächlich so unverfroren, diese Begründung jedem und jeder so zu erzählen, der sie gefragt hatte warum um alles in der Welt sie nicht mehr zusammen sind. Sie hat tatsächlich nichts verwerfliches daran gefunden. Sie hat das erzählt als ob so ein Verhalten das normalste auf der Welt sei. Nur eine Woche später hatte sie einen anderen an der Backe der den Kinderwagen für sie geschoben hatte.

    Gerade dieses Ereignis war für viele Studenten an unserer Fakultät ein ziemliches Schlüsselerlebnis was Frauen angeht. Wir waren kollektiv angewidert von dieser Tusse.

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